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VIMOVO 500 mg/20 mg magensaftresistente Tabletten
rezeptpflichtig

VIMOVO 500 mg/20 mg magensaftresistente Tabletten

  • Tabletten magensaftresistent
  • AstraZeneca GmbH
  • 09315828
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Beschreibung - VIMOVO 500 mg/20 mg magensaftresistente Tabletten

Das Arzneimittel enthält zwei verschiedene Wirkstoffe, Naproxen und Esomeprazol. Jeder dieser Wirkstoffe wirkt auf eine andere Weise. Naproxen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Nichtsteroidale Antirheumatika" (NSAR) genannt werden. Es wirkt, indem es Schmerzen und Entzündungen verringert. Esomeprazol gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Protonenpumpenhemmer" genannt werden. Esomeprazol verringert die Magensäure, die in Ihrem Magen produziert wird.... mehr

Produktdetails - VIMOVO 500 mg/20 mg magensaftresistente Tabletten

Anwendung & Indikation Das Arzneimittel enthält zwei verschiedene Wirkstoffe, Naproxen und Esomeprazol. Jeder dieser Wirkstoffe wirkt auf eine andere Weise. Naproxen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Nichtsteroidale Antirheumatika" (NSAR) genannt werden. Es wirkt, indem es Schmerzen und Entzündungen verringert. Esomeprazol gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Protonenpumpenhemmer" genannt werden. Esomeprazol verringert die Magensäure, die in Ihrem... mehr

Anwendung & Indikation

  • Das Arzneimittel enthält zwei verschiedene Wirkstoffe, Naproxen und Esomeprazol. Jeder dieser Wirkstoffe wirkt auf eine andere Weise.
    • Naproxen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Nichtsteroidale Antirheumatika" (NSAR) genannt werden. Es wirkt, indem es Schmerzen und Entzündungen verringert.
    • Esomeprazol gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Protonenpumpenhemmer" genannt werden. Esomeprazol verringert die Magensäure, die in Ihrem Magen produziert wird.
  • Esomeprazol trägt dazu bei, das Risiko für Geschwüre und Magenprobleme bei Patienten zu reduzieren, die NSAR einnehmen müssen.
  • Das Arzneimittel wird zur Linderung der Beschwerden bei folgenden Erkrankungen angewendet:
    • Arthrose
    • Rheumatoide Arthritis
    • Ankylosierende Spondylitis
  • Es trägt dazu bei, Symptome einer Entzündung (Schmerzen, Schwellungen, Rötungen und Hitze) zu verringern.
  • Sie erhalten dieses Medikament, wenn eine niedrigere NSAR-Dosis als nicht ausreichend erachtet wird, um Ihre Schmerzen zu lindern, und wenn bei Ihnen das Risiko besteht, dass Sie ein Magengeschwür oder ein Geschwür im ersten Abschnitt (Zwölffingerdarm) Ihres Dünndarms bekommen, wenn Sie NSAR einnehmen.

Anwendungshinweise

  • Schlucken Sie Ihre Tabletten im Ganzen mit etwas Wasser. Sie dürfen die Tabletten weder kauen noch zerbrechen oder zerkleinern. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Tabletten im Ganzen einnehmen, damit sie richtig wirken.
  • Nehmen Sie Ihre Tabletten mindestens 30 Minuten vor einer Mahlzeit ein. Durch Nahrung kann die schützende Wirkung auf Ihren Magen und Zwölffingerdarm verringert und/oder verzögert werden. Durch Nahrung kann auch die Linderung der Schmerzen und der Entzündung erheblich verzögert werden.
  • Wenn Sie dieses Arzneimittel für längere Zeit einnehmen, wird Ihr Arzt Sie regelmäßig untersuchen (besonders, wenn Sie das Arzneimittel länger als ein Jahr einnehmen).

Dosierung

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Wie viel Sie einnehmen sollen
    • Nehmen Sie zweimal täglich eine Tablette ein. Nehmen Sie die Tabletten so lange ein, wie Ihnen von Ihrem Arzt verordnet wurde.
    • Das Arzneimittel ist nur in der Stärke 500mg/20mg erhältlich. Wenn Ihr Arzt diese Dosierung für Sie als nicht geeignet erachtet, können Sie eine andere Therapie verordnet bekommen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten, sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Zu Symptomen einer Überdosierung gehören Schwindel, Schläfrigkeit, Schmerzen oder Unwohlsein im Oberbauch, Sodbrennen, Übelkeit, Verwirrtheit, Erbrechen, Magen- oder Darmblutungen, Bewusstlosigkeit, schwere Gesichtsschwellungen, allergische Reaktionen und unkontrollierte Körperbewegungen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie sie, sobald Sie daran denken. Sollte es aber schon bald Zeit für die nächste Dosis sein, lassen Sie die vergessene Dosis aus.
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein (zwei Dosen zur gleichen Zeit), wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wirkstoffe

Polydextrose
Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser
Macrogol 8000
Methyl 4-hydroxybenzoat
Glycerol monostearat 40-55
Esomeprazol Hemimagnesium 1,5-Wasser
Naproxen
Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
Titan dioxid
Eisen (II,III) oxid
Propyl 4-hydroxybenzoat
Propylenglycol
Hypromellose
Drucktinte
Eudragit L 30 D-55
Polysorbat 80
Natrium dodecylsulfat
Povidon K90
Triethyl citrat
Silicium dioxid, hochdispers
Carnaubawachs
Esomeprazol
Hypromellose
Croscarmellose, Natriumsalz

Gegenanzeigen Schwangerschaft

  • Schwangerschaft
    • Nehmen Sie das Arzneimittel in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft nicht ein.
    • Wenn Sie sich in den ersten zwei Trimestern der Schwangerschaft befinden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Medikament einnehmen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie das Präparat einnehmen können.
  • Stillzeit
    • Stillen Sie nicht, wenn Sie das Arzneimittel einnehmen, denn es können kleine Mengen der Wirkstoffe in die Muttermilch gelangen. Wenn Sie planen zu stillen, sollten Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.
  • Fragen Sie vor der Einnahme jeglicher Arzneimittel Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, wenn Sie schwanger sind, schwanger werden könnten oder gerade stillen. Das Arzneimittel kann es erschweren, schwanger zu werden. Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn Sie planen, schwanger zu werden, oder wenn Sie Probleme haben, schwanger zu werden.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn
    • Sie allergisch (überempfindlich) gegen Naproxen sind,
    • Sie allergisch gegen Esomeprazol oder andere Protonenpumpenhemmer sind,
    • Sie allergisch (überempfindlich) gegen einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • Sie Arzneimittel einnehmen, deren Wirkstoff "Atazanavir" oder "Nelfinavir" heißt (zur Behandlung einer HIV-Infektion).
    • Acetylsalicylsäure (z. B. Aspirin), Naproxen oder andere NSAR wie Ibuprofen, Diclofenac oder COX-2-Hemmer (z. B. Celecoxib, Etoricoxib) bei Ihnen Asthma (keuchende Atmung) oder eine allergische Reaktion wie Jucken oder Hautausschlag (Urtikaria) verursacht haben.
    • Sie sich in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft befinden.
    • Sie schwerwiegende Probleme mit Ihrer Leber, Ihren Nieren oder Ihrem Herzen haben.
    • Sie ein Geschwür im Magen oder Darm haben.
    • Sie irgendwelche Blutungserkrankungen oder schwere unerwartete Blutungen haben.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen.

Neben- und Wechselwirkungen

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige oder pflanzliche Arzneimittel handelt. Der Grund dafür ist, dass das Arzneimittel die Art, wie diese Arzneimittel wirken, beeinflussen kann.
    • Auch können einige andere Arzneimittel die Wirkung beeinflussen.
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein oder sagen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie Folgendes einnehmen:
      • Ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff "Atazanavir" oder "Nelfinavir" (zur Behandlung einer HIV-Infektion).
    • Sagen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Acetylsalicylsäure (z. B. Aspirin). Wenn Sie geringe Dosen von Acetylsalicylsäure (Aspirin) einnehmen, können Sie das Arzneimittel trotzdem weiter einnehmen.
        • Andere nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) (einschließlich COX-2-Hemmer).
      • Bestimmte Arzneimittel wie Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol oder Voriconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen).
      • Erlotinib (oder ein anderes Arzneimittel derselben Klasse zur Behandlung von Krebs).
        • Cholestyramin (zur Senkung des Cholesterins).
        • Clarithromycin (zur Behandlung von Infektionen).
        • Chinolon-Antibiotika (zur Behandlung von Infektionen), wie Ciprofloxacin oder Moxifloxacin.
      • Diazepam (zur Behandlung von Angstzuständen, zur Entspannung Ihrer Muskeln oder bei Epilepsie).
        • Hydantoine, wie Phenytoin (zur Behandlung von Epilepsie).
        • Lithium (zur Behandlung mancher Arten von Depression).
        • Methotrexat (zur Behandlung von z. B. rheumatoider Arthritis, Psoriasis und Krebs).
        • Probenecid (zur Behandlung von Gicht).
      • Selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) (zur Behandlung von depressiven Erkrankungen [Major Depression] und Angstzuständen).
        • Ciclosporin oder Tacrolimus (Arzneimittel zur Reduktion der körpereigenen Immunabwehr).
        • Digoxin (zur Behandlung von Störungen des Herzens).
      • Sulfonylharnstoffe wie Glimepirid (Arzneimittel zum Einnehmen zur Kontrolle des Blutzuckers bei Diabetes).
      • Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck, so genannte Diuretika (wie Furosemid oder Hydrochlorothiazid), ACE-Hemmer (wie Enalapril), Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (wie Losartan) und Betablocker (wie Propranolol).
        • Kortikosteroide wie Hydrocortison oder Prednisolon (entzündungshemmende Arzneimittel).
        • Blutgerinnungshemmer wie Warfarin, Dicumarol, Heparin oder Clopidogrel.
        • Rifampicin (zur Behandlung von Tuberkulose).
        • Johanniskraut (hypericum perforatum) (zur Behandlung von leichten Depressionen).
        • Cilostazol (zur Behandlung von Beinschmerzen aufgrund von Durchblutungsstörungen.
      • Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie nicht sicher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht zusammen mit Nahrungsmitteln ein, da dies die Wirkung verringern und/oder verzögern kann. Nehmen Sie Ihre Tabletten mindestens 30 Minuten vor einer Mahlzeit ein.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Folgende Nebenwirkungen können mit diesem Arzneimittel auftreten.
  • Beenden Sie die Einnahme und sprechen Sie umgehend mit einem Arzt, wenn eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt - Sie könnten in diesem Fall dringend ärztliche Behandlung benötigen:
    • Plötzliche keuchende Atmung, Schwellung der Lippen, Zunge und des Rachens oder am Körper, Hautausschlag, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden (schwere allergische Reaktion).
    • Rötung der Haut mit Blasenbildung oder Hautabschälungen. Es kann auch zu schweren Blasenbildungen und Blutungen der Lippen, der Augen, im Mund, der Nase und der Genitalien kommen.
    • Gelbfärbung der Haut oder des Augapfels, dunkel verfärbter Harn und Müdigkeit können Symptome einer Lebererkrankung sein.
    • Durch Arzneimittel wie dieses kann das Risiko für einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) oder einen Schlaganfall leicht erhöht sein. Anzeichen können Schmerzen im Brustkorb sein, die in den Nacken und in die Schultern bis in Ihren linken Arm ausstrahlen, sowie Verwirrung oder Muskelmüdigkeit oder -taubheit, die möglicherweise nur auf einer Körperseite auftreten
    • Sie scheiden schwarzen, klebrigen Stuhl aus oder haben blutigen Durchfall.
    • Sie erbrechen Blut oder dunkle Partikel, die wie Kaffeesatz aussehen.
  • Sprechen Sie baldmöglichst mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen bemerken:
    • Das Arzneimittel kann in seltenen Fällen Auswirkungen auf die weißen Blutzellen haben, wodurch es zu einer Schwächung der Immunabwehr kommt.
    • Wenn Sie eine Infektion mit Symptomen wie Fieber zusammen mit einem stark beeinträchtigten Allgemein-befinden oder Fieber mit Symptomen einer örtlichen Infektion wie Schmerzen im Hals, Rachen oder Mund haben, oder wenn Sie Schwierigkeiten haben, Harn zu lassen, müssen Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt aufsuchen, so dass ein möglicher Mangel an weißen Blutzellen (Agranulozytose) durch einen Bluttest ausgeschlossen werden kann. Es ist wichtig, dass Sie Auskunft über alle Arzneimittel geben, die Sie einnehmen.
  • Andere mögliche Nebenwirkungen können sein:
    • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)
      • Kopfschmerz
      • Müdigkeitsgefühl
      • Durstgefühl
      • Depressive Zustände
      • Atemlosigkeit
      • Verstärktes Schwitzen
      • Juckende Haut und Hautausschläge
      • Schwindelgefühl (Vertigo)
      • Rote oder purpurne Flecken, Blutergüsse oder Flecken auf Ihrer Haut
      • Übelkeit oder Erbrechen
      • Herzklopfen (Palpitationen)
      • Gestörter Schlaf oder Schlafstörungen (Schlaflosigkeit)
      • Hörprobleme wie Klingeln im Ohr
      • Schwindel, Schläfrigkeit oder Benommenheit
      • Schwellung Ihrer Hände, Füße oder Gelenke (Ödeme)
      • Entzündung im Mund, wunder Mund oder Geschwüre im Mund
      • Sehstörungen wie verschwommenes Sehen, Binde-hautentzündung oder Augenschmerzen
      • Durchfall, Bauchschmerzen, Sodbrennen, Verdauungsstörungen, Verstopfung, Aufstoßen, Blähungen (Flatulenz)
    • Gelegentlich, selten oder sehr selten (1 bis 10 Behandelte von 1.000, 1 bis 10 Behandelte von 10.000 oder weniger als 1 Behandelter von 10.000)
      • Fieber
      • Ohnmacht
      • Mundtrockenheit
      • Aggression
      • Hörverlust
      • Asthma
      • Anfall
      • Krämpfe oder Krampfanfälle
      • Probleme mit der Monatsperiode
      • Gewichtsschwankungen
      • Haarverlust (Alopezie)
      • Nesselsucht
      • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
      • Brustvergrößerung bei Männern
      • Wunde oder geschwollene Zunge
      • Zittern oder Muskeltremor
      • Appetitstörungen oder Geschmacksveränderungen
      • Muskelmüdigkeit oder -schmerzen (Myalgie)
      • Verzögerte Blutgerinnung
      • Probleme, schwanger zu werden
      • Fieber, Rötung oder andere Anzeichen für eine Infektion
      • Unregelmäßiger, langsamer oder sehr schneller Herz-schlag
      • Prickelndes Gefühl wie Kribbeln und Ameisenlaufen
      • Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis oder der Konzentration
      • Erregtheit, Verwirrung, Ängstlichkeit oder Nervosität
      • Allgemeines Unwohlsein, Schwäche und Mangel an Energie
      • Geschwollene oder schmerzende Körperteile aufgrund von Wasseransammlung im Gewebe
      • Zu hoher oder zu niedriger Blutdruck. Es kann sein, dass Sie sich benommen oder schwindelig fühlen.
      • Hautausschlag oder Blasenbildung, Lichtempfindlichkeit der Haut bei Sonneneinstrahlung
      • Dinge sehen, fühlen oder hören, die nicht da sind (Halluzinationen)
      • Veränderungen Ihrer im Labor gemessenen Blutwerte, z. B. zur Überprüfung der Leberfunktion. Ihr Arzt kann Ihnen mehr erklären.
      • Eine Hefepilzinfektion, die den Verdauungstrakt betreffen kann
      • Blut in Ihrem Harn oder andere Nierenprobleme. Es kann sein, dass Sie Rückenschmerzen bekommen.
      • Atemschwierigkeiten, die sich möglicherweise langsam verschlechtern. Diese können Anzeichen einer Lungenentzündung oder einer sich entwickelnden Lungenstauung sein.
      • Niedriger Salzgehalt (Natrium) im Blut. Dies kann Schwächegefühl, Erbrechen und Krämpfe hervorrufen.
      • Symptome einer Hirnhautentzündung (Meningitis) wie Fieber, Übelkeit oder Erbrechen, steifer Nacken, Kopfschmerzen, Empfindlichkeit gegenüber hellem Licht und Verwirrung
      • Probleme mit Ihrer Bauchspeicheldrüse. Anzeichen dafür können starke Bauchschmerzen sein, die in den Rücken ausstrahlen.
      • Heller Stuhl, der ein Anzeichen eines schweren Leberproblems (Hepatitis) sein kann. Schwere Leberstörungen können zu Leberversagen und einer Hirn-schädigung durch schädliche Stoffwechselprodukte führen.
      • Kolitis oder Verschlechterung einer entzündlichen Darmerkrankung, wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Anzeichen dafür sind unter anderem Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Gewichtsverlust.
      • Blutprobleme wie verringerte Anzahl der roten Blutzellen (Anämie), der weißen Blutkörperchen oder Blutplättchen. Dies kann zu Schwächegefühl, Blutergüssen, Fieber, Schüttelfrost und einem wunden Rachen führen oder Infektionen wahrscheinlicher machen. Probleme mit der Art, wie Ihr Herz das Blut durch den Körper pumpt, oder Schädigung Ihrer Blutgefäße. Anzeichen dafür können Müdigkeit, Kurzatmigkeit, Ohnmachtsgefühl, Brustschmerzen oder allgemeine Schmerzen sein.
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
      • Wenn Sie das Arzneimittel mehr als drei Monate verwenden, ist es möglich, dass der Magnesiumgehalt in Ihrem Blut sinkt. Niedrige Magnesiumwerte können sich als Erschöpfung, unfreiwillige Muskelkontraktionen, Verwirrtheit, Krämpfe, Schwindelgefühl und erhöhte Herzfrequenz äußern. Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, informieren Sie umgehend Ihren Arzt. Niedrige Magnesiumwerte können außerdem zu einer Absenkung der Kalium- und Kalziumwerte im Blut führen. Ihr Arzt wird möglicherweise regelmäßige Blutuntersuchungen zur Kontrolle Ihrer Magnesiumwerte durchführen.
  • Möglich enthaltene Hilfsstoffe können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.
  • Lassen Sie sich durch diese Auflistung von Nebenwirkungen nicht beunruhigen. Möglicherweise bekommen Sie keine von ihnen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wichtige Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Sie dürfen das Präparat nicht einnehmen und müssen sofort mit Ihrem Arzt sprechen, wenn einer der folgenden Umstände bei Ihnen vor oder während der Einnahme auftritt, da dieses Medikament die Anzeichen anderer Erkrankungen verschleiern kann:
      • Sie verlieren ohne ersichtlichen Grund stark an Gewicht und haben Schwierigkeiten beim Schlucken.
      • Sie beginnen Nahrung oder Blut zu erbrechen.
      • Sie haben schwarzen Stuhl (blutigen Stuhl).
    • Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie nicht sicher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn:
      • Sie eine Darmentzündung haben (Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa).
      • Sie Probleme mit Ihrer Leber oder mit Ihren Nieren haben oder wenn Sie älter sind.
      • Sie andere Arzneimittel, wie z. B. Kortikosteroide zum Einnehmen, Warfarin, Clopidogrel, selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI), Acetylsalicylsäure (z. B. Aspirin) oder NSAR, einschließlich COX-2-Hemmer, einnehmen.
    • Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie nicht sicher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Medikament einnehmen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen schon einmal Magengeschwüre oder -blutungen aufgetreten sind. Sie werden gebeten werden, Ihren Arzt über alle ungewöhnlichen Magensymptome (z. B. Schmerzen) zu unterrichten.
    • Durch Arzneimittel wie dieses kann das Risiko für einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) oder einen Schlaganfall leicht erhöht sein. Jegliches Risiko wird mit hohen Dosierungen und längerer Behandlung wahrscheinlicher.
    • Überschreiten Sie daher nicht die empfohlene Dosierung oder Behandlungsdauer.
    • Das Arzneimittel enthält das NSAR Naproxen. Wie alle NSAR sollte Naproxen in der geringsten wirksamen Dosierung über den möglichst kürzesten Zeitraum angewendet werden, um das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern. Ihr Arzt wird daher regelmäßig überprüfen, ob das Präparat für Sie immer noch geeignet ist.
    • Das Arzneimittel ist nicht geeignet, um schnell akute Schmerzen zu lindern, da es einige Stunden dauert, bis der schmerzlindernde Wirkstoff Naproxen von Ihrem Blut aufgenommen wird.
    • Sprechen Sie ebenfalls mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wenn Sie Herzprobleme haben, bereits einen Schlaganfall hatten oder wenn Sie glauben, ein Risiko für diese Erkrankungen zu haben. Ein solches Risiko kann vorliegen, wenn:
      • Sie einen hohen Blutdruck haben.
      • Sie Probleme mit Ihrem Blutkreislauf oder Ihrer Blutgerinnung haben.
      • Sie zuckerkrank sind.
      • Sie einen hohen Cholesterinspiegel haben.
      • Sie Raucher sind.
    • Die Einnahme eines Protonenpumpenhemmers (welcher ein Bestandteil ist) kann Ihr Risiko für Hüft-, Handgelenks- und Wirbelsäulenfrakturen leicht erhöhen, besonders wenn dieser über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr eingenommen wird. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Osteoporose haben oder wenn Sie Kortikosteroide (diese können das Risiko einer Osteoporose erhöhen) einnehmen.
    • Kinder und Jugendliche
      • Das Arzneimittel wird für die Anwendung bei Kindern oder Jugendlichen im Alter von 18 Jahren oder jünger nicht empfohlen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Während der Einnahme können bei Ihnen Schwindel und Sehstörungen auftreten. Wenn dies der Fall ist, nehmen Sie nicht aktiv am Straßenverkehr teil und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen.
  • Arzneimittel

Kundenbewertungen - VIMOVO 500 mg/20 mg magensaftresistente Tabletten

Die Beiträge geben die Meinungen unserer Kunden wieder und können eine individuelle Beratung durch den Arzt oder Apotheker nicht ersetzen. Suchen Sie bei gesundheitlichen Problemen immer einen Arzt oder Apotheker auf.