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"Pflegekräfte arbeiten am Limit": Gut besuchte Informationsveranstaltung beim Pflegestützpunkt Osnabrück

Osnabrück (05.04.2016) - "Sie arbeiten mit hohem körperlichen und psychischen Einsatz, unterstützen alte Menschen, die im Alltag nicht mehr alleine zurechtkommen und leisten so einen unschätzbaren Dienst an unserer Gesellschaft", sagte Matthias Selle, Kreisrat des Landkreises Osnabrück am 5. April bei seiner Begrüßung zur Pflegefachtagung beim Senioren- und Pflegestützpunkt im Landkreis Osnabrück. In den letzten Jahren habe sich die Arbeit immer weiter verdichtet und auch die Dokumentationspflichten verschlängen viel Zeit. Um die Pflegekräfte aktiv zu unterstützen, sie über die neue Pflegegesetzgebung, Methoden für ein sicheres Arzneimittelmanagement und ein neues Pflegeportal zu informieren, hatte der Senioren und Pflegestützpunk Mitarbeiter aus Altenpflegeeinrichtungen und Pflegediensten am 5. April nach Osnabrück ins Kreishaus eingeladen.

Andreas Büscher, Professor für Pflegewissenschaft an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Hochschule Osnabrück sprach über die Auswirkungen des zweiten Pflegestärkungsgesetzes für die Pflegepraxis. Das Pflegestärkungsgesetz II sei die umfassendste Reform seit Einführung des SGB XI mit erheblichen Auswirkungen auch auf ambulante Einrichtungen. Er riet den Teilnehmern, die Chancen des neuen Begriffs der Pflegebedürftigkeit zur Verbesserung der Pflege zu nutzen.

Maik Preußner, Experte für Pflegesoftware, stellte das vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium und der EU ausgezeichnete, sämtliche Akteure vernetzende Pflegeportal www.careio.de vor. CareIO wurde aus dem Blickwinkel der Pflegebedürftigen entwickelt. "Mit CareIO startet eine neue Ära in der Pflege", verspricht Preußner. "Pflegekräfte erhalten mit CareIO einen 360-Grad-Überblick: sie ermitteln den Hilfebedarf, beraten, gliedern die vom Klienten gewünschte Versorgung per Mausklick an, berechnen wieviel vom Pflegebudget noch unausgeschöpft ist und können direkt über das System mit der Pflege- und Krankenkasse abrechnen."

Da auch die Arzneimitteltherapiesicherheit in der Pflege immer wichtiger wird, sprach der leitende Apotheker von der Versandapotheke Sanicare aus Bad Laer über das gemeinsam mit Spezialisten, Ärzten und Therapeuten entwickelte PATHOS-Programm. "PATHOS" steht für Patienten-Therapie-Optimierungs-System und schützt Patienten vor unerwünschten Arzneimittelwirkungen, Kontraindikationen und Wechselwirkungen. "In Deutschland sterben bis zu 40.000 Menschen an Arzneimittelwechselwirkungen. Das sind erheblich mehr als Personen, die im Straßenverkehr ums Leben kommen. Hier lag die Zahl der Unfälle mit tödlichem Ausgang bei 3.368", so Meyer. Zwar hätte das im Dezember 2015 verabschiedete E-Health-Gesetz Menschen, die drei oder mehr Arzneimittel einnehmen, ab Oktober dieses Jahres Anspruch auf einen Medikationsplan zugesichert, allerdings wären einheitliche Lösungen noch nicht in Sicht. Mit PATHOS biete Sanicare Patienten und auch Pflegekräften ein Instrument, um die Arzneimittelsicherheit erheblich zu verbessern und sicher zu umzusetzen. Detaillierte Informationen unter https://www.sanicare.de/medikationsplan.

Terminhinweis: Informationstag Pflege am 10. Mai

Aufgrund der großen Nachfrage zum Thema Pflege lädt der Senioren- und Pflegestützpunkt im Landkreis Osnabrück pflegende Angehörige und daran Interessierte am 10. Mai 2016 von 15 ? 18 Uhr zum "Informationstag Pflege" ein. Dort wird Professor Dr. Andreas Büscher von der Hochschule Osnabrück über die Auswirkungen des zweiten Pflegestärkungsgesetzes für die ambulante Pflegepraxis sprechen. CareIO-Geschäftsführer Maik Preußner referiert über den Nutzen des Pflegeportals www.careio.de für pflegende Angehörige, Pflegeberater und Dienstleister.

Zum Thema Arzneimitteltherapiesicherheit wird der leitende Apotheker von der Versandapotheke Sanicare vortragen und das Patienten-Therapie-Optimierungs-System PATHOS und dessen Benefit für pflegende Angehörige demonstrieren.

Dr. María Elena Vera-Céspedes de Seegert, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Geriatrie und Palliativmedizin vom Klinikum Osnabrück spricht zum Thema: "Grenzen setzen: Strategien gegen körperliche und seelische Überforderung." In ihrem Vortrag geht es vor allem um die Frage, wie pflegende Angehörige trotz der vielfältigen Belastungen durch die Pflege selbst körperlich und psychisch gesund bleiben.

Die Veranstaltung findet am 10.Mai 2016 von 15:00 - 18:00 im Pflegestützpunkt Landkreis Osnabrück, Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück statt. Namentliche Anmeldungen sind unbedingt bis zum DATUM an folgende E-Mail-Adresse EMAIL erforderlich.

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