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JEVTANA 60 mg Konz.+Lösungsm.z.Her.e.Inf.-Lsg.
rezeptpflichtig

JEVTANA 60 mg Konz.+Lösungsm.z.Her.e.Inf.-Lsg.

  • Infusionslösungskonzentrat
  • Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
  • 07770095
3.864,35 €
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Beschreibung - JEVTANA 60 mg Konz.+Lösungsm.z.Her.e.Inf.-Lsg.

Das Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, den „Taxanen", welche zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden. Es dient zur Behandlung von Prostatakrebs, der nach Behandlung mit einer anderen Chemotherapie fortgeschritten ist. Es wirkt, indem es die Zellen davon abhält, zu wachsen und sich zu vermehren. Als Teil Ihrer Behandlung werden Sie außerdem jeden Tag ein kortisonhaltiges Arzneimittel (Prednison oder Prednisolon) einnehmen. Fragen Sie Ihren Arzt bezüglich... mehr

Produktdetails - JEVTANA 60 mg Konz.+Lösungsm.z.Her.e.Inf.-Lsg.

Anwendung & Indikation Das Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, den „Taxanen", welche zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden. Es dient zur Behandlung von Prostatakrebs, der nach Behandlung mit einer anderen Chemotherapie fortgeschritten ist. Es wirkt, indem es die Zellen davon abhält, zu wachsen und sich zu vermehren. Als Teil Ihrer Behandlung werden Sie außerdem jeden Tag ein kortisonhaltiges Arzneimittel (Prednison oder Prednisolon) einnehmen. Fragen Sie... mehr

Anwendung & Indikation

  • Das Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, den „Taxanen", welche zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden.
  • Es dient zur Behandlung von Prostatakrebs, der nach Behandlung mit einer anderen Chemotherapie fortgeschritten ist. Es wirkt, indem es die Zellen davon abhält, zu wachsen und sich zu vermehren.
  • Als Teil Ihrer Behandlung werden Sie außerdem jeden Tag ein kortisonhaltiges Arzneimittel (Prednison oder Prednisolon) einnehmen. Fragen Sie Ihren Arzt bezüglich Informationen über dieses andere Arzneimittel.

Anwendungshinweise

  • Bevor Sie das Arzneimittel erhalten, werden Ihnen antiallergische Arzneimittel gegeben, um das Risiko allergischer Reaktionen zu vermindern.
    • Das Präparat wird Ihnen von einem Arzt oder medizinischem Fachpersonal gegeben.
    • Es muss vor der Anwendung zubereitet (verdünnt) werden. Die Gebrauchsinformation enthält praktische Informationen für Ärzte, medizinisches Fachpersonal und Apotheker zum Umgang mit und zur Zubereitung des Präparates.
    • Das Arzneimittel wird Ihnen im Krankenhaus über einen Tropf (als Infusion) in eine Ihrer Venen (intravenöse Anwendung) über etwa eine Stunde verabreicht.
    • Als Teil Ihrer Behandlung nehmen Sie außerdem jeden Tag ein kortisonhaltiges Arzneimittel (Prednison oder Prednisolon) ein.

Dosierung

  • Menge und Häufigkeit der Anwendung
    • Die übliche Dosis ist abhängig von Ihrer Körperoberfläche. Ihr Arzt wird Ihre Körperoberfläche in Quadratmetern (m²) berechnen und so über die Dosis entscheiden, die Sie erhalten.
    • Üblicherweise werden Sie einmal alle 3 Wochen eine Infusion erhalten.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Wirkstoffe

Citronensäure, wasserfrei
Cabazitaxel
Polysorbat 80
Ethanol 96% (V/V)
Wasser, für Injektionszwecke

Gegenanzeigen Schwangerschaft

  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel sollte nicht bei schwangeren Frauen oder Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, angewendet werden.
  • Stillzeit
    • Das Arzneimittel sollte nicht während der Stillzeit angewendet werden.
  • Zeugungs-/Gebärfähigkeit
    • Benutzen Sie ein Kondom während des Geschlechtsverkehrs, wenn Ihre Partnerin schwanger ist oder schwanger werden könnte. Das Präparat könnte in der Samenflüssigkeit sein und den Fötus schädigen. Sie werden darauf hingewiesen, während und bis zu 6 Monate nach der Behandlung kein Kind zu zeugen. Es wird empfohlen, dass Sie sich von Ihrem Arzt vor der Therapie hinsichtlich einer Spermakonservierung beraten lassen, da Cabazitaxel die männliche Fortpflanzungsfähigkeit verändern kann.
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Cabazitaxel, gegen andere Taxane oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • wenn die Zahl Ihrer weißen Blutkörperchen zu gering ist (Neutrophilenzahl geringer oder gleich 1.500/mm³),
    • wenn Sie eine stark eingeschränkte Leberfunktion haben,
    • wenn Sie kürzlich einen Impfstoff gegen Gelbfieber erhalten haben oder in Kürze erhalten werden.
  • Sie dürfen das Arzneimittel nicht erhalten, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrem Arzt.

Neben- und Wechselwirkungen

  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Dies gilt auch für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel. Das ist wichtig, weil einige Arzneimittel die Wirkung von Cabazitaxel beeinflussen können oder Cabazitaxel die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen kann. Diese Arzneimittel schließen die folgenden mit ein:
      • Ketoconazol, Rifampicin (bei Infektionen),
      • Carbamazepin, Phenobarbital oder Phenytoin (bei Anfallsleiden [Epilepsie]),
      • Johanniskraut (Hypericum perforatum) (pflanzliches Mittel gegen Depression und andere Krankheiten),
      • Statine (wie Simvastatin, Lovastatin, Atorvastatin, Rosuvastatin oder Pravastatin) (zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut),
      • Valsartan (bei Bluthochdruck),
      • Repaglinid (bei Diabetes).
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie sich impfen lassen, während Sie das Präparat erhalten.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Ihr behandelnder Arzt wird dies mit Ihnen besprechen und die möglichen Risiken und den Nutzen der Behandlung erläutern.
  • Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bei sich beobachten:
    • Fieber (hohe Temperatur). Das tritt sehr häufig auf (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen).
    • Schwerer Flüssigkeitsverlust (Dehydratation). Das tritt häufig auf (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen). Dazu kann es kommen, wenn Sie unter schwerem oder lang anhaltendem Durchfall oder Fieber leiden oder wenn Sie erbrechen müssen.
    • Schwerwiegende Magenschmerzen oder Magenschmerzen, die nicht nachlassen. Das kann auftreten, wenn Sie Löcher im Magen, in der Speiseröhre oder Darm (gastrointestinale Perforation) haben. Dies kann zum Tod führen.
  • Wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft, informieren Sie umgehend Ihren Arzt.
  • Andere Nebenwirkungen beinhalten:
    • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Verminderung der Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie) oder weißer Blutkörperchen (die wichtig für die Infektionsabwehr sind)
      • Verminderung der Anzahl der Blutplättchen (was zu einem erhöhten Blutungsrisiko führt)
      • Appetitverlust (Anorexie)
      • Geschmacksveränderungen
      • Kurzatmigkeit
      • Husten
      • Magen-Darm-Störungen, einschließlich Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung
      • Bauchschmerzen
      • Kurzzeitiger Haarverlust (in den meisten Fällen sollte der normale Haarwuchs wiederkehren)
      • Rückenschmerzen
      • Gelenkschmerzen
      • Blut im Urin
      • Müdigkeit, schwacher oder fehlender Antrieb
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Harnwegsinfektionen
      • Mangel an weißen Blutkörperchen in Verbindung mit Fieber und Infektion
      • Taubheitsgefühl, Kribbeln, Brennen oder Gefühlsstörungen in Händen und Füßen
      • Schwindel
      • Kopfschmerzen
      • Abfall oder Anstieg des Blutdrucks
      • Unangenehmes Gefühl im Magen, Sodbrennen oder Aufstoßen
      • Magenschmerzen
      • Hämorrhoiden
      • Muskelkrämpfe
      • Schmerzhaftes oder häufiges Harnlassen
      • Harninkontinenz
      • Nierenerkrankungen oder -funktionsstörungen
      • Entzündungen im Mund oder der Lippen
      • Infektionen oder Infektionsrisiko
      • Hoher Blutzuckerwert
      • Niedriger Kaliumwert im Blut
      • Geistige Verwirrung
      • Gefühl der Ängstlichkeit
      • Anormales Gefühl oder Gefühlsverlust oder Schmerzen in Händen und Füßen
      • Ohrenklingeln
      • Gleichgewichtsstörungen
      • Schneller oder unregelmäßiger Herzschlag
      • Blutgerinnsel in den Beinen
      • Überwärmung/Hitzegefühl der Haut
      • Schmerzen in Mund oder Kehle
      • Rektale Blutungen
      • Hautrötung
      • Muskelbeschwerden oder Muskelschmerzen
      • Schwellung der Füße oder Beine
      • Schüttelfrost
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
      • Blasenentzündung, die auftreten kann, wenn Ihre Blase einer vorhergehenden Strahlentherapie ausgesetzt war (Zystitis, bedingt durch strahleninduzierte Reaktionen [sog. Radiation-Recall- Phänomen]).
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
      • Interstitielle Lungenerkrankung (Lungenentzündung, verbunden mit Husten und Schwierigkeiten beim Atmen)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

 

Wichtige Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Vor jeder Behandlung müssen Sie sich einem Bluttest unterziehen, um feststellen zu lassen, ob Sie ausreichend Blutzellen und eine entsprechende Leber- und Nierenfunktion haben, um das Arzneimittel erhalten zu können.
    • Informieren Sie Ihren Arzt umgehend, wenn:
      • Sie Fieber haben. Während der Behandlung ist es wahrscheinlicher, dass die Anzahl Ihrer weißen Blutzellen abnimmt. Ihr Arzt wird Ihr Blut und den Allgemeinzustand hinsichtlich Anzeichen von Infektionen überwachen. Er/Sie kann Ihnen andere Arzneimittel zur Aufrechterhaltung der Zahl Ihrer Blutzellen verabreichen. Menschen mit einer niedrigen Anzahl von Blutzellen können lebensbedrohliche Infektionen entwickeln. Das früheste Anzeichen für eine Infektion kann Fieber sein. Sagen Sie Ihrem Arzt daher sofort Bescheid, wenn Sie Fieber haben.
      • Sie jemals Allergien hatten. Schwere allergische Reaktionen können während der Behandlung auftreten.
      • Sie schweren oder lang anhaltenden Durchfall haben, an Übelkeit oder Erbrechen leiden. Jedes dieser Vorkommnisse könnte schweren Flüssigkeitsverlust auslösen. Ihr Arzt wird Sie deswegen möglicherweise behandeln müssen.
      • Sie Gefühllosigkeit, Kribbeln, Brennen oder Gefühlsstörungen in Ihren Händen oder Füßen empfinden.
      • Sie Blutungsprobleme im Darm oder eine Verfärbung des Stuhls oder Magenschmerzen haben. Wenn die Blutungen oder Schmerzen schwerwiegend sind, wird Ihr Arzt Ihre Behandlung beenden, da das Arzneimittel das Risiko von Blutungen oder der Entstehung von Löchern in der Darmwand verstärken kann.
      • Sie Nierenprobleme haben.
      • Leberprobleme während der Behandlung auftreten.
      • Sie eine wesentliche Zunahme oder Abnahme der täglichen Urinmenge feststellen.
      • Sie Blut in Ihrem Urin haben.
    • Wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft, informieren Sie umgehend Ihren Arzt. Ihr Arzt kann die Dosis reduzieren oder die Behandlung beenden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Sie können sich müde oder schwindlig fühlen, wenn Sie dieses Arzneimittel erhalten. Wenn das der Fall ist, führen Sie kein Fahrzeug und benutzen keine Werkzeuge oder Maschinen, bis Sie sich besser fühlen.
  • Arzneimittel

Kundenbewertungen - JEVTANA 60 mg Konz.+Lösungsm.z.Her.e.Inf.-Lsg.

Die Beiträge geben die Meinungen unserer Kunden wieder und können eine individuelle Beratung durch den Arzt oder Apotheker nicht ersetzen. Suchen Sie bei gesundheitlichen Problemen immer einen Arzt oder Apotheker auf.