Scheidentrockenheit (10 Produkte)
Was ist Scheidentrockenheit?
Scheidentrockenheit bezeichnet einen Zustand, bei dem die Vaginalschleimhaut nicht ausreichend befeuchtet ist. Medizinisch wird von einer vaginalen Atrophie oder dem urogenitalen Menopausensyndrom gesprochen. Es handelt sich um Veränderungen der Schleimhaut und des vaginalen Milieus, die verschiedene Ursachen haben können.
Die gesunde Vaginalschleimhaut produziert täglich ein milchig-weißliches Sekret, das als Fluor genitalis bezeichnet wird. Diese natürliche Feuchtigkeit erfüllt wichtige Schutzfunktionen: Sie wehrt Krankheitserreger ab, sorgt für ein saures Milieu und hält die Schleimhaut geschmeidig. Die Vaginalschleimhaut ist normalerweise mit Milchsäurebakterien (Laktobazillen) besiedelt, die auch als natürliche Barriere fungiert.
Die Entstehung der Scheidentrockenheit basiert auf einer verminderten Produktion dieses Scheidensekrets. Es kommt zu einer Verdünnung der Schleimhaut, die dadurch weniger elastisch und anfälliger für Verletzungen wird. Diese Veränderungen führen zu charakteristischen Beschwerden:
- Trockenheitsgefühl in der Scheide
- Brennen und Juckreiz im Intimbereich
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie)
- Erhöhte Infektionsanfälligkeit
- Schmerzhaftes Wasserlassen
Hormonelle Veränderungen sind der häufigste Auslöser für Scheidentrockenheit. Dabei spielt der sinkende Östrogenspiegel eine entscheidende Rolle. Östrogen fördert die Durchblutung der Vaginalschleimhaut, sorgt für deren Elastizität und regt die Sekretproduktion an. Sinkt der Hormonspiegel, nimmt die Dicke der Schleimhaut ab. Auch die schützende Mukusschicht wird dünner, wodurch äußere Reize, Bakterien und Pilze leichter eindringen können.
Besonders ausgeprägt zeigt sich diese Problematik während und nach den Wechseljahren. Untersuchungen belegen, dass 64,7% der Frauen ein Jahr nach der Menopause und 84,2% sechs Jahre nach der Menopause ein urogenitales Menopausensyndrom entwickeln. Bei fortgeschrittenen Fällen kann sich eine vaginale Atrophie ausbilden, bei der sich die Scheidenwand bis zu einer dünnen, glatten Oberfläche zurückbildet.
Scheidentrockenheit betrifft jedoch nicht nur Frauen in den Wechseljahren. Auch jüngere Frauen können betroffen sein, beispielsweise während der Schwangerschaft oder Stillzeit. Weitere Auslöser sind bestimmte Medikamente wie zum Beispiel Antibabypillen, sowie einige Haut- oder andere Erkrankungen.
Der pH-Wert der Scheide verändert sich durch die Trockenheit ebenfalls. Normalerweise herrscht ein saures Milieu vor, doch bei vaginaler Trockenheit steigt der pH-Wert an und wird basischer. Dadurch kann sich das Risiko für Infektionen der Scheide und der Harnwege erhöhen.
Die Auswirkungen auf das tägliche Leben sind für viele Betroffene erheblich. Rund 50% der Frauen in den Wechseljahren leiden unter Anzeichen einer vaginalen Atrophie. Die Symptome können bereits bei alltäglichen Aktivitäten wie Sitzen, Gehen oder Fahrradfahren spürbar werden.
Anders als andere Wechseljahresbeschwerden, die mit der Zeit abklingen können, bleibt die vaginale Trockenheit häufig bestehen oder verschlimmert sich sogar. Daher ist eine frühzeitige Erkennung und Behandlung wichtig, um Folgeerkrankungen zu verhindern und die Lebensqualität zu erhalten.
Welche Symptome treten bei Scheidentrockenheit auf?
Die Symptome bei Scheidentrockenheit entwickeln sich oft schleichend und können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Nicht alle Betroffenen zeigen die gleichen Beschwerden, und die Intensität variiert stark von Frau zu Frau.
Das Trockenheitsgefühl ist das charakteristische Hauptsymptom. Die Scheide fühlt sich nicht mehr ausreichend feucht an, was bereits in Ruhe wahrnehmbar sein kann. Oft gesellen sich weitere Beschwerden dazu. Juckreiz und Brennen im Bereich der Vagina gehören zu den häufigsten zusätzlichen Symptomen. Diese unangenehmen Empfindungen können beim Wasserlassen auftreten oder sogar beim Sitzen, Stehen und bei alltäglichen Bewegungen. Viele Frauen berichten zudem von einem Druckgefühl in der Scheide, das den Alltag erheblich beeinträchtigen kann.
Besonders deutlich werden die Symptome bei sexueller Aktivität. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr entstehen, weil die Scheidenwände nicht ausreichend befeuchtet sind. Dadurch kommt es zu vermehrter Reibung. Die dünneren und weniger elastischen Scheidenwände sind außerdem anfälliger für kleine Verletzungen. Manche Betroffene bemerken daher nach dem Geschlechtsverkehr Schmerzen oder kleinere Blutungen. Diese Beschwerden können das sexuelle Empfinden erheblich stören und sich negativ auf die partnerschaftliche Beziehung auswirken.
Die gestörte Schutzfunktion der Schleimhaut führt zu weiteren Problemen. Eine trockene Scheide ist deutlich anfälliger für Krankheitserreger. Dies zeigt sich durch eine erhöhte Infektionsgefahr für vaginale Infektionen sowie häufigere Blasenentzündungen mit vermehrtem Harndrang.
Stellst du Veränderungen am vaginalen Ausfluss fest, kann dies ebenfalls ein Hinweis sein. Normalerweise ist dieser weißlich und geruchslos. Ist das Scheidenmilieu gestört – beispielsweise durch Infektionen – können sich Konsistenz, Farbe oder Geruch des vaginalen Ausflusses verändern. Bei einer solchen Veränderung ist ärztlicher Rat einzuholen, da dies auch auf andere Erkrankungen hindeuten kann.
Die alltäglichen Beschwerden zeigen sich auf verschiedene Weise:
- Wundgefühl und empfindliche Hautreizungen
- Schmerzen bei mechanischen Reizen wie Fahrradfahren und Sitzen
- Kleinere Verletzungen der Haut in Form von Mikrorissen
- Schmerzhaftes Gefühl bei der Benutzung von Toilettenpapier
Besonders problematisch kann die Verwendung von Tampons während der Menstruation werden. Diese nehmen nicht nur das Menstruationsblut auf, sondern auch die ohnehin reduzierte Scheidenflüssigkeit und können so die Austrocknung verstärken.
Die Auswirkungen auf den Alltag sollten nicht unterschätzt werden. Die Symptome können zu starkem Unwohlsein führen und verschiedene Lebensbereiche wie Familienleben, Sport oder Arbeit beeinträchtigen. Treten zusätzliche Symptome wie unregelmäßige Menstruationszyklen, Unterleibsschmerzen, starker Geruch der Scheidenflüssigkeit oder geschwollene Lymphknoten auf, ist eine ganzheitliche ärztliche Untersuchung notwendig. Die Scheidentrockenheit kann auch ein Symptom einer Erkrankung wie Chlamydien oder Vaginalpilzen sein.
Wichtig: Du musst dich für diese Symptome nicht schämen. Die offene Kommunikation mit dem Gynäkologen oder der Gynäkologin über die Beschwerden ist der erste Schritt zu einer passenden Behandlung.
Die Ursachen für Scheidentrockenheit im Überblick
Die Entstehung von Scheidentrockenheit basiert auf verschiedenen Faktoren, die das natürliche Feuchtigkeitsgleichgewicht der Vaginalschleimhaut beeinträchtigen. Die häufigsten Auslöser lassen sich in drei Hauptkategorien einteilen: hormonelle Veränderungen, medikamentöse Einflüsse und erkrankungsbedingte Ursachen.
Hormonelle Ursachen der Scheidentrockenheit
Hormonelle Schwankungen stellen die häufigste Ursache für vaginale Trockenheit dar. Östrogen spielt eine zentrale Rolle für die Gesundheit der Vaginalschleimhaut. Es fördert die Durchblutung des Gewebes, sorgt für die Elastizität der Schleimhaut und stimuliert die Produktion von Scheidensekret. Bei einem Mangel an Östrogen wird die Vaginalschleimhaut dünner, weniger durchblutet und produziert weniger Feuchtigkeit.
Die Wechseljahre sind der häufigste Auslöser für hormonell bedingte Scheidentrockenheit. Studien zeigen, dass etwa jede zweite Frau nach den Wechseljahren von vaginaler Trockenheit betroffen ist. Während dieser Lebensphase stellen die Eierstöcke die Produktion von Östrogen nach und nach ein. Dadurch verringert sich die Bildung von Scheidensekret deutlich.
Auch Schwangerschaft und Stillzeit können zu vaginaler Trockenheit führen. Nach der Geburt kommt es zu einem schnellen Abfall der Schwangerschaftshormone, einschließlich Östrogen. Besonders stillende Mütter sind betroffen, da das Hormon Prolaktin, das für die Milchproduktion zuständig ist, den Östrogenspiegel zusätzlich beeinflusst.
Medikamente als Auslöser für Scheidentrockenheit
Verschiedene Medikamente können als Nebenwirkung zu einer Austrocknung der Vaginalschleimhaut führen:
- Hormonelle Verhütungsmittel: Die Mikropille mit niedrig dosiertem Östrogen unterdrückt die körpereigene Östrogenproduktion. Bei manchen Frauen reicht das zugeführte Östrogen nicht aus, um die Vaginalschleimhaut optimal zu befeuchten.
- Antihormontherapie: Bei der Behandlung von Brustkrebs kann eine Antihormontherapie zu vaginaler Trockenheit führen. Etwa jede fünfte Patientin ist davon betroffen.
- Antihistaminika: Diese Allergiemedikamente verengen die Blutgefäße und reduzieren dadurch die Sekretproduktion.
- Antidepressiva: Bestimmte Psychopharmaka können die Schleimhäute austrocknen.
Krebstherapien wie Chemotherapie oder Bestrahlung im Beckenbereich können ebenfalls zu Scheidentrockenheit führen. Diese Behandlungen beeinflussen den Hormonhaushalt und können die Durchblutung der Vaginalschleimhaut verringern.
Erkrankungen und Lebensstilfaktoren
Bestimmte Erkrankungen können Scheidentrockenheit verursachen oder verstärken:
- Diabetes mellitus: Ein erhöhter Blutzuckerspiegel kann mit der Zeit Nerven und Blutgefäße schädigen, was die Befeuchtung der Scheide beeinträchtigt.
- Bluthochdruck: Unzureichend behandelter Bluthochdruck schädigt die Gefäße, auch jene, die für die Befeuchtung der Scheide verantwortlich sind.
- Multiple Sklerose: Bei dieser Erkrankung können die Nervenstrukturen durch Entzündungen beeinträchtigt werden, was zu Störungen der Sexualfunktionen führt.
- Sjögren-Syndrom: Diese Autoimmunerkrankung betrifft vor allem Frauen in den Wechseljahren und kann Scheidentrockenheit verursachen.
- Endometriose: Hierbei handelt es sich um gutartige Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut, die mit vaginaler Trockenheit einhergehen können.
- Lichen Sclerosus (LS) ist eine chronische, gutartige Hauterkrankung, die hauptsächlich den Intimbereich betrifft und vor allem bei Frauen in den Wechseljahren auftreten kann.
Der Lebensstil beeinflusst ebenfalls die vaginale Gesundheit. Übertriebene Intimhygiene kann das natürliche Scheidenmilieu stören. Eine gesunde Scheide reinigt sich von selbst. Zu aggressive Reinigungsmittel verändern den pH-Wert der Scheidenflora und bringen sie aus dem Gleichgewicht.
Alkohol- und Nikotinkonsum beeinträchtigt die Durchblutung des Beckenbereichs und kann die vaginale Gesundheit negativ beeinflussen. Diese Substanzen verengen die Blutgefäße und behindern dadurch die ausreichende Befeuchtung der Vaginalschleimhaut.
Psychische Faktoren wie Stress, Angst oder Nervosität können die Feuchtigkeitsbildung in der Scheide stören. Bei anhaltendem Stress wird vermehrt das Hormon Cortisol ausgeschüttet, was zu einer verringerten Durchblutung und damit zu weniger Feuchtigkeit in der Vagina führt.
Diagnose bei Scheidentrockenheit
Die Diagnose einer Scheidentrockenheit erfolgt durch eine systematische Untersuchung beim Frauenarzt. Für die Einschätzung des Zustandes ist meist eine Kombination aus Gespräch und körperlicher Untersuchung notwendig, um die Ursache zu ermitteln und die Behandlung optimal anpassen zu können.
Anamnese beim Frauenarzt
Der erste Schritt der Diagnose ist ein ausführliches Gespräch zwischen Arzt und Patientin. Im Rahmen der Anamnese stehen verschiedene Fragen im Vordergrund:
- Wann sind die Beschwerden erstmals aufgetreten?
- Wie stark sind die Symptome ausgeprägt?
- Treten die Beschwerden dauerhaft oder nur zeitweise auf?
- Bestehen zusätzliche Symptome wie Juckreiz oder Brennen?
- Liegt bereits eine bekannte Grunderkrankung vor?
Anhand der Antworten kann bereits eine erste Einschätzung bezüglich der möglichen Ursachen erfolgen. Der Arzt erkundigt sich gezielt nach hormonellen Veränderungen, wie dem Eintreten der Wechseljahre, einer zurückliegenden Schwangerschaft oder der Stillzeit.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der aktuellen Medikamenteneinnahme. Bestimmte Arzneimittel, wie Antihistaminika, Antidepressiva oder hormonelle Verhütungsmittel, können als Nebenwirkung zu Scheidentrockenheit führen. Auch Krebstherapien oder Antihormonbehandlungen werden in diesem Zusammenhang abgefragt.
Körperliche Untersuchung
Nach dem Gespräch erfolgt die gynäkologische Untersuchung. Der Arzt beurteilt zunächst den äußeren Intimbereich und prüft anschließend den Zustand der Vaginalschleimhaut. Bei Scheidentrockenheit zeigen sich charakteristische Veränderungen:
Die Schleimhaut erscheint blass, dünner und weniger elastisch als normal. Der typische Feuchtigkeitsfilm fehlt oft völlig. Teilweise sind kleine Risse oder Blutungen sichtbar, die durch die erhöhte Verletzlichkeit des Gewebes entstehen.
Die Untersuchung mit dem Spekulum ermöglicht eine genauere Beurteilung der inneren Scheidenwände. Durch die vaginale Tastuntersuchung kann der Arzt zusätzlich die Druckempfindlichkeit der Gewebe prüfen. Bei bestehender Scheidentrockenheit kann diese Untersuchung als unangenehm empfunden werden, ist aber meist nicht schmerzhaft.
pH-Wert-Messung und Laboruntersuchungen
Ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik ist die Bestimmung des pH-Wertes im Scheidenmilieu. Mit einem speziellen Teststreifen misst der Gynäkologe den Säuregrad der Vaginalflüssigkeit. Bei gesunder Schleimhaut liegt der pH-Wert normalerweise zwischen 3,8 und 4,5.
Werte über 4,5 deuten auf ein gestörtes Scheidenmilieu hin. Dies kann ein Hinweis auf Östrogenmangel oder eine bakterielle Fehlbesiedelung sein. Die pH-Wert-Messung hilft dabei, zwischen verschiedenen Ursachen der Beschwerden zu unterscheiden.
Bei unklaren Fällen, insbesondere bei jüngeren Frauen, kann eine Blutuntersuchung zur Bestimmung des Hormonspiegels sinnvoll sein. Dabei werden Werte wie Östradiol, FSH und LH ermittelt. Ein erniedrigter Östrogenspiegel bestätigt meist die Diagnose einer hormonell bedingten Scheidentrockenheit.
Zusätzlich kann der Arzt einen Vaginalabstrich entnehmen. Dieser wird unter dem Mikroskop auf Krankheitserreger und typische Schleimhautveränderungen untersucht. So lässt sich zwischen reiner Scheidentrockenheit und einer möglichen Infektion unterscheiden.
Wichtig: Bestimmte Faktoren können die Testergebnisse beeinflussen. Geschlechtsverkehr, die Verwendung von Intimsprays oder häufiges Duschen vor der Untersuchung können die Messwerte verfälschen. Daher solltest du diese Faktoren vor dem Arzttermin meiden.
Behandlungsmöglichkeiten bei Scheidentrockenheit
Die Behandlung der Scheidentrockenheit erfolgt abhängig von der zugrunde liegenden Ursache sowie dem Schweregrad der Beschwerden. Bei der Auswahl der geeigneten Therapie stehen verschiedene Ansätze zur Verfügung, die sowohl einzeln als auch in Kombination eingesetzt werden können.
Hormonelle Behandlung
Liegt der Scheidentrockenheit ein Östrogenmangel zugrunde, kann eine hormonelle Therapie eine effektive Behandlungsoption darstellen. Die Östrogenbehandlung zielt darauf ab, die Vaginalschleimhaut zu regenerieren und die natürliche Feuchtigkeitsproduktion zu fördern.
Estradiol ersetzt das körpereigene Östrogen und steigert die Bildung von Scheidensekret. Das Hormon ist in verschiedenen Darreichungsformen verfügbar: als Tabletten für die systemische Anwendung, als Pflaster oder zur lokalen Behandlung als Salbe und Gel.
Estriol wirkt gezielt auf die Vaginalschleimhaut und verbessert die Durchblutung des Gewebes. Als Vaginalzäpfchen angewendet zeigt es oft bereits nach wenigen Tagen eine Besserung der Beschwerden. Estriol steht als Creme, Tabletten oder Zäpfchen zur Verfügung.
Promestrien fördert den Wiederaufbau der Scheidenwand und wirkt ausschließlich lokal, ohne systemische Effekte im gesamten Organismus zu entfalten.
Die Behandlung beginnt meist mit einer täglichen Anwendung. Nach dem Abklingen der akuten Beschwerden kann die Häufigkeit oft auf zwei bis drei Anwendungen pro Woche reduziert werden.
Feuchtigkeitsspendende Präparate
Feuchtigkeitscremes und -gele sind Zubereitungen auf Wasserbasis mit oder ohne pflegende Lipide. Die Präparate sind frei von Duft- und Farbstoffen, um Reizungen zu vermeiden.
Vagisan FeuchtCreme enthält sowohl einen hohen Wasseranteil als auch pflegende Lipide. Diese Kombination versorgt die trockene Vagina mit Feuchtigkeit und pflegt sie gleichzeitig. Die Creme lindert Symptome wie Trockenheitsgefühl, Brennen, Juckreiz und Schmerzen in der Scheide. Dank des Zusatzes von Milchsäure unterstützt die Creme einen natürlichen pH-Wert von 4,5 in der Scheide. Vagisan FeuchtCreme macht die empfindliche Haut im Intimbereich angenehm geschmeidig.
KadeHydro Befeuchtungsgel ist ein klares, geruchloses Gel mit Hyaluronsäure. Dank der enthaltenen Hyaluronsäure, die als natürlicher Feuchtigkeitsspender Wasser im Gewebe bindet, sorgt das Gel für eine intensive Befeuchtung der Schleimhäute. Es hilft, Symptome wie Trockenheit, Juckreiz, Brennen oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr spürbar zu lindern.
Vaginalzäpfchen mit Hyaluronsäure bilden einen schützenden Film auf der Schleimhaut. Sie verbessern sowohl die Feuchtigkeit als auch die Elastizität des Vaginalgewebes. Die regelmäßige Anwendung kann zur Wiederherstellung eines natürlichen Scheidenmilieus beitragen.
Vulniphan Vaginalovula enthalten eine Kombination aus Hyaluronsäure und vier wertvollen Pflanzenextrakten - Aloe Vera, Tigergras, Ringelblume und Teebaumöl. Vulniphan spendet Feuchtigkeit, pflegt sensible Vaginalhaut und unterstützt die Regeneration der Vaginalschleimhaut
Gleitmittel auf Wasserbasis können insbesondere beim Geschlechtsverkehr unterstützend wirken und die Reibung reduzieren.
Wichtig: Diese Produkte können auch während der Schwangerschaft und Stillzeit sicher angewendet werden.
Lactobacillen
Bei einer gestörten Vaginalflora, besonders nach Antibiotikabehandlungen, während der Schwangerschaft, Stillzeit oder der Wechseljahre sowie durch einige Erkrankungen, kann die Zusammensetzung der Scheidenflora mit milchsäureproduzierenden Keimen nicht immer optimal sein
Milchsäurepräparate unterstützen den natürlichen pH-Wert der Scheide. Sie sind dann sinnvoll, wenn noch ausreichend Milchsäurebakterien vorhanden sind und diese durch Ansäuerung unterstützt werden sollen.
Vagiflor Lactobacillus acidophilus unterstützt bei der Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der physiologischen Scheidenflora. Natürliche Laktobazilluskulturen tragen durch die Produktion von Milchsäure zur Stabilisierung des vaginalen pH-Wertes bei und unterstützen somit den natürlichen Abwehrmechanismus der Scheide.
Wann sollte man bei Scheidentrockenheit zum Arzt gehen?
Viele Frauen zögern, bei Beschwerden im Intimbereich einen Arzt aufzusuchen. Bei der Vermutung auf Scheidentrockenheit sollte jedoch immer eine ärztliche Abklärung erfolgen, wenn die Beschwerden längere Zeit andauern oder den Alltag beeinträchtigen.
Stellst du fest, dass die Trockenheit so stark ist, dass Hausmittel wie Cremes oder Gele keine Besserung bringen, ist eine Kontrolle beim Frauenarzt zu empfehlen. Scheidentrockenheit muss nicht hingenommen werden - es gibt wirksame Behandlungsmöglichkeiten.
Besonders wichtig ist der Arztbesuch bei folgenden zusätzlichen Symptomen:
- Wiederkehrende Infektionen, Hautreizungen oder Schmerzen beim Wasserlassen
- Brennen oder Juckreiz im Intimbereich
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder sogar Blutungen
- Veränderter vaginaler Ausfluss, der vom üblichen Muster abweicht
Diese Anzeichen können auf eine behandlungsbedürftige Erkrankung hindeuten, die sich mit ähnlichen Beschwerden äußert. Eine Infektion mit Pilzen oder Bakterien zeigt oft vergleichbare Symptome. Ein gestörtes Scheidenmilieu fördert zudem die Einnistung von Krankheitserregern und kann zu Folgeerkrankungen führen.
Auch jüngere Frauen, bei denen hormonelle Ursachen wie die Wechseljahre nicht zu erwarten sind, sollten ärztlichen Rat einholen. Erkrankungen wie Endometriose, Diabetes oder Schilddrüsenstörungen können hier eine Rolle spielen.
Wichtig: Scheue dich nicht, die Beschwerden offen bei der behandelnden Ärztin oder dem Arzt anzusprechen. Nur so kann eine geeignete Behandlung gefunden werden. Ein frühzeitiger Arztbesuch hilft dabei, Komplikationen wie Infektionen, Gewebsschäden oder psychische Belastungen zu vermeiden.
FAQs
Q1. Was sind die häufigsten Symptome von Scheidentrockenheit?
Die häufigsten Symptome sind ein Trockenheitsgefühl in der Scheide, Juckreiz und Brennen im Intimbereich, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, erhöhte Anfälligkeit für Infektionen und schmerzhaftes Wasserlassen.
Q2. Welche Frauen sind besonders von Scheidentrockenheit betroffen?
Besonders häufig tritt Scheidentrockenheit bei Frauen während und nach den Wechseljahren auf. Aber auch jüngere Frauen können betroffen sein, etwa während der Schwangerschaft, Stillzeit oder durch die Einnahme bestimmter Medikamente, z. B. Antibabypillen. Außerdem kann eine
Q3. Wie wird Scheidentrockenheit diagnostiziert?
Die Diagnose erfolgt durch ein ausführliches Gespräch mit dem Frauenarzt, eine gynäkologische Untersuchung und gegebenenfalls durch Hormon- und pH-Wert-Tests. Dabei wird der Zustand der Vaginalschleimhaut beurteilt und mögliche Ursachen abgeklärt.
Q4. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Scheidentrockenheit?
Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, darunter hormonelle Therapien (z. B. mit Östrogenen), feuchtigkeitsspendende Produkte wie Cremes oder Gele, Probiotika zur Wiederherstellung der Vaginalflora und pflanzliche Mittel. Die Wahl der Behandlung hängt von der individuellen Ursache und Schwere der Symptome ab.
Q5. Wann sollte man bei Scheidentrockenheit einen Arzt aufsuchen?
Ein Arztbesuch ist ratsam, wenn die Beschwerden längere Zeit andauern, den Alltag beeinträchtigen oder wenn zusätzliche Symptome wie wiederkehrende Infektionen, starke Schmerzen oder ungewöhnlicher Ausfluss auftreten. Auch wenn Hausmittel keine Besserung bringen, sollte man einen Gynäkologen konsultieren.
Die richtig Intimpflege bei Scheidentrockenheit
Im Laufe der Wechseljahre sinkt bei Frauen allmählich der Östrogenspiegel. Dies hat zur Folge, dass die Schleimproduktion und Durchblutung der Vaginalwand abnimmt; auch kann diese dünner und weniger elastisch werden. Scheidentrockenheit äußert sich in Form von Juckreiz, Irritationen und Brennen im Vaginalbereich, auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können auftreten. Rückfettende Cremes und schonende Waschlotionen können die Feuchtigkeit fördern und Beschwerden auf sanfte Art lindern. Weitere Produkte zur Intimpflege findest du hier.
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