Ultreon 24 St Filmtabletten

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Bei der Einlösung eines Kassenrezeptes werden nur die gesetzlichen Zuzahlungen und Eigenanteile in Rechnung gestellt.⁴
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PZN: 08590283
Darreichungsform: Filmtabletten
Hersteller: Pfizer Pharma GmbH

Produktdetails/Produktinformationen Ultreon

Anwendung & Indikation

  • Vorbeugung gegen Bakterieninfektionen bei AIDS-Patienten
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie schwere und langanhaltende Durchfälle auftreten. Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Hörverlust, Übelkeit, Erbrechen und Diarrhoe kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt. Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene2 Tabletten1-mal wöchentlichjeweils am gleichen Wochentag, unabhängig von der Mahlzeit
Bei Kombinationen mit einem anderen Arzneimittel, wird die Dosierung von Ihrem Arzt bestimmt. Bei Kombinationen mit einem anderen Arzneimittel, wird die Dosierung von Ihrem Arzt bestimmt.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette
WirkstoffAzithromycin-2-Wasser628,86 mg
HilfsstoffHypromellose+
HilfsstoffTitandioxid+
HilfsstoffTriacetin+
entsprichtAzithromycin600 mg
HilfsstoffMaisstärke, vorverkleistert+
HilfsstoffCalciumhydrogenphosphat+
HilfsstoffCroscarmellose natrium+
HilfsstoffMagnesium stearat+
HilfsstoffNatriumdodecylsulfat+
HilfsstoffLactose-1-Wasser+
entsprichtLactose16,42 mg

Aufbewahrung

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Herzschwäche, schwere
  • Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
  • Herzrhythmusstörungen
  • Pulserniedrigung
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Störungen des Salzhaushaltes, wie:
    • Kaliummangel
    • Magnesiummangel
  • Psychische Erkrankungen
  • Erkrankung des Nervensystems (neurologische Erkrankung)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Durchfälle
  • Kopfschmerzen
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Blutbildveränderungen
  • Infektionen mit Hefepilzen
  • Infektionen der Scheide
  • Lungenentzündung durch Infektion (Pneumonie)
  • Pilzinfektion
  • Bakterieninfektion
  • Infektiöse Halsentzündung (Pharyngitis)
  • Infektiöse Entzündung des Magen-Darm-Traktes
  • Atemwegserkrankung
  • Schnupfen
  • Hefepilzinfektion (Candidose) der Mundschleimhaut
  • Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
  • Überempfindlichkeitsreaktion
  • Appetitlosigkeit
  • Nervosität
  • Schlaflosigkeit
  • Schwindel
  • Schläfrigkeit
  • Geruchs- oder Geschmacksstörungen
  • Missempfindungen
  • Sehstörungen
  • Ohrerkrankung
  • Drehschwindel
  • Herzklopfen
  • Hitzewallungen
  • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Nasenbluten
  • Verstopfung
  • Blähungen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Magenschleimhautentzündung
  • Schluckstörungen
  • Mundtrockenheit
  • Aufstoßen
  • Geschwür in der Mundschleimhaut
  • Übermäßige Speichelsekretion
  • Weiche Stühle
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
  • Hautausschlag
  • Juckreiz
  • Nesselsucht (Urtikaria)
  • Hautentzündung
  • Trockene Haut
  • Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose) durch Medikamente
  • Gelenkabnutzung (Arthrose)
  • Muskelschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
  • Nierenschmerz
  • Zwischenblutung
  • Hodenerkrankung
  • Wassereinlagerung (Ödem), auch Gesicht und/oder in Armen bzw. Beinen
  • Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
  • Unwohlsein
  • Müdigkeit
  • Brustschmerzen
  • Fieber
  • Schmerzen
  • Veränderte Blutwerte
  • Komplikation nach einem chirurgischen Eingriff
  • Gelenkschmerzen
  • Taubheit
  • Krampfanfälle

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Das Arzneimittel darf nicht vorzeitig abgesetzt werden, weil sonst mit einem (erneuten) Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Makrolid-Antibiotika!
  • Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
  • Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol!
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und bekämpft bestimmte Bakterien, indem er den Aufbau von Eiweißbestandteilen stört. Diese Eiweißbestandteile sind für Wachstum und Vermehrung der Bakterien unerlässlich, durch ihr Fehlen geht die Bakterienzelle zugrunde.
Hinweistexte und Pflichtangaben
Arzneimittel
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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