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Reizhusten

Es besteht die Möglichkeit, dass der Hustenreflex durch Medikamente ausgelöst wird. Einige Wirkstoffe haben Nebenwirkungen, die unter anderem für Hustenattacken sorgen können. Dazu gehören vor allem die ACE-Hemmer, Fentanyl und ältere Betablocker.

Wenn der Reizhusten über einen Zeitraum von acht Wochen andauert und es keine weiteren Anzeichen für einen Infekt gibt, wird von einem chronisch idiopathischen Husten gesprochen. Eine klare Ursache gibt es nicht. Es lässt sich lediglich sagen, dass von CIH Betroffene sehr sensibel auf die verschiedensten Reize reagieren.

Wenn sich keine Ursachen zeigen, sollte geprüft werden, ob der Patient möglicherweise seelische Probleme hat. Auch diese können als Auslöser für Reizhusten fungieren. In diesem Fall sprechen Mediziner von einem psychogenen Husten. Die Anzeichen für einen psychogenen Husten sind, dass dieser nicht vorhanden ist, wenn Patienten schlafen, sondern vor allem bei Stress und Anspannung auftritt.

Reizhusten in der Nacht

Einige Betroffene berichten, dass sie den Reizhusten vor allem in der Nacht haben. Meist gibt es hierfür eine harmlose Erklärung. Es wird davon ausgegangen, dass der Auslöser in einem durch Speichel eingeatmeten Hustenreiz liegt. Tritt der Reizhusten in der Nacht jedoch häufiger auf, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Der Arzt wird prüfen, ob möglicherweise ein gastroösophagealer Reflux vorliegt oder der Patient eine Allergie hat.

Ursachen für Reizhusten bei Kindern

Nicht nur Erwachsene, auch Kinder können von Reizhusten betroffen sein. In den meisten Fällen ist ein grippaler Infekt die Ursache. Es können harmlose Infekte die Ursache sein, zum Beispiel eine Bronchitis oder Nebenhöhlenentzündung, aber auch Kinderkrankheiten und Bakterien und Viren, die schwere Krankheitsverläufe verursachen können. Dazu gehören zum Beispiel Pseudokrupp, Keuchhusten oder Kehldeckelentzündung durch Hämophilus Influenza oder eine Lungenentzündung. Gegen Keuchhusten, Pneumokokken (häufig bei Lungenentzündung) und Hämophilus Influenza wird dringend eine Impfung empfohlen. Zudem ist es möglich, dass das Kind unter Asthma leidet.

Ein Notfall besteht dann, wenn das Kind einen anfallartigen Reizhusten hat, der mit Atemnot einhergeht. Nächtliche Hustenanfälle mit bedrohlicher Atemnot, oder sogar Atemstillstand können bei Keuchhusten auftreten. Es besteht auch zum Beispiel die Möglichkeit, dass ein Fremdkörper in die Luftröhre gelangt ist und einen Hustenanfall mit Atemnot auslöst. Sollte das Kind den Fremdkörper nicht aushusten können, muss der Arzt aufgesucht werden. Der Notarzt muss gerufen werden, wenn das Kind keine Luft mehr bekommt.

Symptome von Reizhusten

Die Symptome bei Reizhusten sind eindeutig. Der Betroffene verspürt einen starken Hustenreiz, der sich kaum unterdrücken lässt. Der Husten ist trocken und kann auch zu einem Brennen oder Kratzen im Hals führen. Auswurf in Form von Schleim tritt nicht oder nur in sehr geringen Mengen auf.

Teilweise können sich auch weitere Begleitsymptome zeigen, wie Fieber, Schnupfen oder Kopf- und Gliederschmerzen. Eine Grippe oder ein grippaler Infekt sind häufig die Ursache für den Reizhusten.

Es ist wichtig, die Symptome selbst sowie die Dauer des Hustens zu beobachten und eine Abklärung beim Arzt in Angriff zu nehmen, wenn der Reizhusten sich über einen längeren Zeitraum hinweg nicht bessert.

Diagnose von Reizhusten

Wenn sich der Reizhusten nicht bessert, weitere Symptome auftreten oder der Husten nach einem Zeitraum von acht Wochen noch immer da ist, sollte der Arzt aufgesucht werden. Dieser wird eine umfassende Anamnese durchführen.

  • Wann ist der Husten das erste Mal aufgetreten?
  • Wann am Tag tritt der Husten besonders stark auf?
  • Ist es ein produktiver (mit Schleim) oder unproduktiver Husten?
  • Gibt es weitere Beschwerden?
  • Gibt es auch Atemschwierigkeiten?
  • Gibt es in der Familie Fälle von Asthma?

Die Fragen können unterschiedlich ausfallen. Ebenso erfolgt eine Abfrage von Vorerkrankungen und Medikamenteneinnahme.

Nachdem die Anamnese für eine Diagnose zum Reizhusten abgeschlossen wurde, wird eine körperliche Untersuchung durchgeführt. Der Arzt wird den Oberkörper abhören und einen Blick in den Rachen werfen, die Lymphknoten im Halsbereich abtasten, die Ohren prüfen und auch möglicherweise einen Lungenfunktionstest durchführen.

Der Lungenfunktionstest wird meist dann angesetzt, wenn der Arzt als Ursache für den Reizhusten eine Lungenerkrankung vermutet. Durch die Ergebnisse aus dem Test lässt sich erkennen, ob das Funktionsvolumen eingeschränkt ist.

Behandlungsmethoden bei Reizhusten

Liegt Reizhusten vor, möchten Betroffene möglichst, dass dieser schnell aufhört. Bei einem Infekt kommen häufig auch noch andere Symptome wie Halsschmerzen und Fieber dazu. Die Behandlungsmethode sollte also auf die Ursache sowie auf die Symptome zugeschnitten sein.

Grundsätzlich ist es so, dass der Körper hustet, damit die Atemwege sauber bleiben oder auch sauber werden. Daher wird davon abgeraten, direkt Hustenstiller zu nehmen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte ruhig abgehustet werden. Gerade dann, wenn jedoch über einen längeren Zeitraum Reizhusten die Schleimhaut belastet, ist ein Hustenstiller zu empfehlen.

Hustenstiller enthalten Wirkstoffe, die den Hustenreiz über das Gehirn reduzieren. Sie haben eine schnelle Wirksamkeit. Allerdings wird empfohlen, die Hustenstiller nur für eine kurze Zeit einzunehmen, nicht länger als eine Woche. Sie dürfen nicht zusammen mit schleimlösenden Hustenlösern eingenommen werden, da der gelöste Schleim nicht abgehustet werden kann. Es empfiehlt sich eine Einnahme am Abend, damit vor allem nachts der quälende Hustenreiz nicht vom Schlafen abhält.

Hustenstiller gibt es mit verschiedenen Wirkstoffen. Besonders bekannt sind:

  • Codein
  • Noscapin
  • Pentoxyverin
  • Dextrometorphan
  • Dihydrocodein
  • Benproperin

Dextrometorphan und Pentoxyverin wird in freiverkäuflichen Hustenstillern verwendet.

Zu beachten ist, dass Hustenstiller mit Codein möglicherweise ein Suchtverhalten auslösen können. Daher sollten sie ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht und nicht länger als sieben Tage eingenommen werden.

Zudem haben einige Hustenstiller Nebenwirkungen, die den Alltag beeinträchtigen können. Bekannte Nebenwirkungen sind Konzentrationsschwächen und eine negativ beeinflusste Fahrtüchtigkeit beim Führen von Fahrzeugen.

Pflanzliche Hustenstiller enthalten zum Beispiel Efeu, Thymian oder Spitzwegerich als Wirkstoffe. Sie haben entkrampfende Eigenschaften und lindern dadurch den Hustenreiz.

Wenn Reizhusten durch eine Kehlkopfentzündung aufgrund von Pseudokrupp ausgelöst wird, können verschreibungspflichtige Präparate mit Kortison eingesetzt werden. Diese sorgen dafür, dass der Kehlkopf sich nicht immer wieder entzündet.

Sind Allergien die Auslöser für Reizhusten, können Antihistaminika wie Cetirizin oder Loratadin eingesetzt werden, alternativ stehen verschreibungspflichtige Kortisonpräparate zur Verfügung.

Bei einem nachgewiesenen Reflux erfolgt eine Behandlung mit Protonenpumpenhemmern. Diese sorgen dafür, dass Magensäure nicht mehr in großen Mengen gebildet wird und so auch weniger davon nach oben in die Speiseröhre steigt.

Die Beispiele machen deutlich, wie wichtig es ist, die Behandlung auf den Patienten und die Ursache für den Reizhusten abzustimmen.

Nächtlichen Reizhusten reduzieren

Einige Patienten leiden vor allem in der Nacht unter Reizhusten, aber wie lässt sich dieser behandeln? Hier sollte mit dem Arzt gesprochen werden, ob ein Hustenstiller helfen kann. Um den Reizhusten in der Nacht zu lindern, gibt es verschiedene Empfehlungen:

  1. Oberkörper nach oben lagern
    Gerade dann, wenn die Ursache für den nächtlichen Reizhusten nicht bekannt ist, sollte der Oberkörper ein wenig nach oben gelagert werden. So wird verhindert, dass die Magensäure in die Speiseröhre aufsteigen kann.
  2. Flüssigkeit aufnehmen
    Wasser am Bett sorgt dafür, dass der Hustenreiz gelindert werden kann, wenn er auftritt. Durch die Aufnahme von Wasser werden die Schleimhäute befeuchtet, der Reiz zum Husten nimmt wieder ab.
  3. Frische Luft
    Wenn die Möglichkeit besteht, sollte das Schlafzimmer noch einmal richtig gelüftet oder sogar bei offenem Fenster geschlafen werden.
  4. Sauberkeit
    In vielen Fällen wird ein nächtlicher Reizhusten durch Staub oder Hausstaubmilben ausgelöst. Wer Allergiker ist, reagiert mit Husten. Daher ist es wichtig, das Zimmer gut zu reinigen, von Staub zu befreien und die Matratze regelmäßig abzusaugen.

Weitere Tipps für die Behandlung von Reizhusten

Bei Reizhusten sind die Hustenrezeptoren, die sich im Rachen befinden, leicht reizbar. Um dem Husten vorzubeugen ist es wichtig, diese Rezeptoren zu beruhigen. Schleimhäute sollten befeuchtet werden, dafür können Pflanzliche Tees mit Salbei und Thymian lindernd sein. Auch Lutschtabletten mit pflanzlichen Inhalts- und Wirkstoffen können beruhigend sein.

Salbeitee mit Honig ist ein beliebtes Hausmittel bei Reizhusten.

Die Übernahme der Behandlungskosten bei Reizhusten

Reizhusten ist störend und kann auch eine schwerwiegendere Ursache haben. Daher ist es verständlich, dass Betroffene die Ursache gerne abklären lassen möchten. Hierfür ist ein Besuch beim Arzt notwendig. Die Kosten für die Untersuchung und Diagnosestellung werden durch die Krankenkasse übernommen. Verschreibt der Arzt Medikamente, kann es sein, dass die Patienten einen Eigenanteil der Kosten tragen müssen. Nicht verschreibungspflichtige Medikamente müssen von Erwachsenen in der Regel selbst bezahlt werden.

FAQ: Reizhusten

Folgt einem Reizhusten immer eine Erkältung?

Der Reizhusten kann ein Symptom dafür sein, dass eine Erkältung oder ein Infekt vorliegt. Es gibt aber auch noch andere Ursachen für den unproduktiven Husten. Dazu gehören Allergien, Medikamente, Herzinsuffizient, Lungenkrankheiten, chronisches Asthma, Reflux, ein Fremdkörper in der Luftröhre o.ä.. Daher lässt sich klar sagen, dass ein Reizhusten nicht immer im Rahmen eines Infektes auftritt.

Wie ist die Prognose bei Reizhusten?

Eine Prognose kann der Arzt erst dann stellen, wenn er auch die Ursache für den Reizhusten kennt. Handelt es sich um ein Symptom einer einfachen Erkältung, ist die Prognose sehr gut. Wenn es allerdings ein Hinweis auf chronisches Asthma ist, so müssen Patienten damit rechnen, dauerhaft Reizhusten zu haben.

Kann ich bei Reizhusten Sport treiben?

Ein trockener Husten ist eine Belastung für den Körper und auch für die Seele. Solange die Ursache nicht bekannt ist, sollten Betroffene keiner körperlichen Anstrengung nachgehen. Diese kann den Reizhusten verstärken und im schlimmsten Fall auch zu lebensbedrohlichen Entwicklungen führen. Dies hängt damit zusammen, dass Reizhusten auch ein Symptom der Grippe oder anderen schweren Atemwegserkrankungen sein kann.

Was hilft schnell gegen die Symptome?

Der stetige Hustenreiz ist anstrengend für den Körper und daher ist es wichtig, diesen in den Griff zu bekommen. Um die Symptome schnell lindern zu können, muss zunächst die Ursache des Reizhustens bekannt sein.

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