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Beschreibung
Behandlung der Schizophrenie Behandlung von manisch-depressiven Phasen Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden. Art der Anwendung? Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Dauer der Anwendung? Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Überdosierung? Es kann zu einer Vielzahl von... mehr
Anwendung & Indikation Behandlung der Schizophrenie Behandlung von manisch-depressiven Phasen Anwendungshinweise Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden. Art der Anwendung? Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Dauer der Anwendung? Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Überdosierung? Es... mehr

Anwendung & Indikation

  • Behandlung der Schizophrenie
  • Behandlung von manisch-depressiven Phasen

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Anzeichen von Bewegungsstörungen, Zittern sowie Ängstlichkeit. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Behandlung der Schizophrenie: Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden. Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Schizophrenie - Anfangsdosis:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene1 Kapsel2-mal täglichzusammen mit einer Mahlzeit
Schizophrenie - Erhaltungsdosis: Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam reduziert und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt. Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Behandlung von manisch-depressiven Phasen: Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden. Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Manisch-depressive Phasen - Anfangsdosis:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene1 Kapsel2-mal täglichzusammen mit einer Mahlzeit
Höchstdosis: Eine Dosis von 4 Kapseln pro Tag sollte nicht überschritten werden.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Kapsel
WirkstoffZiprasidon sulfat-x-Wasser+
entsprichtZiprasidon40 mg
HilfsstoffMaisstärke, vorverkleistert+
HilfsstoffLactose-1-Wasser+
entsprichtLactose114,86 mg
HilfsstoffPovidon K25+
HilfsstoffMagnesium stearat (pflanzlich)+
HilfsstoffGelatine+
HilfsstoffTitandioxid+
HilfsstoffIndigocarmin+
HilfsstoffEisen(III)-oxidhydrat, schwarz+

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss
    • vor Hitze geschützt
    • vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Abweichungen im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
  • Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
  • Herzschwäche
  • Herzrhythmusstörungen

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder unter 10 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Unruhe
  • Bewegungsstörungen
  • motorische Unruhe
  • Störungen der Bewegungsabläufe
  • Symptome der Parkinsonschen Krankheit wie:
    • Muskelsteifigkeit mit ruckartigen Bewegungen
    • verlangsamte Bewegungen
    • Bewegungsstörungen
  • Zittern
  • Schwindelgefühl
  • Sedierung
  • Schläfrigkeit
  • Kopfschmerzen
  • verschwommenes Sehen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Mundtrockenheit
  • Speichelfluss
  • Muskelstarre
  • allgemeine Schwäche
  • Müdigkeit
  • gesteigerter Appetit
  • Angst
  • Engegefühl im Hals
  • Albträume
  • Krampfanfälle
  • Sabbern
  • Koordinationsstörungen
  • Sprachstörungen
  • krampfhafte, unwillkürliche Aufwärtsbewegung der Augen
  • Aufmerksamkeitsstörungen
  • verminderte Berührungsempfindlichkeit
  • Missempfindungen
  • Teilnahmslosigkeit
  • Herzklopfen
  • Pulsbeschleunigung
  • Lichtscheu
  • Ohrgeräusche
  • Fehlregulation des Blutdrucks
  • Bluthochdruck
  • Kreislaufstörung aufgrund niedrigen Blutdrucks
  • niedriger Blutdruck
  • Anfälle von Atemnot
  • Halsschmerzen
  • Durchfall
  • Schluckstörungen
  • Magenschleimhautentzündung
  • Zungenschwellung
  • Gefühl einer dicken Zunge
  • Blähungen
  • Nesselsucht
  • Ausschlag/Hautausschlag
  • Akne
  • muskuläre Beschwerden
  • Muskelkrämpfe
  • Schmerzen in den Extremitäten
  • Gelenksteifigkeit
  • Erhöhung der Leberenzyme
  • Brustkorbbeschwerden
  • Störung des Gangbildes
  • Schmerzen
  • Durst

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff hat eine antipsychotische, brechreizhemmende und sedierende Wirkung. Die Wirkstoffgruppe der Neuroleptika, zu denen Ziprasidon gehört, dämpfen psychomotorische Erregungszustände und verringern Spannungen, Wahn, Halluzination, Denkstörungen und Ich-Störungen. Bestimmte Neuroleptika beeinflussen zusätzlich günstig die z. B. Erregbarkeit und die Stimmungslage.
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