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Thomapyrin Intensiv Tabl.
Anbieter: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG
Aktuelles Angebot


Thomapyrin Intensiv Tabl.
Abbildung kann von Originalware abweichen
Anwendungsgebiete
- Bei akuten Kopfschmerzen
- Bei Migräneanfällen mit und ohne Aura
- Bei Spannungskopfschmerzen

Inhaltsstoffe

  • Acetylsalicylsäure 250 mg
  • Coffein 50 mg
  • Paracetamol 250 mg
  • Lactose 1-Wasser
  • Maisstärke
  • Stearinsäure

Dosierung
Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre
- Bei Bedarf 1-2 Tabletten (entsprechend 250-500 mg Acetylsalicylsäure, 250-500 mg Paracetamol und 50-100 mg Coffein)
- Höchstens 3 mal täglich (im Abstand von 4-8 Stunden)
- Die Höchstmenge beträgt für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre 3mal 2 Tabletten täglich (entsprechend 1500 mg Acetylsalicylsäure, 1500 mg Paracetamol und 300 mg Coffein).

F Detailinformationen zu diesem Produkt

  Artikelnr [PZN] Einheit Darreichungsform: Preis  
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Detailinformationen zu Thomapyrin Intensiv Tabl.

Gegenanzeigen
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei:
- Magen-Darm-Geschwüren
- Erhöhter Blutungsneigung
- Kindern und Jugendlichen bis 12 Jahren

Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden bei:
- Asthma
- Gleichzeitiger Einnahme von gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, Heparin - mit Ausnahme niedrig dosierter Heparine)
- Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer/Shmerz- und Rheumamittel
- Chronischen und wiederkehrenden Magen- oder Darmbeschwerden
- Vorgeschädigter Niere
- Schweren Leberfunktionsstörungen
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)

- Personen, die durch Krankheit oder beruflich oder aufgrund familiärer Veranlagung eine Schädigung der Niere erlitten haben, insbesondere auch bei wiederholten Infektionen und Entzündungen der Niere und der ableitenden Harnwege, sollten das Arzneimittel nicht oder nur in Einzelfällen einnehmen.
- Die häufigere Einnahme sollte ebenfalls vermieden werden bei Zuckerkrankheit, Alkoholismus, Rheuma, Austrocknung (z.B. nach Durchfällen, hohen Außentemperaturen, starker körperlicher Belastung mit starkem Schwitzen), chronisch zu niedrigem Blutdruck, Verletzungen.
- Bei Magen- und Darm-Geschwüren (auch in der Vergangenheit) und bei Magen-Darm-Beschwerden sowie bei eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion oder Herzschwäche ist eine besonders sorgfältige Überwachung durch den Arzt erforderlich.
- Über die Anwendung des Medikamentes bei Kindern und Jugendlichen liegen keine Erkenntnisse vor. Darüber hinaus soll wegen des Anteils an Acetylsalicylsäure dieses Medikament von Kindern und Jugendlichen mit Fieber nur auf ärztliche Anweisung und nur dann eingenommen werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu langanhaltendem Erbrechen kommen, so ist unbedingt sofort der Arzt aufzusuchen.
- Bei Überfunktion der Schilddrüse sollte das Schmerzmittel nur auf ärztliche Anordnung eingenommen werden.
- Vorsicht bei erhöhten Harnsäurespiegeln. Das Arzneimittel vermindert bereits in niedrigen Mengen die Harnsäureausscheidung und kann somit unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen, Kleinstblutungen
- Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle
- Störungen des Blutbildes
- Bei längerer und chronischer Einnahme: Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrgeräusche (Tinnitus), Sehstörung oder Bewusstseinsstörung sowie Blutarmut durch Eisenmangel
- Bei Einnahme größerer Mengen: Störungen des Säure-, Natrium- und Wasser-Haushaltes
- Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Pulsbeschleunigung
- Nach längerer hochdosierter, nicht bestimmungsgemäßer Einnahme von Schmerzmitteln: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und nervöse Störungen
- Bei Asthma, Nasenschleimhautschwellung (sog. Nasenpolypen), Allergie: erhöhte Gefahr von Asthmaanfällen, örtlicher Haut- oder Schleimhautschwellung

Patientenhinweise
- Ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3-4 Tage und nicht in größeren Mengen einnehmen
- Ohne ärztliche Verordnung soll das Arzneimittel nur kurzfristig bei akuten Schmerzen eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!

- Es liegen keine Erfahrungen zur Sicherheit dieses Medikamentes in der Schwangerschaft vor.
- Da der Einfluss des Medikamentes auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte das Arzneimittel im 1. und 2. Schwangerschaftsdrittel nicht eingenommen werden. Eine Einnahme im letzten Schwangerschaftsdrittel ist verboten.
- Aus Untersuchungen an zahlreichen Mutter-Kind-Paaren haben sich keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Paracetamol während der ersten 3-4 Monate der Schwangerschaft und Fehlbildungen ergeben. Dennoch sollte Paracetamol während der Schwangerschaft nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisse eingenommen werden. Paracetamol sollte nicht über längere Zeit, in größeren Mengen oder gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden, da die Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist.
- Eindeutige Untersuchungsergebnisse für ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko von Actylsalicylsäure liegen nicht vor. Die Einnahme von Salicylaten im 1. Schwangerschaftsdrittel ist mit verschiedenen Untersuchungen mit einem erhöhten Fehlbildungsrisiko (Gaumenspalten, Herzmissbildungen) in Zusammenhang gebracht worden. Dieses Risiko bei normalen Einnahmemengen scheint jedoch gering zu sein, da eine Untersuchung mit ca. 32000 Mutter-Kind-Paaren keinen Zusammenhang mit einer erhöhten Fehlbildungsrate ergab. Im letzten Schwangerschaftsdrittel kann die Einnahme von Salicylaten zu einer Verlängerung der Schwangerschaft und zur Wehenhemmung führen. Bei Mutter und Kind ist eine gesteigerte Blutungsneigung beobachtet worden. Insbesondere bei Frühgeborenen kann es bei einer Einnahme kurz vor Geburt zu Blutungen im Gehirn kommen und zu anderen lebensbedrohlichen Fehlbildungen führen.
- Für Coffein ist bei normalen Einnahmemengen oder auch Kaffeegenuss kein erhöhtes Risiko in Bezug auf Schwangerschaftsverlauf und Entwicklung des Kindes beobachtet worden.
- Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein gehen in die Muttermilch über. Während der Stillzeit kann das Befinden und Verhalten des Säuglings durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden.
- Nachteilige Folgen für den Säugling durch Paracetamol und Acetylsalicylsäure sind nicht bekannt. Bei kurzfristiger Einnahme der empfohlenen Menge ist eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich. Bei längerer Einnahme bzw. Einnahme größerer Mengen sollte abgestillt werden.

Anwendung
- In etwas Flüssigkeit gelöst oder unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit einnehmen

Wechselwirkungen
- Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zur Enzymbildung in der Leber führen, wie z.B. spezielle Schlafmittel und Antiepileptika (u.a. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin) sowie Rifampicin, können auch durch sonst unschädliche Mengen von Paracetamol Leberschäden hervorgerufen werden. Gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch.

Sonstige Hinweise
- Durch die fiebersenkende Wirkung kann eine Besserung der Erkrankung vorgetäuscht werden. Gegebenenfalls ist ärztlicher Rat einzuholen.
- Die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln kann, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
- Die Langzeiteinnahme des Medikamentes kann bei gleichzeitiger Einnahme von nierenschädigenden Substanzen, vorbestehender Nierenschädigung, genetischer Veranlagung oder Erkrankungen, die zu einer Nierenschädigung führen, zu einem erhöhten Erkrankungsrisiko für eine Analgetika-Nephropathie führen.
- Bei Einnahme vor Operationen ist der Arzt/Zahnarzt zu informieren.
- Bei schwarzem Kot (Teerstuhl) ist sofort der Arzt zu benachrichtigen.
- Wenn während der Einnahme des Medikamentes Zeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, wird empfohlen, unverzüglich den Arzt aufzusuchen.


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