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Sildenafil

Bei welchen Beschwerden wird Sildenafil angewendet?

Erektile Dysfunktion

Erektile Dysfunktion (ED) ist ein Zustand, der die Fähigkeit eines Mannes beeinträchtigt, eine ausreichende Erektion für sexuelle Aktivitäten zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Als Präparat der ATC-Klasse G04BE03 ist Sildenafil in oralen Dosen von 25 mg, 50 mg oder 100 mg wirksam. In einer Dosis-Eskalations-Studie erzielten 69 % der männlichen Patienten unter der Einnahme von Sildenafil eine Erektion, die während des Geschlechtsverkehrs aufrechterhalten wurde, im Vergleich zu 22 % in der Placebo-Gruppe. Die Größe und Dauer einer Erektion werden durch den Blutfluss in die Schwellkörper des Penis bestimmt. Dieser Blutfluss wird durch ringförmige Muskeln in der Arterienwand des Corpus cavernosum reguliert. In einem nicht erigierten Zustand sind diese Muskeln angespannt und verschließen die Gefäße. Bei sexueller Erregung führt dies jedoch zur Bildung von cGMP (cyclischem Guanosinmonophosphat) in den betreffenden Muskelzellen. Die Muskeln entspannen sich und der Gefäßquerschnitt erweitert sich, wodurch arterielles Blut in die Schwellkörper fließt und eine Erektion ausgelöst wird. Das Enzym Phosphodiesterase-5 (PDE-5) baut cGMP auf natürliche Weise ab. Sildenafil wirkt, indem es PDE-5 blockiert, so daß weniger cGMP abgebaut werden kann. Im Gegensatz zu Potenzmitteln wie Alprostadil, das entweder intrakavernös (in den Penisschwellkörper) gespritzt oder in die Harnröhre eingeführt wird, entfaltet Sildenafil seine Wirkung nur bei sexueller Erregung des Patienten.

Idiopathische pulmonal-arterielle Hypertonie

Idiopathische pulmonal-arterielle Hypertonie (IPAH) ist eine Erkrankung, bei der es zu einer erhöhten Druckbelastung in den Blutgefäßen der Lunge kommt, ohne dass eine klare Ursache erkennbar ist. Dieser Zustand kann zu einer Einschränkung der Herz- und Lungenfunktion führen und erfordert eine sorgfältige medizinische Betreuung. Durch die gefäßerweiternde Wirkung von Sildenafil wirkt es positiv auf die erhöhte Druckbelastung in den Blutgefäßen der Lunge.

Weitere mögliche Anwendungsbereiche

Neben den oben genannten Bereichen gibt es auch Berichte über die Wirkung und Anwendung von Sildenafil bei verschiedenen speziellen Krankheitsbildern; für diese Krankheitsbilder hat Sildenafil keine Arzneimittelzulassung, die Verwendung ist „off-label“.:

  • Bluthochdruck bei Hunden
  • Bronchopulmonale Dysplasie (BPD) - eine Erkrankung, die die Lunge betrifft.
  • Höhenkrankheit (AMS)
  • Sklerodermie - eine Erkrankung, die das Bindegewebe betrifft.

In der Neonatologie wird Sildenafil zunehmend außerhalb der offiziellen Zulassung (Off-Label-Use) eingesetzt, insbesondere bei extremen Frühgeborenen mit bronchopulmonaler Dysplasie (BPD). Das Ziel ist es, den Widerstand in den pulmonalen Arterien zu verringern. Diese Behandlungsmethode dient der Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens der betroffenen Säuglinge.
Erste Untersuchungen legen nahe, dass Sildenafil die Auswirkungen des durch einen Gendefekt gestörten CFTR-Proteins, welches bei der Krankheit Mukoviszidose eine Rolle spielt, korrigieren kann. Zudem wird der Einsatz von Sildenafil zur Behandlung von Schlaganfällen diskutiert.
Doxorubicin wird zur Behandlung von Prostatakrebs eingesetzt. Es ist jedoch bekannt, dass es als Nebenwirkung eine hohe Kardiotoxizität aufweist, die im schlimmsten Fall zu Herzversagen führen kann. Interessanterweise deuten einige kleinere Studien darauf hin, dass die Kombination beider Wirkstoffe die Wirksamkeit von Doxorubicin als Chemotherapie erhöht und gleichzeitig die schädlichen Auswirkungen auf das Herz reduziert. Sildenafil findet auch Anwendung in der Behandlung des Raynaud-Syndroms. Bei dieser häufigen Erkrankung kommt es zu einer Verengung der Blutgefäße in Fingern und Zehen, was die Durchblutung in diesen Bereichen verringert. Es gibt Hinweise darauf, dass die Einnahme von Sildenafil zu einer Erweiterung der Gefäße in den betroffenen Regionen führt.

Wie wird Sildenafil dosiert?

Erektile Dysfunktion

Die empfohlene Dosierung von oral verabreichtem Sildenafil als Tablette beträgt in der Regel 50 mg, ungefähr eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr einzunehmen. Falls das gewünschte Ergebnis nicht erzielt wird, können auch Dosen zwischen 25 und 100 mg verwendet werden. Es ist jedoch wichtig, dass nur eine Einnahme pro Tag erfolgt und die maximale Tagesdosis 100 mg beträgt. Wenn der Wirkstoff während einer Mahlzeit eingenommen wird, kann sich die Wirkung verzögern. Es ist ratsam, diese Anweisungen zu befolgen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Pulmonal-arterielle Hypertonie PAH

Die empfohlene Dosierung beträgt 20 mg, die dreimal täglich eingenommen werden sollte. Für Kinder im Alter von 1 bis 17 Jahren mit einem Körpergewicht über 20 kg beträgt die empfohlene Dosis ebenfalls 20 mg, die dreimal täglich eingenommen werden sollte.

Kann es zu Nebenwirkungen kommen bei der Einnahme von Sildenafil?

Die Anwendung von Sildenafil kann verschiedene Nebenwirkungen haben, darunter auch Herzversagen. Bei höheren Dosierungen besteht ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen. Aus diesem Grund ist Sildenafil nicht für die Selbstbehandlung geeignet. Vor der Anwendung des Wirkstoffs sollte eine gründliche Untersuchung des Herz-Kreislauf-Systems erfolgen. Es ist auch wichtig zu beachten, dass Sildenafil nicht als Lustmittel geeignet ist.
Der Wirkstoff Sildenafil beeinflusst weder die Libido noch das Lustempfinden in irgendeiner Weise.
Häufig auftretende Nebenwirkungen von Sildenafil umfassen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich (von leichtem Unwohlsein bis hin zu Erbrechen, Durchfall und Magenschleimhautentzündungen), verschiedenste Sehstörungen und grippeähnliche Symptome. Es kommt häufig zu Bronchitis oder Husten, Kopfschmerzen (einschließlich Migräne), Schwindel und psychischen Symptomen wie Unruhe oder Angst.

Wann kann es zu Wechselwirkungen bei der Einnahme von Sildenafil kommen?

Sildenafil wird in der Leber durch die Enzyme CYP3A4 und CYP2C9 abgebaut. Daher können andere Medikamente, die ebenfalls auf diese Enzyme wirken, auch Auswirkungen auf Sildenafil haben. Dazu gehören CYP3A4-Inhibitoren wie Ketoconazol, Erythromycin und Cimetidin. Bisher sind keine bekannten Auswirkungen dieser Wirkstoffe bekannt, aber zur Sicherheit sollte dennoch eine niedrige Anfangsdosis gewählt werden. Hingegen können die HIV-Protease-Hemmstoffe Ritonavir und Saquinavir die Plasmakonzentration von Sildenafil signifikant erhöhen. Aus diesem Grund wird davon abgeraten, Sildenafil in Kombination mit Ritonavir einzunehmen.
Auch die Einnahme von Erythromycin, Cimetidin und Grapefruitsaft kann zu einer Erhöhung des Sildenafil-Plasmaspiegels führen. Es besteht auch der Verdacht, dass Nicorandil schwerwiegende Wechselwirkungen mit Sildenafil verursachen kann.
Sildenafil beeinflusst wiederum auch die Wirksamkeit anderer Medikamente. Dazu gehören Nitrate und Riociguat, bei denen der Wirkstoff den blutdrucksenkenden Effekt verstärkt. Daher ist eine gleichzeitige Einnahme beider Substanzen kontraindiziert.Selbst bei Alphablocker-Therapien und der Anwendung von Amlodipin kann eine zusätzliche leichte blutdrucksenkende Wirkung beobachtet werden.
Wenn bereits eine Therapie mit Bosentan durchgeführt wird, kann die gleichzeitige Verabreichung von Sildenafil zu einer Erhöhung des Bosentan-Plasmaspiegels führen.

Wann sollte Sildenafil nicht eingenommen werden?

Aufgrund des breiten Wirkungsspektrums von Sildenafil ergeben sich zahlreiche Kontraindikationen:

  • Falls eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere PDE-5-Hemmer besteht
  • Die gleichzeitige Einnahme von Sildenafil und nitrathaltigen Medikamenten (wie das weit verbreitete Nitrolingual-Spray) oder Stickstoffmonoxid-Donatoren (wie Amylnitrit oder Szene-Drogen "Poppers") ist kontraindiziert. Eine Kombination dieser Substanzen kann zu einem akuten, lebensbedrohlichen Blutdruckabfall führen.
  • Riociguat, ein Guanylatcyclase-Stimulator, kann zu symptomatischer Hypotonie führen.
  • Patienten, bei denen sexuelle Aktivitäten aufgrund schwerer Herz-Kreislauf-Erkrankungen, instabiler Angina pectoris oder schwerer Herzinsuffizienz abgeraten wird.
  • Sehverlust infolge einer nicht arteriitischen anterior ischämischen Optikusneuropathie
  • Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz, Hypotonie, kürzlich erlittenem Schlaganfall oder Herzinfarkt sowie erblich bedingten degenerativen Retinaerkrankungen wie Retinitis pigmentosa (Netzhauterkrankungen) liegen keine Daten vor. Aus Sicherheitsgründen ist die Verabreichung von Sildenafil daher kontraindiziert.

Darf Sildenafil während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden?

Es gibt keine vorliegenden Daten über die Anwendung von Sildenafil bei schwangeren Frauen. Tierexperimentelle Studien haben gezeigt, dass weder direkte noch indirekte schädliche Auswirkungen auf die Schwangerschaft und die embryonale/fetale Entwicklung bestehen. Allerdings wurde in tierexperimentellen Studien eine Toxizität in Bezug auf die postnatale Entwicklung festgestellt. Aufgrund des Fehlens von Daten sollte die Anwendung von Sildenafil bei schwangeren Frauen vermieden werden, es sei denn, es besteht ein dringender Bedarf.
Es ist unklar, ob Sildenafil in die Muttermilch gelangt. Daher sollte dieser Wirkstoff nicht von stillenden Müttern angewendet werden.

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