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Mirtazapin-ratiopharm 15mg

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Produktdetails

Mirtazapin-ratiopharm 15mg

PZN 03120288

Was ist Mirtazapin-ratiopharm® und wofür wird es angewendet?

Mirtazapin-ratiopharm® gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antidepressiva bezeichnet werden.

Mirtazapin-ratiopharm® wird zur Behandlung von depressiven Erkrankungen (Episoden einer Major Depression) eingesetzt.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Mirtazapin-ratiopharm® beachten?

Einnahme von Mirtazapin-ratiopharm® zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol:
Sie können sich schläfrig fühlen, wenn Sie während der Anwendung von Mirtazapin-ratiopharm® Alkohol trinken. Sie sollten überhaupt keinen Alkohol trinken. Sie können Mirtazapin-ratiopharm® mit oder ohne Nahrung einnehmen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Mirtazapin-ratiopharm® kann Ihre Konzentration und Aufmerksamkeit beeinträchtigen. Stellen Sie sicher, dass Konzentration und Aufmerksamkeit nicht beeinträchtigt sind, bevor Sie ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.

Mirtazapin-ratiopharm® enthält Lactose:
Bitte nehmen Sie Mirtazapin-ratiopharm® daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie ist Mirtazapin-ratiopharm® einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis liegt zwischen 15 mg und 45 mg.
Die übliche Anfangsdosis beträgt 15 oder 30 mg täglich.

Wie ist Mirtazapin-ratiopharm® aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton, dem HDPE Behältnis und auf der Blisterpackung nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Mirtazapin-ratiopharm® 15 mg Filmtabletten enthält
- Der Wirkstoff ist Mirtazapin.
Jede Filmtablette enthält 15 mg Mirtazapin (als Hemihydrat).

- Die sonstigen Bestandteile sind:
Lactose-Monohydrat, Cellulosepulver, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), Vorverkleisterte Stärke (Mais), Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Hypromellose, Titandioxid, Eisen(III)-hydroxidoxid x H2O, Talkum, Macrogol 6000.

Was Mirtazapin-ratiopharm® 30 mg Filmtabletten enthält:
- Der Wirkstoff ist Mirtazapin.
Jede Filmtablette enthält 30 mg Mirtazapin (als Hemihydrat).

- Die sonstigen Bestandteile sind:
Lactose-Monohydrat, Cellulosepulver, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), Vorverkleisterte Stärke (Mais), Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Hypromellose, Titandioxid, Eisen(III)-hydroxidoxid x H2O, Eisen(III)-oxid, Talkum, Macrogol 6000.

Was Mirtazapin-ratiopharm® 45 mg Filmtabletten enthält:
- Der Wirkstoff ist Mirtazapin.
Jede Filmtablette enthält 45 mg Mirtazapin (als Hemihydrat).

- Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose-Monohydrat, Cellulosepulver, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), Vorverkleisterte Stärke (Mais), Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Hypromellose, Titandioxid, Talkum, Macrogol 6000.

Wie Mirtazapin-ratiopharm® aussieht und Inhalt der Packung:
Filmtablette

Mirtazapin-ratiopharm® 15 mg Filmtabletten:
Gelblich, ovale, leicht bikonvexe Filmtablette mit einseitiger Bruchkerbe.
Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette für ein erleichtertes Schlucken und nicht zum Aufteilen in gleiche Dosen.

Mirtazapin-ratiopharm® 15 mg Filmtabletten sind erhältlich in Blisterpackungen mit 10, 20, 50 und 100 Filmtabletten sowie in einem HDPE Behältnis mit 100 Filmtabletten.

Mirtazapin-ratiopharm® 30 mg Filmtabletten:
Orange-braune, ovale, bikonvexe Filmtablette mit einseitiger Bruchkerbe.
Die Tablette kann in gleiche Hälften geteilt werden. Mirtazapin-ratiopharm® 30 mg Filmtabletten sind erhältlich in Blisterpackungen mit 20, 50 und 100 Filmtabletten sowie in einem HDPE Behältnis mit 100 Filmtabletten.

Mirtazapin-ratiopharm® 45 mg Filmtabletten:
Weiße, ovale, bikonvexe Filmtablette.
Mirtazapin-ratiopharm® 45 mg Filmtabletten sind erhältlich in Blisterpackungen mit 20, 50 und 100 Filmtabletten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen sie die Packungsbeilage (Verlinkung unter dem Produktbild) und fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker.

Anwendung & Indikation

  • Depression, stark ausgeprägt
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn sich trotz Arzneimitteleinnahme Ihre Erkrankung verschlechtert, vor allem wenn Sie Gedanken entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Orientierungslosigkeit, Pulsbeschleunigung und leichter Erhöhung oder Erniedrigung des Blutdrucks. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt: Behandlungsbeginn:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene1 Tablette1-mal täglichabends, unabhängig von der Mahlzeit
Folgebehandlung:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene2 Tabletten1-mal täglichabends, unabhängig von der Mahlzeit
Alternativ - Folgebehandlung:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene1 Tablette2-mal täglichmorgens und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 3 Tabletten pro Tag erhöht werden. Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette
WirkstoffMirtazapin-0,5-Wasser15,51 mg
HilfsstoffMacrogol 6000+
HilfsstoffTalkum+
HilfsstoffTitandioxid+
HilfsstoffEisen(III)-oxidhydrat, gelb+
entsprichtMirtazapin15 mg
HilfsstoffLactose-1-Wasser63 mg
HilfsstoffCellulosepulver+
HilfsstoffMaisstärke, vorverkleistert+
HilfsstoffCarboxymethylstärke, Natrium Typ A+
HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
HilfsstoffMagnesium stearat (pflanzlich)+
HilfsstoffHypromellose+

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 1 Jahr verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Diese Angabe gilt nur für die Filmtabletten in der Dose. Für die Filmtabletten in der Durchdrückpackung gilt das aufgedruckte Verfalldatum.

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Niedriger Blutdruck
  • Herzerkrankung, wie z.B.:
    • Erregungsleitungsstörungen am Herzen
    • Angina pectoris
    • Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
  • Neigung zu Krampfanfällen, wie bei:
    • Epilepsie
  • Psychosen aufgrund von Hirnschäden
  • Schizophrenie
  • Manie in der Vorgeschichte
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Störungen beim Wasserlassen
  • Prostatavergrößerung
  • Eingeschränkte Leberfunktion, wie:
    • Gelbsucht
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Engwinkelglaukom

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
  • Ältere Patienten ab 65 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Magen-Darm-Beschwerden, wie:
    • Übelkeit
  • Gewichtszunahme
  • Appetitsteigerung
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Schläfrigkeit
  • Sonderbare (paradoxe) Reaktionen, wie:
    • Selbstmordgedanken
  • Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Trockener Mund
  • Schwere Hautreaktionen
  • Vollständiger oder teilweiser Verlust der Erinnerung bzw. Merkfähigkeit (Amnesie)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff greift in die Übermittlung von Signalen im Gehirn ein, indem er die Wirkungsdauer von stimmungsaufhellend wirkenden Botenstoffen im Gehirn erhöht. Dadurch wird Depressionen entgegengewirkt.
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Indikation

Depression, stark ausgeprägt
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn sich trotz Arzneimitteleinnahme Ihre Erkrankung verschlechtert, vor allem wenn Sie Gedanken entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
  • Arzneimittel
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Kundenbewertungen - Mirtazapin-ratiopharm 15mg

Die Beiträge geben die Meinungen unserer Kunden wieder und können eine individuelle Beratung durch den Arzt oder Apotheker nicht ersetzen. Suche bei gesundheitlichen Problemen immer einen Arzt oder Apotheker auf.