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Stuhlgang bei Babys

Der Stuhlgang bei Babys

Bevor dein kleines Baby auf die Welt kam, warst du vielleicht verblüfft über die Begeisterung der Eltern, wenn es darum ging, über den Stuhlgang ihres Babys zu sprechen. Jetzt jedoch ist der Zustand des Verdauungssystems deines Kindes wahrscheinlich ein Hauptthema in deinen täglichen Gesprächen! In den ersten drei Lebensmonaten deines Babys ist es nicht ungewöhnlich, dass Verdauungsprobleme auftreten. Auch wenn dies kein beliebtes Thema unter Eltern ist, ist der Stuhlgang für viele Familien eine Quelle der Sorge und des Ärgers. Was bedeutet es, wenn der Stuhl deines Babys eine andere Farbe hat oder sich die Konsistenz von Tag zu Tag ändert? Selbst erfahrene Eltern kennen wahrscheinlich nicht jede Kombination, die auftreten kann. Informiere dich darüber, wie regelmäßiger und unregelmäßiger Stuhlgang aussieht und wann du einen Kinderarzt aufsuchen solltest, wenn etwas ungewöhnlich aussieht.

  • Im ersten Lebensjahr ist der Stuhlgang von Säuglingen immer in Bewegung - von schwarz-grün über hellgelb bis hin zu ockerfarbenen Tönen können viele Konsistenzen und Farben als typisch angesehen werden.
  • Wenn der Stuhl deines Kindes jedoch grün und schaumig ist und stark riecht und von Durchfall begleitet wird, solltest du besondere Vorsicht walten lassen. Eltern sollten spätestens am zweiten Tag nach Auftreten der Symptome einen Kinderarzt oder eine Kinderärztin aufsuchen.
  • Eltern sollten den Rat ihres Kinderarztes einholen, wenn der Stuhl ihres Kindes - ohne vorherige Einnahme von Eisenpräparaten - schwarz oder weißlich wird oder Blut enthält.
  • Wenn dein Kind beim Stuhlgang Beschwerden aufgrund von Verstopfung hat oder du eine Milcheiweißallergie vermutest, kann der Kinderarzt bei der Diagnose und Behandlung des Problems helfen.

Der erste Stuhlgang beim Baby

Neugeborene Eltern sind oft vom ersten Stuhlgang ihres Babys überrascht: eine dicke, dunkelgrün-schwarze Masse, die nicht wie normaler Stuhl aussieht. Dies wird Mekonium genannt.
Dieses seltsame Gemisch (Mekonium) besteht aus verhärteter Galle, Haarfollikeln und anderen zellulären Stoffen, die dein Neugeborenes im Mutterleib unwissentlich zu sich genommen hat. In den meisten Fällen wird dieses Gemisch innerhalb von ein bis drei Tagen nach der Geburt wieder ausgeschieden. Wenn dein Kind jedoch Symptome wie einen aufgeblähten Bauch mit Schmerzen oder Unwohlsein zeigt, solltest du dich sofort an deinen Kinderarzt oder deine Kinderärztin wenden.
In den kommenden Wochen wirst du vielleicht eine Veränderung der Stuhlkonsistenz und -farbe deines Kindes feststellen. Ein sechs Wochen altes Baby wird zum Beispiel einen anderen Stuhlgang haben als ein älteres Kind. Wird dein Säugling gestillt oder mit der Flasche gefüttert? Hast du vielleicht schon mit der Beikost begonnen? All dies wirkt sich in irgendeiner Weise auf den Stuhlgang deines Babys aus.

Babys Verdauung in den ersten Lebenswochen

Das Verdauungssystem eines Babys kann noch unterentwickelt sein, so dass es beim Füttern oder Saugen viel Luft aufnehmen kann. Dies und andere Probleme führen oft zu Verdauungsproblemen - allgemein als "Blähungen" bekannt - die dem Säugling Unbehagen bereiten können. In den ersten Lebenswochen sind diese Schwierigkeiten besonders häufig. Das ständige Weinen, das häufig in den ersten drei Monaten auftritt, wird gemeinhin als Kolik bezeichnet, obwohl diese Diagnose nur in einer Minderheit der Fälle zutrifft. In der Regel stehen diese Episoden im Zusammenhang mit Magen-Darm-Problemen, die bei Babys auftreten. Leider ist oftmals ein erheblicher Schlafmangel zu verzeichnen. Dein Kind kommt schlecht in den Schlaf, sowohl am Tag als auch in der Nacht. Das kann eine weitere Unruhe fördern. Wenn du Hilfe beim Umgang damit benötigst, sprich mit deiner Hebamme oder deinem Kinderarzt.

Stuhlgang bei Babys die gestillt werden

Dein kleiner Schatz wird wahrscheinlich bald nach der ersten Aufnahme von Muttermilch oder Kolostrum seinen ersten Stuhlgang haben, normalerweise innerhalb von zwei Tagen. Er ist zunächst schwarz-grün und geht dann über mehrere Tage in gelb-grün über, da er mit jedem Tag weicher wird.
Innerhalb einer Woche sollte sich dein Baby an das Stillen gewöhnt haben, was sich auch auf die Farbe des Muttermilchstuhls auswirken wird. Die Farbe des Muttermilchstuhls reicht normalerweise von senfbraun bis hellgelb. Die Konsistenz kann sehr unterschiedlich sein: von flüssig bis hin zu joghurtartig - alles ist beim Muttermilchstuhl möglich! Die Häufigkeit des Stuhlgangs kann bei gestillten Säuglingen stark variieren, von mehrmals täglich bis einmal alle fünf bis zehn Tage; all dies ist ein normales Verhalten – solange dein Baby keine Beschwerden hat. Außerdem hat der ausgeschiedene Muttermilchstuhl in der Regel keinen unangenehmen Geruch, sondern eher einen fruchtigen Duft.

Stuhlgang bei Babys die Flaschennahrung bzw. Beikost bekommen

Im Gegensatz dazu können die Ausscheidungen von Babys, die mit der Flasche gefüttert werden, leicht stechend sein. Er ist im Allgemeinen weich und manchmal sogar fest. Seine Farbe kann von hellgelb über senfgelb bis dunkelgrün variieren.
Nachdem du dein Kind auf feste Nahrung umgestellt hast, kannst du einen klaren Zusammenhang zwischen der Art der Nahrung und ihrer Auswirkung auf die Farbe des Stuhls herstellen. Spinat zum Beispiel führt zu grünlichem Stuhl, während Rote Bete rötlichen Kot verursacht. Außerdem kann der Windelinhalt nun einen intensiveren Geruch aufweisen, der von den Eltern wahrgenommen wird.

Bei welchem Stuhlgang sollte ein Arzt aufgesucht werden?

Wenn sich dein Baby wie erwartet entwickelt und an Gewicht zunimmt, brauchst du dir keine allzu großen Sorgen, um die Konsistenz seines Stuhls zu machen. Das Wichtigste ist, dass es regelmäßig Urin in die Windeln macht. Wenn du jedoch unsicher bist oder Fragen zum Stuhlgang, zur Farbe oder zur Häufigkeit des Stuhlgangs deines Kindes hast, solltest du dies beim nächsten Kinderarztbesuch besprechen. Wenn dein Kind häufig unter Blähungen oder Bauchschmerzen leidet, solltest du unbedingt deinen Kinderarzt um Rat fragen, anstatt dich auf Medikamente oder Hausmittel zu verlassen.
Wenn dein Kind eines der folgenden Symptome aufweist, solltest du unbedingt sofort den Kinderarzt kontaktieren:

  • weißer oder ungewöhnlich gefärbter Stuhl
  • sichtbare Entzündungen im Windelbereich
  • anhaltende Verdauungsprobleme.

Was tun bei Verstopfung?

  • Wenn eine Mutter stillt, ist es wichtig, dass sie sich ausgewogen und gesund ernährt mit einer vollwertigen Mischkost. Wertvolle Ballaststoffe, Vitamine und Spurenelemente werden leicht durch frisches Obst und Gemüse in deine Ernährung eingebaut. Dadurch wird sichergestellt, dass sie die notwendigen Nährstoffe hat, um dein Kind ausgewogen zu ernähren und somit auch Verstopfungen beim Baby nicht auftreten sollten.
  • Wenn du dein Baby mit der Flasche fütterst, wende dich an einen Kinderarzt, um eine angepasste Säuglingsnahrung zu wählen. Bei Verstopfung kann mit speziellen Säuglingsnahrungen Unterstützung geschafft werden.
  • Um sicherzustellen, dass dein Kind eine nahrhafte Ernährung erhält, solltest du darauf achten, dass es frisches Obst und Gemüse in seine Mahlzeiten einbezieht, sobald die Mutter mit dem Zufüttern fester Nahrung beginnt. Achte außerdem darauf, dass dein Kind den ganzen Tag über viel Flüssigkeit (vor allem Wasser) trinkt. Vermeide stopfende und ungesund Lebensmittel wie zum Beispiel Schokolade.

Was kann den Stuhl verändern?

Medikamente

Wenn ein Kind Antibiotika einnimmt und unter Durchfall oder Blähungen leidet, wird empfohlen, Präbiotika in die Ernährung aufzunehmen. Studien haben gezeigt, dass die Gabe von Präbiotika die Dauer von antibiotikabedingtem Durchfall reduzieren kann. Präbiotische Nahrungsergänzungsmittel können Kinder bei und nach einer Antibiotikabehandlung unterstützen.
Wenn dein Kind Eisenpräparate gegen Anämie einnimmt, kann sein Stuhl dunkel oder schwarz werden - eine ganz natürliche Nebenwirkung. Wenn dein Kind jedoch keine Medikamente einnimmt und sein Stuhl trotzdem schwarz ist, solltest du schnellstmöglich mit einem Kinderarzt sprechen.

Reisen

Die Gefahr im Urlaub Durchfall zu bekommen, kann abhängig vom Urlaubsziel erhöht sein. Häufig sind Bakterien und Viren durch mangelnde Hygiene die Auslöser. Wasser sollte niemals im Urlaub aus der Leitung getrunken werden und Obst und Gemüse nicht roh verzehrt werden. Bei Durchfall ist es wichtig, dass dein Baby ausreichend trinkt und mit Mineralstoffen versorgt wird, eventuell auch mit Glukose-Elektrolyt-Lösungen. Homöopathie, spezielle pflanzliche Arzneimittel und auch Präbiotika können zusätzlich unterstützen. Sollte der Durchfall mehrere Tage andauern, ist eine ärztliche Abklärung zwingend notwendig.

Magen-Darm-Virus

Erbrechen am ersten Tag ist ein häufiges Symptom der Darmvirose bei Kindern, und es kann bis zu zwei Wochen dauern, bis sich ihre Verdauung wieder normalisiert. Es ist wichtig, dass dein Baby ausreichend trinkt und mit Mineralstoffen versorgt wird, eventuell auch mit Glukose-Elektrolyt-Lösungen. Homöopathie, spezielle pflanzliche Arzneimittel und auch Präbiotika können zusätzlich unterstützen. Ein Magen-Darm-Virus sollte immer ärztlich abgeklärt werden.

Weiteres

Weitere Aspekte, die den Stuhlgang deines Kindes verändern kann, sind zum Beispiel:

  • Speisen die ungewohnt sind
  • Die Umstellung von Muttermilch auf Flaschenmilch könnte den Stuhlgang beeinflussen
  • Beginn von Beikost
  • Bewegungsmangel
  • Seelische Belastung beim Kind
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