Fuß- und Nagelpilz (13 Produkte)
Fuß- und Nagelpilz – Symptome erkennen, richtig behandeln und vorbeugen
Juckende, schuppige Haut zwischen den Zehen oder ein gelblich verfärbter, verdickter Nagel können auf eine Pilzinfektion hindeuten. Fußpilz und Nagelpilz sind häufige Infektionen, die meist durch sogenannte Dermatophyten verursacht werden. Während Fußpilz vor allem die Haut zwischen den Zehen, an den Fußsohlen oder Fußrändern betrifft, befällt Nagelpilz die Finger- oder Zehennägel.
Die beiden Erkrankungen hängen häufig zusammen: Ein unbehandelter Fußpilz kann sich auf die Nägel ausbreiten und dort einen Nagelpilz verursachen. Umgekehrt kann ein infizierter Nagel ein Reservoir für Pilzerreger darstellen und erneute Infektionen der Haut begünstigen.
Eine frühzeitige und konsequente Behandlung ist deshalb wichtig. Fußpilz lässt sich häufig mit äußerlich angewendeten Antipilzmitteln behandeln. Nagelpilz ist hartnäckiger und benötigt in der Regel mehrere Monate Therapie, weil ein gesunder Nagel erst vollständig nachwachsen muss.
In dieser Themenwelt erfährst du, woran du Fuß- und Nagelpilz erkennst, wie die Infektionen entstehen, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wie du einer erneuten Ansteckung vorbeugen kannst.
Wichtiger Hinweis: Wenn du Diabetes, Durchblutungsstörungen oder ein geschwächtes Immunsystem hast, solltest du einen vermuteten Fuß- oder Nagelpilz ärztlich abklären lassen. Das gilt auch bei starken Entzündungen, Schmerzen, eitrigen Veränderungen oder wenn eine Behandlung keine Besserung bringt.
Was ist Fußpilz?
Fußpilz wird medizinisch als Tinea pedis bezeichnet. Es handelt sich um eine Pilzinfektion der Haut an den Füßen.
Häufig sind sogenannte Dermatophyten die Auslöser. Diese Pilze ernähren sich von Keratin, einem Bestandteil der obersten Hautschicht, Haare und Nägel.
Besonders häufig beginnt Fußpilz in den Zehenzwischenräumen. Dort herrscht häufig ein warmes und feuchtes Klima, in dem sich Pilze gut vermehren können.
Typische Bereiche sind:
- Zwischenräume der Zehen
- Fußsohlen
- Fußränder
- Fersen
Fußpilz verschwindet häufig nicht von allein und kann sich ohne Behandlung weiter ausbreiten oder die Zehennägel befallen.
Was ist Nagelpilz?
Nagelpilz wird medizinisch als Onychomykose bezeichnet.
Dabei infizieren Pilze den Nagel und häufig auch Teile des Nagelbetts. Besonders oft sind die Zehennägel betroffen, insbesondere der große Zeh.
Nagelpilz kann dazu führen, dass sich der Nagel:
- weißlich oder gelblich verfärbt
- verdickt
- verformt
- brüchig wird
- teilweise vom Nagelbett ablöst
Meist entsteht Nagelpilz durch Dermatophyten. Seltener können Hefen oder Schimmelpilze beteiligt sein.
Wie erkennst du Fußpilz?
Die Beschwerden unterscheiden sich je nach Form und betroffenem Hautbereich.
Typische Symptome sind:
- Juckreiz
- Brennen
- gerötete Haut
- Schuppung
- aufgeweichte Haut zwischen den Zehen
- weißliche Hautveränderungen
- kleine Hautrisse
- trockene oder verdickte Haut
- gelegentlich Bläschen oder Pusteln
Besonders häufig beginnt die Infektion zwischen dem kleinen Zeh und dem benachbarten Zeh.
Nicht jede schuppende oder juckende Hautstelle am Fuß ist jedoch automatisch Fußpilz. Auch Ekzeme, Schuppenflechte oder Kontaktallergien können ähnlich aussehen.
Welche Formen von Fußpilz gibt es?
Fußpilz kann unterschiedliche Erscheinungsformen haben.
Fußpilz zwischen den Zehen
Die sogenannte interdigitale Form tritt besonders häufig auf.
Typisch sind:
- aufgeweichte Haut
- weißliche Verfärbungen
- Schuppen
- Risse
- Juckreiz
Besonders die Bereiche zwischen dem vierten und fünften Zeh sind häufig betroffen.
Fußpilz an der Fußsohle
Breitet sich die Pilzinfektion über Fußsohle, Ferse und Fußränder aus, kann eine sogenannte Mokassin-Mykose vorliegen.
Die Haut wirkt häufig:
- trocken
- schuppig
- verdickt
- rissig
Diese Form kann leicht mit trockener Haut oder anderen Hauterkrankungen verwechselt werden.
Fußpilz mit Bläschen
Bei einer selteneren Form können kleine Bläschen oder Pusteln entstehen.
Die Haut kann:
- gerötet
- gespannt
- stark juckend
sein.
Bei ausgeprägten oder unklaren Hautveränderungen solltest du dermatologischen Rat einholen.
Wie werden Fuß- und Nagelpilz übertragen?
Pilzerreger können über direkten Hautkontakt oder über mit Hautschuppen belastete Oberflächen übertragen werden.
Mögliche Ansteckungsorte sind:
- Schwimmbäder
- Saunen
- Gemeinschaftsduschen
- Umkleidekabinen
- Hotelzimmer
- gemeinsam genutzte Badezimmer
Auch innerhalb eines Haushalts kann eine Übertragung stattfinden.
Pilzsporen können sich beispielsweise befinden auf:
- Handtüchern
- Badematten
- Schuhen
- Socken
- Nagelscheren
- Nagelfeilen
Barfußlaufen auf feuchten Gemeinschaftsflächen kann das Risiko erhöhen.
Wer hat ein erhöhtes Risiko für Fuß- und Nagelpilz?
Grundsätzlich kann jeder Mensch eine Pilzinfektion bekommen.
Das Risiko kann unter anderem erhöht sein bei:
- häufigem Schwimmbad- oder Saunabesuch
- stark schwitzenden Füßen
- engem Schuhwerk
- häufigem Tragen geschlossener Schuhe
- kleinen Haut- oder Nagelverletzungen
- bestehendem Fußpilz
- höherem Lebensalter
- Diabetes mellitus
- Durchblutungsstörungen
- geschwächtem Immunsystem
- bestimmten Hauterkrankungen
Auch wenn Fuß- oder Nagelpilz innerhalb einer Familie häufig vorkommt, kann das persönliche Risiko erhöht sein.
Fußpilz und Diabetes
Bei Diabetes solltest du Veränderungen an Füßen und Nägeln besonders ernst nehmen.
Diabetes kann mit:
- Durchblutungsstörungen
- Nervenschäden
- verzögerter Wundheilung
verbunden sein.
Kleine Verletzungen oder zusätzliche bakterielle Infektionen können dadurch problematischer verlaufen.
Wenn du Diabetes hast und Fuß- oder Nagelpilz vermutest, solltest du dich ärztlich oder podologisch beraten lassen und nicht selbst an verdickten Nägeln oder verletzter Haut herumschneiden.
Wie wird Fußpilz behandelt?
Fußpilz lässt sich häufig mit Antimykotika, also Arzneimitteln gegen Pilze, behandeln.
Zur äußerlichen Anwendung gibt es unter anderem:
- Cremes
- Gele
- Lösungen
- Sprays
Je nach Präparat kommen unterschiedliche Wirkstoffe infrage, beispielsweise Wirkstoffe aus der Gruppe der Azole oder Allylamine.
Wichtig ist, die Behandlung entsprechend der Gebrauchsinformation durchzuführen.
Auch wenn Juckreiz und Rötung schnell nachlassen, solltest du die Behandlung nicht vorzeitig abbrechen.
Welche Wirkstoffe werden bei Fußpilz eingesetzt?
Je nach Präparat können beispielsweise enthalten sein:
- Clotrimazol
- Bifonazol
- Terbinafin
Die Präparate unterscheiden sich hinsichtlich Anwendungshäufigkeit und Behandlungsdauer.
Lass dich bei Unsicherheiten in deiner Apotheke beraten.
Creme oder Spray gegen Fußpilz?
Welche Darreichungsform angenehm ist, hängt von der betroffenen Stelle ab.
Eine Creme kann beispielsweise bei:
- trockener
- schuppender
- rissiger Haut
angenehm sein.
Sprays oder Lösungen können sich eignen, wenn:
- größere Bereiche betroffen sind
- du die Haut möglichst wenig berühren möchtest
- Bereiche zwischen den Zehen erreicht werden sollen
Entscheidend ist vor allem, dass du das Präparat konsequent und korrekt anwendest.
Wie lange dauert Fußpilz?
Die Behandlungsdauer hängt vom eingesetzten Wirkstoff und der Ausprägung der Infektion ab.
Bei konsequenter Therapie bessern sich Juckreiz und Rötung häufig relativ schnell. Die Pilzinfektion kann jedoch noch bestehen, obwohl du kaum Beschwerden bemerkst.
Halte dich deshalb an die vorgesehene Anwendungsdauer des Arzneimittels.
Bleiben Beschwerden trotz korrekter Behandlung bestehen, sollte die Diagnose überprüft werden.
Wie wird Nagelpilz behandelt?
Die Behandlung von Nagelpilz benötigt deutlich mehr Geduld als die Behandlung von Fußpilz.
Das liegt daran, dass der infizierte Nagel erst herauswachsen und durch gesunden Nagel ersetzt werden muss.
Je nach Ausmaß kommen infrage:
- medizinische Nagellacke mit Antipilzwirkstoffen
- äußerliche Lösungen
- ärztlich verordnete Antipilztabletten
- Kombinationen verschiedener Behandlungen
Nagelpilz an den Zehen kann mehrere Monate Behandlung erfordern.
Medizinischer Nagellack gegen Nagelpilz
Bei einem begrenzten Nagelpilz kann ein antimykotischer Nagellack infrage kommen.
Je nach Präparat können Wirkstoffe wie:
- Amorolfin
- Ciclopirox
eingesetzt werden.
Der Wirkstoff soll in den Nagel eindringen und dort das Wachstum der Pilze hemmen oder die Pilze abtöten.
Die Anwendung muss sehr konsequent erfolgen.
Da Zehennägel langsam wachsen, ist über längere Zeit Geduld notwendig.
Tabletten gegen Nagelpilz
Bei stärker ausgeprägtem Nagelpilz können verschreibungspflichtige Antipilztabletten infrage kommen.
Zu möglichen Wirkstoffen gehört beispielsweise Terbinafin.
Eine systemische Behandlung kann wirksamer sein als eine reine äußerliche Therapie, ist aber nicht für jeden Menschen geeignet.
Vor und während der Behandlung können medizinische Kontrollen notwendig sein.
Antipilztabletten solltest du deshalb ausschließlich nach ärztlicher Verordnung anwenden.
Kann Nagelpilz von selbst verschwinden?
Nagelpilz heilt normalerweise nicht zuverlässig von allein.
Ohne Behandlung kann die Infektion:
- bestehen bleiben
- langsam fortschreiten
- weitere Bereiche des Nagels befallen
- auf andere Nägel übergehen
Eine frühzeitige Behandlung kann verhindern, dass sich die Erkrankung weiter ausbreitet.
Kann Fußpilz zu Nagelpilz werden?
Ja.
Fußpilz und Nagelpilz kommen häufig gemeinsam vor. Ein Pilz der Fußhaut kann sich auf einen Zehennagel ausbreiten.
Deshalb solltest du einen bestehenden Fußpilz konsequent behandeln.
Wenn gleichzeitig Nagelveränderungen bestehen, sollten beide Bereiche berücksichtigt werden.
Welche Hygiene ist bei Fuß- und Nagelpilz wichtig?
Neben der Behandlung können Hygienemaßnahmen helfen, eine Ausbreitung oder erneute Infektion zu vermeiden.
Achte darauf:
- Füße täglich zu waschen
- Zehenzwischenräume sorgfältig abzutrocknen
- Socken regelmäßig zu wechseln
- Handtücher nicht gemeinsam zu benutzen
- Schuhe gut trocknen und auslüften zu lassen
- eigene Nagelscheren und Feilen zu verwenden
- Pilzpräparate nach Anleitung anzuwenden
Nach dem Berühren infizierter Haut oder Nägel solltest du deine Hände waschen.
Darfst du mit Fußpilz ins Schwimmbad?
Fußpilz kann übertragen werden.
Während einer aktiven Infektion solltest du deshalb besonders auf Hygiene achten.
Wenn du öffentliche Duschen, Schwimmbäder oder Umkleiden nutzt:
- trage Badeschuhe
- teile keine Handtücher
- trockne die Füße gründlich ab
- vermeide direkten Hautkontakt mit möglicherweise belasteten Flächen
Badeschuhe können das Risiko einer Ansteckung reduzieren.
Wann solltest du zum Arzt gehen?
Eine ärztliche beziehungsweise dermatologische Abklärung ist sinnvoll, wenn:
- du nicht sicher bist, ob es sich um Pilz handelt
- die Beschwerden trotz Behandlung nicht besser werden
- mehrere Nägel betroffen sind
- ein großer Teil des Nagels verändert ist
- der Nagelansatz betroffen ist
- die Haut stark entzündet ist
- Schmerzen auftreten
- sich Eiter bildet
- sich Rötungen deutlich ausbreiten
- die Infektion immer wieder zurückkehrt
- du Diabetes hast
- du Durchblutungsstörungen hast
- dein Immunsystem geschwächt ist
Nagelveränderungen sollten besonders vor einer langfristigen Tablettenbehandlung zuverlässig diagnostiziert werden, da andere Erkrankungen einem Nagelpilz ähneln können.
Produkte bei Fuß- und Nagelpilz bei SANICARE
Bei SANICARE findest du – abhängig vom aktuellen Sortiment – verschiedene Produkte zur Behandlung und unterstützenden Pflege bei Fuß- und Nagelpilz.
Dazu können gehören:
- Cremes gegen Fußpilz
- Sprays und Lösungen
- antimykotische Nagellacke
- Präparate zur Nagelbehandlung
- Produkte zur Fußpflege
- Pflegeprodukte für trockene oder beanspruchte Füße
- Hygieneprodukte für Füße und Schuhe
Bei ausgeprägtem Nagelpilz oder bestehenden Risikofaktoren sollte eine Selbstbehandlung eine ärztliche Diagnose nicht ersetzen.
Häufig gestellte Fragen zu Fuß- und Nagelpilz
Was ist der Unterschied zwischen Fußpilz und Nagelpilz?
Fußpilz betrifft die Haut der Füße, besonders häufig die Zehenzwischenräume. Nagelpilz betrifft einen oder mehrere Finger- oder Zehennägel.
Woran erkenne ich Fußpilz?
Typisch sind Juckreiz, Schuppung, Rötung, aufgeweichte Haut und kleine Risse – besonders zwischen den Zehen.
Woran erkenne ich Nagelpilz?
Mögliche Anzeichen sind weißliche, gelbliche oder bräunliche Verfärbungen, Verdickung, brüchige Nagelkanten und eine zunehmende Verformung des Nagels.
Was hilft schnell gegen Fußpilz?
Antimykotische Cremes, Gele, Lösungen oder Sprays können Fußpilz behandeln. Wichtig ist, das Präparat korrekt und lange genug anzuwenden.
Was hilft am besten gegen Nagelpilz?
Das hängt vom Ausmaß des Befalls ab. Bei begrenzten Infektionen können medizinische Nagellacke infrage kommen. Bei stärkerem Befall können ärztlich verordnete Tabletten notwendig sein.
Ist Fußpilz ansteckend?
Ja. Pilzerreger können über Hautschuppen und gemeinsam genutzte Oberflächen oder Gegenstände weitergegeben werden.
Ist Nagelpilz ansteckend?
Ja. Auch Nagelpilzerreger können übertragen werden. Gemeinsame Nagelscheren, Feilen, Handtücher oder Barfußlaufen auf belasteten Flächen können eine Rolle spielen.
Kann Fußpilz auf die Nägel übergehen?
Ja. Fußpilz kann sich auf die Zehennägel ausbreiten und Nagelpilz verursachen.
Warum kommt Fußpilz immer wieder?
Mögliche Gründe sind eine zu kurze Behandlung, dauerhaft feuchte Füße, erneute Ansteckung oder gleichzeitig bestehender Nagelpilz.
Wann sollte ich mit Fußpilz zum Arzt?
Wenn die Behandlung nicht wirkt, starke Entzündungen oder Schmerzen auftreten oder du Diabetes, Durchblutungsstörungen beziehungsweise ein geschwächtes Immunsystem hast, solltest du medizinischen Rat einholen.
Wann sollte ich mit Nagelpilz zum Arzt?
Wenn mehrere Nägel, große Teile des Nagels oder der Nagelansatz betroffen sind, eine Selbstbehandlung nicht hilft oder Risikofaktoren bestehen, ist eine ärztliche Untersuchung sinnvoll.
Warum du bei SANICARE gut aufgehoben bist
Fuß- und Nagelpilz sind häufige Erkrankungen, die sich meist gut behandeln lassen. Entscheidend ist jedoch die richtige Einordnung der Beschwerden, die Wahl eines geeigneten Präparats und eine konsequente Anwendung.
Gerade bei Nagelveränderungen ist eine sorgfältige Beurteilung wichtig: Nicht jeder verfärbte oder verdickte Nagel ist tatsächlich mit Pilzen infiziert. Eine unnötige oder ungeeignete Behandlung kann deshalb vermieden werden, wenn unklare Veränderungen medizinisch abgeklärt werden.
SANICARE unterstützt dich mit verständlich aufbereiteten Gesundheitsinformationen dabei:
- typische Beschwerden einzuordnen
- unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten kennenzulernen
- Arzneimittel korrekt anzuwenden
- einer erneuten Ansteckung vorzubeugen
- Warnzeichen zu erkennen
Dieser Ratgeber ersetzt keine dermatologische Diagnose. Besonders bei ausgeprägtem Nagelbefall, Diabetes, Durchblutungsstörungen oder einem geschwächten Immunsystem solltest du fachlichen Rat einholen.
Deine Vorteile bei SANICARE
Bei SANICARE kannst du dich – abhängig vom tatsächlichen Sortiment und Serviceangebot – zu Produkten für Fuß- und Nagelpilz sowie zur Fußpflege informieren.
Deine Vorteile sind:
- Auswahl apothekenüblicher Antipilzmittel
- unterschiedliche Darreichungsformen für Haut und Nägel
- medizinische Nagellacke und Fußpflegeprodukte
- verständliche Produktinformationen
- pharmazeutische Beratung bei Arzneimittelfragen
- sichere Online-Bestellung
- bequeme Lieferung
- diskreter Umgang mit Gesundheitsthemen
Fazit
Fuß- und Nagelpilz werden häufig durch Dermatophyten verursacht. Während Fußpilz vor allem durch Juckreiz, Schuppung und rissige Haut zwischen den Zehen auffällt, führt Nagelpilz häufig zu verfärbten, verdickten und brüchigen Nägeln.
Fußpilz lässt sich meist mit äußerlich angewendeten Antipilzmitteln wie Cremes, Sprays oder Lösungen behandeln. Nagelpilz benötigt deutlich mehr Geduld: Je nach Ausmaß kommen antimykotische Nagellacke oder eine ärztlich verordnete Behandlung mit Tabletten infrage.
Wichtig ist eine konsequente Therapie. Ein unbehandelter Fußpilz kann sich auf die Nägel ausbreiten, während ein bestehender Nagelpilz erneute Pilzinfektionen der Haut begünstigen kann. Füße trocken zu halten, Schuhe gut auszulüften und in Gemeinschaftsduschen Badeschuhe zu tragen, kann das Risiko einer erneuten Infektion reduzieren.
Bei unklaren Nagelveränderungen, starken Beschwerden, wiederkehrenden Infektionen oder Erkrankungen wie Diabetes solltest du medizinischen Rat einholen. Bei SANICARE findest du – abhängig vom Sortiment – verschiedene Produkte zur Behandlung von Fuß- und Nagelpilz sowie zur unterstützenden Fußpflege.
Fuß- und Nagelpilz – Symptome erkennen, richtig behandeln und vorbeugen
Juckende, schuppige Haut zwischen den Zehen oder ein gelblich verfärbter, verdickter Nagel können auf eine Pilzinfektion hindeuten. Fußpilz und Nagelpilz sind häufige Infektionen, die meist durch sogenannte Dermatophyten verursacht werden. Während Fußpilz vor allem die Haut zwischen den Zehen, an den Fußsohlen oder Fußrändern betrifft, befällt Nagelpilz die Finger- oder Zehennägel.
Die beiden Erkrankungen hängen häufig zusammen: Ein unbehandelter Fußpilz kann sich auf die Nägel ausbreiten und dort einen Nagelpilz verursachen. Umgekehrt kann ein infizierter Nagel ein Reservoir für Pilzerreger darstellen und erneute Infektionen der Haut begünstigen.
Eine frühzeitige und konsequente Behandlung ist deshalb wichtig. Fußpilz lässt sich häufig mit äußerlich angewendeten Antipilzmitteln behandeln. Nagelpilz ist hartnäckiger und benötigt in der Regel mehrere Monate Therapie, weil ein gesunder Nagel erst vollständig nachwachsen muss.
In dieser Themenwelt erfährst du, woran du Fuß- und Nagelpilz erkennst, wie die Infektionen entstehen, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wie du einer erneuten Ansteckung vorbeugen kannst.
Wichtiger Hinweis: Wenn du Diabetes, Durchblutungsstörungen oder ein geschwächtes Immunsystem hast, solltest du einen vermuteten Fuß- oder Nagelpilz ärztlich abklären lassen. Das gilt auch bei starken Entzündungen, Schmerzen, eitrigen Veränderungen oder wenn eine Behandlung keine Besserung bringt.
Was ist Fußpilz?
Fußpilz wird medizinisch als Tinea pedis bezeichnet. Es handelt sich um eine Pilzinfektion der Haut an den Füßen.
Häufig sind sogenannte Dermatophyten die Auslöser. Diese Pilze ernähren sich von Keratin, einem Bestandteil der obersten Hautschicht, Haare und Nägel.
Besonders häufig beginnt Fußpilz in den Zehenzwischenräumen. Dort herrscht häufig ein warmes und feuchtes Klima, in dem sich Pilze gut vermehren können.
Typische Bereiche sind:
- Zwischenräume der Zehen
- Fußsohlen
- Fußränder
- Fersen
Fußpilz verschwindet häufig nicht von allein und kann sich ohne Behandlung weiter ausbreiten oder die Zehennägel befallen.
Was ist Nagelpilz?
Nagelpilz wird medizinisch als Onychomykose bezeichnet.
Dabei infizieren Pilze den Nagel und häufig auch Teile des Nagelbetts. Besonders oft sind die Zehennägel betroffen, insbesondere der große Zeh.
Nagelpilz kann dazu führen, dass sich der Nagel:
- weißlich oder gelblich verfärbt
- verdickt
- verformt
- brüchig wird
- teilweise vom Nagelbett ablöst
Meist entsteht Nagelpilz durch Dermatophyten. Seltener können Hefen oder Schimmelpilze beteiligt sein.
Wie erkennst du Fußpilz?
Die Beschwerden unterscheiden sich je nach Form und betroffenem Hautbereich.
Typische Symptome sind:
- Juckreiz
- Brennen
- gerötete Haut
- Schuppung
- aufgeweichte Haut zwischen den Zehen
- weißliche Hautveränderungen
- kleine Hautrisse
- trockene oder verdickte Haut
- gelegentlich Bläschen oder Pusteln
Besonders häufig beginnt die Infektion zwischen dem kleinen Zeh und dem benachbarten Zeh.
Nicht jede schuppende oder juckende Hautstelle am Fuß ist jedoch automatisch Fußpilz. Auch Ekzeme, Schuppenflechte oder Kontaktallergien können ähnlich aussehen.
Welche Formen von Fußpilz gibt es?
Fußpilz kann unterschiedliche Erscheinungsformen haben.
Fußpilz zwischen den Zehen
Die sogenannte interdigitale Form tritt besonders häufig auf.
Typisch sind:
- aufgeweichte Haut
- weißliche Verfärbungen
- Schuppen
- Risse
- Juckreiz
Besonders die Bereiche zwischen dem vierten und fünften Zeh sind häufig betroffen.
Fußpilz an der Fußsohle
Breitet sich die Pilzinfektion über Fußsohle, Ferse und Fußränder aus, kann eine sogenannte Mokassin-Mykose vorliegen.
Die Haut wirkt häufig:
- trocken
- schuppig
- verdickt
- rissig
Diese Form kann leicht mit trockener Haut oder anderen Hauterkrankungen verwechselt werden.
Fußpilz mit Bläschen
Bei einer selteneren Form können kleine Bläschen oder Pusteln entstehen.
Die Haut kann:
- gerötet
- gespannt
- stark juckend
sein.
Bei ausgeprägten oder unklaren Hautveränderungen solltest du dermatologischen Rat einholen.
Wie werden Fuß- und Nagelpilz übertragen?
Pilzerreger können über direkten Hautkontakt oder über mit Hautschuppen belastete Oberflächen übertragen werden.
Mögliche Ansteckungsorte sind:
- Schwimmbäder
- Saunen
- Gemeinschaftsduschen
- Umkleidekabinen
- Hotelzimmer
- gemeinsam genutzte Badezimmer
Auch innerhalb eines Haushalts kann eine Übertragung stattfinden.
Pilzsporen können sich beispielsweise befinden auf:
- Handtüchern
- Badematten
- Schuhen
- Socken
- Nagelscheren
- Nagelfeilen
Barfußlaufen auf feuchten Gemeinschaftsflächen kann das Risiko erhöhen.
Wer hat ein erhöhtes Risiko für Fuß- und Nagelpilz?
Grundsätzlich kann jeder Mensch eine Pilzinfektion bekommen.
Das Risiko kann unter anderem erhöht sein bei:
- häufigem Schwimmbad- oder Saunabesuch
- stark schwitzenden Füßen
- engem Schuhwerk
- häufigem Tragen geschlossener Schuhe
- kleinen Haut- oder Nagelverletzungen
- bestehendem Fußpilz
- höherem Lebensalter
- Diabetes mellitus
- Durchblutungsstörungen
- geschwächtem Immunsystem
- bestimmten Hauterkrankungen
Auch wenn Fuß- oder Nagelpilz innerhalb einer Familie häufig vorkommt, kann das persönliche Risiko erhöht sein.
Fußpilz und Diabetes
Bei Diabetes solltest du Veränderungen an Füßen und Nägeln besonders ernst nehmen.
Diabetes kann mit:
- Durchblutungsstörungen
- Nervenschäden
- verzögerter Wundheilung
verbunden sein.
Kleine Verletzungen oder zusätzliche bakterielle Infektionen können dadurch problematischer verlaufen.
Wenn du Diabetes hast und Fuß- oder Nagelpilz vermutest, solltest du dich ärztlich oder podologisch beraten lassen und nicht selbst an verdickten Nägeln oder verletzter Haut herumschneiden.
Wie wird Fußpilz behandelt?
Fußpilz lässt sich häufig mit Antimykotika, also Arzneimitteln gegen Pilze, behandeln.
Zur äußerlichen Anwendung gibt es unter anderem:
- Cremes
- Gele
- Lösungen
- Sprays
Je nach Präparat kommen unterschiedliche Wirkstoffe infrage, beispielsweise Wirkstoffe aus der Gruppe der Azole oder Allylamine.
Wichtig ist, die Behandlung entsprechend der Gebrauchsinformation durchzuführen.
Auch wenn Juckreiz und Rötung schnell nachlassen, solltest du die Behandlung nicht vorzeitig abbrechen.
Welche Wirkstoffe werden bei Fußpilz eingesetzt?
Je nach Präparat können beispielsweise enthalten sein:
- Clotrimazol
- Bifonazol
- Terbinafin
Die Präparate unterscheiden sich hinsichtlich Anwendungshäufigkeit und Behandlungsdauer.
Lass dich bei Unsicherheiten in deiner Apotheke beraten.
Creme oder Spray gegen Fußpilz?
Welche Darreichungsform angenehm ist, hängt von der betroffenen Stelle ab.
Eine Creme kann beispielsweise bei:
- trockener
- schuppender
- rissiger Haut
angenehm sein.
Sprays oder Lösungen können sich eignen, wenn:
- größere Bereiche betroffen sind
- du die Haut möglichst wenig berühren möchtest
- Bereiche zwischen den Zehen erreicht werden sollen
Entscheidend ist vor allem, dass du das Präparat konsequent und korrekt anwendest.
Wie lange dauert Fußpilz?
Die Behandlungsdauer hängt vom eingesetzten Wirkstoff und der Ausprägung der Infektion ab.
Bei konsequenter Therapie bessern sich Juckreiz und Rötung häufig relativ schnell. Die Pilzinfektion kann jedoch noch bestehen, obwohl du kaum Beschwerden bemerkst.
Halte dich deshalb an die vorgesehene Anwendungsdauer des Arzneimittels.
Bleiben Beschwerden trotz korrekter Behandlung bestehen, sollte die Diagnose überprüft werden.
Wie wird Nagelpilz behandelt?
Die Behandlung von Nagelpilz benötigt deutlich mehr Geduld als die Behandlung von Fußpilz.
Das liegt daran, dass der infizierte Nagel erst herauswachsen und durch gesunden Nagel ersetzt werden muss.
Je nach Ausmaß kommen infrage:
- medizinische Nagellacke mit Antipilzwirkstoffen
- äußerliche Lösungen
- ärztlich verordnete Antipilztabletten
- Kombinationen verschiedener Behandlungen
Nagelpilz an den Zehen kann mehrere Monate Behandlung erfordern.
Medizinischer Nagellack gegen Nagelpilz
Bei einem begrenzten Nagelpilz kann ein antimykotischer Nagellack infrage kommen.
Je nach Präparat können Wirkstoffe wie:
- Amorolfin
- Ciclopirox
eingesetzt werden.
Der Wirkstoff soll in den Nagel eindringen und dort das Wachstum der Pilze hemmen oder die Pilze abtöten.
Die Anwendung muss sehr konsequent erfolgen.
Da Zehennägel langsam wachsen, ist über längere Zeit Geduld notwendig.
Tabletten gegen Nagelpilz
Bei stärker ausgeprägtem Nagelpilz können verschreibungspflichtige Antipilztabletten infrage kommen.
Zu möglichen Wirkstoffen gehört beispielsweise Terbinafin.
Eine systemische Behandlung kann wirksamer sein als eine reine äußerliche Therapie, ist aber nicht für jeden Menschen geeignet.
Vor und während der Behandlung können medizinische Kontrollen notwendig sein.
Antipilztabletten solltest du deshalb ausschließlich nach ärztlicher Verordnung anwenden.
Kann Nagelpilz von selbst verschwinden?
Nagelpilz heilt normalerweise nicht zuverlässig von allein.
Ohne Behandlung kann die Infektion:
- bestehen bleiben
- langsam fortschreiten
- weitere Bereiche des Nagels befallen
- auf andere Nägel übergehen
Eine frühzeitige Behandlung kann verhindern, dass sich die Erkrankung weiter ausbreitet.
Kann Fußpilz zu Nagelpilz werden?
Ja.
Fußpilz und Nagelpilz kommen häufig gemeinsam vor. Ein Pilz der Fußhaut kann sich auf einen Zehennagel ausbreiten.
Deshalb solltest du einen bestehenden Fußpilz konsequent behandeln.
Wenn gleichzeitig Nagelveränderungen bestehen, sollten beide Bereiche berücksichtigt werden.
Welche Hygiene ist bei Fuß- und Nagelpilz wichtig?
Neben der Behandlung können Hygienemaßnahmen helfen, eine Ausbreitung oder erneute Infektion zu vermeiden.
Achte darauf:
- Füße täglich zu waschen
- Zehenzwischenräume sorgfältig abzutrocknen
- Socken regelmäßig zu wechseln
- Handtücher nicht gemeinsam zu benutzen
- Schuhe gut trocknen und auslüften zu lassen
- eigene Nagelscheren und Feilen zu verwenden
- Pilzpräparate nach Anleitung anzuwenden
Nach dem Berühren infizierter Haut oder Nägel solltest du deine Hände waschen.
Darfst du mit Fußpilz ins Schwimmbad?
Fußpilz kann übertragen werden.
Während einer aktiven Infektion solltest du deshalb besonders auf Hygiene achten.
Wenn du öffentliche Duschen, Schwimmbäder oder Umkleiden nutzt:
- trage Badeschuhe
- teile keine Handtücher
- trockne die Füße gründlich ab
- vermeide direkten Hautkontakt mit möglicherweise belasteten Flächen
Badeschuhe können das Risiko einer Ansteckung reduzieren.
Wann solltest du zum Arzt gehen?
Eine ärztliche beziehungsweise dermatologische Abklärung ist sinnvoll, wenn:
- du nicht sicher bist, ob es sich um Pilz handelt
- die Beschwerden trotz Behandlung nicht besser werden
- mehrere Nägel betroffen sind
- ein großer Teil des Nagels verändert ist
- der Nagelansatz betroffen ist
- die Haut stark entzündet ist
- Schmerzen auftreten
- sich Eiter bildet
- sich Rötungen deutlich ausbreiten
- die Infektion immer wieder zurückkehrt
- du Diabetes hast
- du Durchblutungsstörungen hast
- dein Immunsystem geschwächt ist
Nagelveränderungen sollten besonders vor einer langfristigen Tablettenbehandlung zuverlässig diagnostiziert werden, da andere Erkrankungen einem Nagelpilz ähneln können.
Produkte bei Fuß- und Nagelpilz bei SANICARE
Bei SANICARE findest du – abhängig vom aktuellen Sortiment – verschiedene Produkte zur Behandlung und unterstützenden Pflege bei Fuß- und Nagelpilz.
Dazu können gehören:
- Cremes gegen Fußpilz
- Sprays und Lösungen
- antimykotische Nagellacke
- Präparate zur Nagelbehandlung
- Produkte zur Fußpflege
- Pflegeprodukte für trockene oder beanspruchte Füße
- Hygieneprodukte für Füße und Schuhe
Bei ausgeprägtem Nagelpilz oder bestehenden Risikofaktoren sollte eine Selbstbehandlung eine ärztliche Diagnose nicht ersetzen.
Häufig gestellte Fragen zu Fuß- und Nagelpilz
Was ist der Unterschied zwischen Fußpilz und Nagelpilz?
Fußpilz betrifft die Haut der Füße, besonders häufig die Zehenzwischenräume. Nagelpilz betrifft einen oder mehrere Finger- oder Zehennägel.
Woran erkenne ich Fußpilz?
Typisch sind Juckreiz, Schuppung, Rötung, aufgeweichte Haut und kleine Risse – besonders zwischen den Zehen.
Woran erkenne ich Nagelpilz?
Mögliche Anzeichen sind weißliche, gelbliche oder bräunliche Verfärbungen, Verdickung, brüchige Nagelkanten und eine zunehmende Verformung des Nagels.
Was hilft schnell gegen Fußpilz?
Antimykotische Cremes, Gele, Lösungen oder Sprays können Fußpilz behandeln. Wichtig ist, das Präparat korrekt und lange genug anzuwenden.
Was hilft am besten gegen Nagelpilz?
Das hängt vom Ausmaß des Befalls ab. Bei begrenzten Infektionen können medizinische Nagellacke infrage kommen. Bei stärkerem Befall können ärztlich verordnete Tabletten notwendig sein.
Ist Fußpilz ansteckend?
Ja. Pilzerreger können über Hautschuppen und gemeinsam genutzte Oberflächen oder Gegenstände weitergegeben werden.
Ist Nagelpilz ansteckend?
Ja. Auch Nagelpilzerreger können übertragen werden. Gemeinsame Nagelscheren, Feilen, Handtücher oder Barfußlaufen auf belasteten Flächen können eine Rolle spielen.
Kann Fußpilz auf die Nägel übergehen?
Ja. Fußpilz kann sich auf die Zehennägel ausbreiten und Nagelpilz verursachen.
Warum kommt Fußpilz immer wieder?
Mögliche Gründe sind eine zu kurze Behandlung, dauerhaft feuchte Füße, erneute Ansteckung oder gleichzeitig bestehender Nagelpilz.
Wann sollte ich mit Fußpilz zum Arzt?
Wenn die Behandlung nicht wirkt, starke Entzündungen oder Schmerzen auftreten oder du Diabetes, Durchblutungsstörungen beziehungsweise ein geschwächtes Immunsystem hast, solltest du medizinischen Rat einholen.
Wann sollte ich mit Nagelpilz zum Arzt?
Wenn mehrere Nägel, große Teile des Nagels oder der Nagelansatz betroffen sind, eine Selbstbehandlung nicht hilft oder Risikofaktoren bestehen, ist eine ärztliche Untersuchung sinnvoll.
Warum du bei SANICARE gut aufgehoben bist
Fuß- und Nagelpilz sind häufige Erkrankungen, die sich meist gut behandeln lassen. Entscheidend ist jedoch die richtige Einordnung der Beschwerden, die Wahl eines geeigneten Präparats und eine konsequente Anwendung.
Gerade bei Nagelveränderungen ist eine sorgfältige Beurteilung wichtig: Nicht jeder verfärbte oder verdickte Nagel ist tatsächlich mit Pilzen infiziert. Eine unnötige oder ungeeignete Behandlung kann deshalb vermieden werden, wenn unklare Veränderungen medizinisch abgeklärt werden.
SANICARE unterstützt dich mit verständlich aufbereiteten Gesundheitsinformationen dabei:
- typische Beschwerden einzuordnen
- unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten kennenzulernen
- Arzneimittel korrekt anzuwenden
- einer erneuten Ansteckung vorzubeugen
- Warnzeichen zu erkennen
Dieser Ratgeber ersetzt keine dermatologische Diagnose. Besonders bei ausgeprägtem Nagelbefall, Diabetes, Durchblutungsstörungen oder einem geschwächten Immunsystem solltest du fachlichen Rat einholen.
Deine Vorteile bei SANICARE
Bei SANICARE kannst du dich – abhängig vom tatsächlichen Sortiment und Serviceangebot – zu Produkten für Fuß- und Nagelpilz sowie zur Fußpflege informieren.
Deine Vorteile sind:
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- unterschiedliche Darreichungsformen für Haut und Nägel
- medizinische Nagellacke und Fußpflegeprodukte
- verständliche Produktinformationen
- pharmazeutische Beratung bei Arzneimittelfragen
- sichere Online-Bestellung
- bequeme Lieferung
- diskreter Umgang mit Gesundheitsthemen
Fazit
Fuß- und Nagelpilz werden häufig durch Dermatophyten verursacht. Während Fußpilz vor allem durch Juckreiz, Schuppung und rissige Haut zwischen den Zehen auffällt, führt Nagelpilz häufig zu verfärbten, verdickten und brüchigen Nägeln.
Fußpilz lässt sich meist mit äußerlich angewendeten Antipilzmitteln wie Cremes, Sprays oder Lösungen behandeln. Nagelpilz benötigt deutlich mehr Geduld: Je nach Ausmaß kommen antimykotische Nagellacke oder eine ärztlich verordnete Behandlung mit Tabletten infrage.
Wichtig ist eine konsequente Therapie. Ein unbehandelter Fußpilz kann sich auf die Nägel ausbreiten, während ein bestehender Nagelpilz erneute Pilzinfektionen der Haut begünstigen kann. Füße trocken zu halten, Schuhe gut auszulüften und in Gemeinschaftsduschen Badeschuhe zu tragen, kann das Risiko einer erneuten Infektion reduzieren.
Bei unklaren Nagelveränderungen, starken Beschwerden, wiederkehrenden Infektionen oder Erkrankungen wie Diabetes solltest du medizinischen Rat einholen. Bei SANICARE findest du – abhängig vom Sortiment – verschiedene Produkte zur Behandlung von Fuß- und Nagelpilz sowie zur unterstützenden Fußpflege.
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