Abbildung kann von Originalware abweichen
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- Anwendungsgebiete
Das Arzneimittel ist ein Vitamin B12-Präparat (Antianämikum). Vitamin B12-Mangel, der sich in Reifungsstörungen der roten Blutzellen (Störungen der Hämatopoese, wie hyperchrome makrozytäre Megaloblastenanämie, perniziöse Anämie und andere makrozytäre Anämien) und/oder neurologischen Störungen, wie funikulärer Spinalerkrankung (Rückenmarksschädigung), äußern kann. Vitamin B12-Mangel kann durch längere Mangel- und Fehlernährung (z. B. streng vegetarische Ernährung), durch Störungen in der Nahrungsaufnahme (Malabsorption durch ungenügende Produktion von Intrinsic Faktor), Erkrankungen im Endabschnitt des Ileum (z. B. Sprue), Fischbandwurmbefall, ?Blind loop"-Syndrom oder angeborene Vitamin B12-Transportstörungen entstehen.
- Inhaltsstoffe
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- Cyanocobalamin 1 mg
- Arabisches Gummi
- Calcium carbonat
- Glycerol 85%
- Lactose
- Macrogol 6000
- Maisstärke
- Montanglycolwachs
- Polysorbat 80
- Povidon K30
- Saccharose
- Schellack
- Stearinsäure
- Talkum
- Titan dioxid
- Dosierung
Bitte halten Sie sich an die Einnahmevorschriften, da das Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann! Bei Vorliegen einer schweren neurologischen Symptomatik ist eine initiale parenterale Applikation vorzuziehen. Die Dosierung richtet sich nach der Symptomatik. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: | Symptomatik bei Vitamin B12-Mangel | Initialtherapie | Erhaltungstherapie | | Patienten mit hämatologischem und zusätzlichem schwerem neurologischem Befund | parenteral | 1-2 Überzogene Tabletten täglich | | Patienten mit isoliertem schwerem neurologischem Befund | parenteral | 1-2 Überzogene Tabletten täglich | | Patienten mit hämatologischem und/oder neurologischem Befund | 2 x 2 Überzogene Tabletten täglich | 1-2 Überzogene Tabletten täglich | | Patienten ohne hämatologische und neurologische Symptomatik | 2 x 1-2 Überzogene Tabletten täglich | 1-2 Überzogene Tabletten täglich | | Zustand n. Gastrektomie od. anderen Resorptionsstörungen | 1-2 Überzogene Tabletten täglich | 1-2 Überzogene Tabletten täglich | | Diätetisch bedingt (z.B. Vegetarier, etc.) | 1-2 Überzogene Tabletten täglich | 1-2 Überzogene Tabletten täglich |
Dauer der Anwendung: Über die Dauer der Anwendung, insbesondere über die Dauer der Initialtherapie von Patienten mit perniziöser Anämie (in der Regel 4 Wochen), sollte der behandelnde Arzt entscheiden. Sie richtet sich nach dem therapeutischen Erfolg. Die Vitamin B12-Substitution bei einer gesicherten perniziösen Anämie muss lebenslänglich durchgeführt werden. Überdosierung Vergiftungen oder Überdosierungserscheinungen sind nicht bekannt. Bei versehentlicher Überdosierung sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Vergessene Einnahme Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie die Einnahme abbrechen: Ein Abbruch der Behandlung sollte nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt erfolgen.
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Artikelnr [PZN] |
Einheit |
Darreichungsform: |
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3541050 |
50 Stk. |
Dragees |
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100 Stk. | Tabletten
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Detailinformationen zu B 12 Ankermann Drag.
- Gegenanzeigen
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Vitamin B12 oder einen der sonstigen Bestandteile.
- Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt: | Sehr häufig: | mehr als 1 von 10 Behandelten | | Häufig: | weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten | | Gelegentlich: | weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten | | Selten: | weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten |
Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, oder unbekannt Mögliche Nebenwirkungen: Selten: Starke Überempfindlichkeitsreaktionen, die sich als Nesselfieber, Hautausschlag oder als Juckreiz über große Teile des Körpers äußern können. Fieber und akneartiger Hautausschlag. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.
- Patientenhinweise
Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich: Bei Blutbild- und/oder neurologischen Störungen muss Folgendes beachtet werden: Wegen der Schwere der Erkrankung und möglicher Folgeerscheinungen bei unzureichendem Ansprechen oder Nichteinhaltung des Behandlungsplanes sollte der Behandlungserfolg einer oralen Therapie generell engmaschig kontrolliert werden. Es wird empfohlen, 7 Tage nach Beginn der Therapie die Symptomatik, die Retikulozytenzahl, das Blutbild (einschließlich der Messung von Hämoglobin -Hb u. Hämatokrit -Hk) sowie des Volumens der roten Blutkörperchen (MCV) zu kontrollieren. Danach sollten Symptomatik und Blutbild sowie MCV in 4-wöchigen Abständen im ersten Vierteljahr der Behandlung, anschließend bei guter Compliance in halb- bis einjährigen Abständen, kontrolliert werden. Bei vermuteter Incompliance muss ggf. häufiger kontrolliert werden. Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen: Keine Beeinträchtigungen. Arzneimittel bitte sorgfältig und für Kinder unzugänglich aufbewahren. Zur Information: Vitamin B12 ist für den Zellstoffwechsel, eine normale Blutbildung und die Funktion des Nervensystems unentbehrlich. Es reguliert die körpereigene Produktion der Nukleinsäuren und damit den Aufbau neuer Zellkerne. Ein Vitamin B12-Mangel kann durch unzureichende Aufnahme über die Nahrung (z. B. bei fleischarmer oder vegetarischer Ernährung), durch Störungen in der Nahrungsaufnahme und Darmerkrankungen entstehen. Ein Mangel an Vitamin B12 kann sich zunächst in uncharakteristischen Symptomen äußern, wie Müdigkeit, blasses Aussehen, Kribbeln in Händen und Füßen, Gangunsicherheit und verminderte körperliche Belastbarkeit. Werden diese Symptome nicht beachtet, können sich daraus ernsthafte Beschwerden entwickeln, die auf jeden Fall behandlungsbedürftig sind. Bitte halten Sie sich an die Anweisungen Ihres Arztes, damit der Behandlungserfolg sichergestellt werden kann.
- Schwangerschaft und Stillzeit
Die empfohlene tägliche Vitamin B12-Zufuhr in der Schwangerschaft und Stillzeit beträgt 4 µg. Vitamin B12 wird in die Muttermilch ausgeschieden. Bisherige Erfahrungen haben keine nachteiligen Effekte für den Fötus oder das zu stillende Kind durch höhere Dosen erkennen lassen. Über die Notwendigkeit einer Behandlung mit B12 Ankermann Dragees entscheidet der Arzt.
- Anwendung
Die überzogenen Tabletten werden mit etwas Flüssigkeit unzerkaut am besten morgens nüchtern eingenommen.
- Wechselwirkungen
Einnahme mit anderen Arzneimitteln: Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Die Aufnahme (Resorption) von Vitamin B12 wird durch Colchicin (Gichtmittel), Aminoglykoside, Neomycin (Antibiotika), Aminosalizylsäure, Antiepileptika, Biguanide, Chloramphenicol, Cholestyramin, Kaliumsalze, Methyldopa und magensäurehemmende Mittel (z.B. Omeprazol, Cimetidin), sowie durch Alkohol gehemmt.
- Sonstige Hinweise
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* Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers oder Preis nach der Arzneimittelpreisverordnung.
Die angegebenen Preise beinhalten die gesetzlich vorgeschriebene Mehrwertsteuer.
Preisänderungen und Irrtümer vorbehalten.
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