Psoriasis (9 Produkte)
Psoriasis – Symptome erkennen, Schübe verstehen und die Haut gezielt unterstützen
Psoriasis, auch Schuppenflechte genannt, ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die vor allem die Haut betrifft. Typisch sind gerötete, verdickte und schuppende Hautstellen, die häufig an Ellenbogen, Knien, Kopfhaut oder im unteren Rücken auftreten. Manche Menschen haben nur wenige kleine Stellen, andere sind an größeren Hautarealen betroffen.
Psoriasis (Schuppenflechte) ist eine chronische Entzündungskrankheit, die jedoch nicht ansteckend ist. Sie bricht aus, wenn drei Dinge zusammenkommen: eine genetische Veranlagung, ein überreagierendes Immunsystem und bestimmte äußere Auslöser (sogenannte Trigger).
Die Erkrankung verläuft häufig in Schüben. Phasen mit stärkeren Beschwerden können sich mit nahezu beschwerdefreien Zeiten abwechseln. Stress, Infekte, Hautverletzungen oder bestimmte Medikamente können einen Schub begünstigen.
In dieser Themenwelt erfährst du, welche Formen der Psoriasis es gibt, welche Beschwerden typisch sind, welche Behandlungsmöglichkeiten infrage kommen und wie du deine Haut im Alltag unterstützen kannst.
Wichtiger Hinweis: Psoriasis kann nicht nur die Haut, sondern auch Gelenke betreffen. Treten zusätzlich Gelenkschmerzen, Schwellungen oder morgendliche Steifigkeit auf, solltest du die Beschwerden ärztlich abklären lassen.
Was ist Psoriasis?
Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche und immunvermittelte Erkrankung. Das bedeutet, dass bestimmte Reaktionen des Immunsystems dauerhaft verändert sind und Entzündungsprozesse fördern.
Bei gesunder Haut erneuern sich Hautzellen über mehrere Wochen. Bei Psoriasis läuft dieser Prozess deutlich schneller ab. Neue Hautzellen gelangen in kurzer Zeit an die Oberfläche und werden dort nicht schnell genug abgestoßen.
Dadurch entstehen:
- verdickte Hautstellen
- Rötungen
- silbrig-weiße Schuppen
- entzündliche Veränderungen
- Juckreiz oder Brennen
Psoriasis kann in jedem Lebensalter auftreten. Häufig beginnt sie jedoch bereits im jungen Erwachsenenalter oder später zwischen mittlerem und höherem Lebensalter.
Ist Psoriasis ansteckend?
Nein. Psoriasis ist nicht ansteckend.
Die Erkrankung wird weder durch Bakterien noch durch Pilze verursacht und kann deshalb nicht durch Berührung, gemeinsam genutzte Gegenstände oder engen körperlichen Kontakt übertragen werden.
Du kannst also andere Menschen berühren, gemeinsam schwimmen gehen oder körperliche Nähe haben, ohne jemanden anzustecken.
Gerade weil sichtbare Hautveränderungen häufig zu Unsicherheit führen, ist diese Information besonders wichtig.
Welche Symptome sind typisch für Psoriasis?
Das Erscheinungsbild kann unterschiedlich sein. Typisch sind jedoch:
- scharf begrenzte gerötete Hautstellen
- silbrig-weiße Schuppen
- verdickte Haut
- trockene Haut
- Juckreiz
- Brennen
- Spannungsgefühl
- kleine Hautrisse
- gelegentliche Blutungen
Bei manchen Menschen sind die Veränderungen nur leicht ausgeprägt, bei anderen können sie großflächig auftreten und die Lebensqualität deutlich beeinflussen.
Welche Körperstellen sind häufig betroffen?
Psoriasis kann grundsätzlich an fast jeder Körperstelle auftreten.
Häufig betroffen sind:
- Ellenbogen
- Knie
- Kopfhaut
- unterer Rücken
- Gesäßfalte
- Bauchnabel
- Hände
- Füße
- Finger- und Zehennägel
Auch empfindliche Bereiche wie Gesicht, Leisten oder Genitalregion können betroffen sein.
Die Lokalisation kann sich im Laufe der Erkrankung verändern.
Welche Formen der Psoriasis gibt es?
Psoriasis tritt in verschiedenen Formen auf.
Plaque-Psoriasis
Die Psoriasis vulgaris beziehungsweise Plaque-Psoriasis ist die häufigste Form.
Typisch sind:
- scharf begrenzte rote Hautstellen, oft mit silbrig-weißen Schuppen
- deutliche Schuppung
- verdickte Haut
- Juckreiz
Häufig finden sich die Veränderungen symmetrisch an Ellenbogen, Knien oder am unteren Rücken.
Psoriasis der Kopfhaut
Die Kopfhaut ist sehr häufig betroffen.
Mögliche Beschwerden sind:
- starke Schuppen
- gerötete Kopfhaut
- Juckreiz
- dicke Schuppenkrusten
- Veränderungen über den Haaransatz hinaus
Kopfhautpsoriasis kann leicht mit gewöhnlichen Schuppen oder einem seborrhoischen Ekzem verwechselt werden.
Nagelpsoriasis
Auch Finger- und Zehennägel können betroffen sein.
Typische Veränderungen sind:
- punktförmige Vertiefungen
- gelbliche Flecken
- Verdickungen
- brüchige Nägel
- Ablösung vom Nagelbett
Nagelpsoriasis kann einem Nagelpilz ähneln. Deshalb sollte vor einer länger dauernden Behandlung geklärt werden, welche Ursache tatsächlich vorliegt.
Psoriasis inversa
Bei der Psoriasis inversa treten Veränderungen vor allem in Hautfalten auf.
Dazu gehören:
- Achselhöhlen
- Leisten
- Gesäßfalte
- unter der Brust
Die Stellen sind oft weniger schuppig, dafür stärker gerötet, glatt und empfindlich.
Guttata-Psoriasis
Bei dieser Form entstehen viele kleine, tropfenförmige Hautveränderungen.
Sie tritt häufig bei jüngeren Menschen auf und kann nach bestimmten Infekten entstehen.
Pustulöse Psoriasis
Bei der pustulösen Psoriasis bilden sich zusätzlich kleine sterile Pusteln.
Diese Form ist seltener und kann lokal oder großflächig auftreten.
Bei stark ausgeprägten Verläufen können Fieber, Schwäche oder deutliches Krankheitsgefühl hinzukommen.
Erythrodermische Psoriasis
Die erythrodermische Psoriasis ist selten, aber ernst.
Dabei sind große Teile der Haut stark gerötet und entzündet. Diese Form kann Temperaturregulation und Flüssigkeitshaushalt beeinträchtigen und gehört in ärztliche Behandlung.
Was verursacht Psoriasis?
Die genaue Ursache ist komplex.
Psoriasis entsteht durch ein Zusammenspiel aus:
- genetischer Veranlagung
- fehlgesteuerten Immunreaktionen
- Umweltfaktoren
- individuellen Auslösern
Die Erkrankung wird nicht durch mangelnde Hygiene verursacht.
Auch Ernährung oder Lebensstil sind nicht die alleinige Ursache.
Ist Psoriasis erblich?
Eine genetische Veranlagung spielt eine wichtige Rolle.
Wenn nahe Familienmitglieder Psoriasis haben, ist das eigene Risiko erhöht. Das bedeutet jedoch nicht, dass du zwangsläufig ebenfalls erkrankst.
Zusätzliche Faktoren können erforderlich sein, damit die Erkrankung tatsächlich ausbricht.
Welche Auslöser können einen Psoriasis-Schub begünstigen?
Bestimmte Faktoren können bei manchen Menschen einen Schub auslösen oder verstärken.
Dazu gehören:
- Stress
- Infekte
- Hautverletzungen
- Sonnenbrand
- Rauchen
- hoher Alkoholkonsum
- bestimmte Medikamente
- hormonelle Veränderungen
Nicht jeder Mensch reagiert auf dieselben Auslöser.
Ein Schubtagebuch kann helfen, persönliche Zusammenhänge zu erkennen.
Stress und Psoriasis
Stress kann bei manchen Menschen Psoriasis-Schübe verstärken.
Gleichzeitig kann die Erkrankung selbst psychisch belastend sein. Sichtbare Hautveränderungen, Juckreiz oder Unsicherheit in sozialen Situationen können zusätzlichen Stress erzeugen.
Dadurch kann ein Kreislauf entstehen.
Entspannung, ausreichend Schlaf und Strategien zum Stressabbau können unterstützend helfen, ersetzen aber keine medizinisch notwendige Behandlung.
Hautverletzungen und Köbner-Phänomen
Bei Psoriasis können neue Hautveränderungen an zuvor gesunden Stellen entstehen, nachdem diese mechanisch, thermisch oder chemisch gereizt wurden.
Das wird als Köbner-Phänomen bezeichnet.
Mögliche Auslöser sind:
- Kratzen
- Sonnenbrand
- Schnittverletzungen
- starke Reibung
- Tätowierungen
- mechanische Reizung
Eine möglichst schonende Hautpflege kann deshalb sinnvoll sein.
Welche Medikamente können Psoriasis beeinflussen?
Bestimmte Arzneimittel können bei manchen Menschen einen Schub auslösen oder verstärken.
Dazu können beispielsweise gehören:
- bestimmte Blutdruckmedikamente
- Lithium
- einige Medikamente gegen Malaria
- einzelne immunologisch wirksame Präparate
Setze verschriebene Medikamente niemals eigenständig ab.
Wenn du einen Zusammenhang vermutest, sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Wie wird Psoriasis diagnostiziert?
Die Diagnose erfolgt meist dermatologisch.
Dabei werden unter anderem beurteilt:
- Aussehen der Haut
- betroffene Körperstellen
- Verlauf
- mögliche Auslöser
- Familiengeschichte
- Nagelveränderungen
- mögliche Gelenkbeschwerden
In unklaren Fällen kann eine Hautprobe notwendig sein.
Wie wird Psoriasis behandelt?
Die Behandlung richtet sich nach:
- Schweregrad
- betroffener Hautfläche
- Lokalisation
- Alter
- Begleiterkrankungen
- bisherigen Therapien
Mögliche Behandlungsformen sind:
- konsequente Basispflege
- äußerliche Arzneimittel
- Lichttherapie
- systemische Medikamente
- Biologika
Hautpflege als Basistherapie
Eine regelmäßige Hautpflege gehört zu den wichtigsten Grundlagen.
Sie kann helfen:
- Hauttrockenheit zu reduzieren
- die Hautbarriere zu stabilisieren
- Schuppen weicher zu machen
- Juckreiz zu lindern
- Spannungsgefühl zu reduzieren
Geeignet sind häufig rückfettende und feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte.
Auch in beschwerdeärmeren Phasen kann eine regelmäßige Pflege sinnvoll sein.
Welche Inhaltsstoffe können sinnvoll sein?
Je nach Hautzustand kommen verschiedene Inhaltsstoffe infrage.
Dazu gehören zum Beispiel:
- Urea
- Glycerin
- Ceramide
- rückfettende Lipide
Urea kann trockene und schuppende Haut geschmeidiger machen.
Auf entzündeter, eingerissener oder empfindlicher Haut kann Urea jedoch brennen.
Schuppen lösen bei Psoriasis
Stärkere Schuppen können verhindern, dass andere Wirkstoffe gut in die Haut eindringen.
Zur Schuppenlösung kommen sogenannte keratolytische Wirkstoffe infrage.
Dazu kann beispielsweise Salicylsäure gehören.
Solche Produkte sollten nicht unbegrenzt oder großflächig ohne fachliche Beratung angewendet werden.
Besonders bei Kindern und empfindlicher Haut ist Vorsicht wichtig.
Kortison bei Psoriasis
Kortisonhaltige Cremes und Salben können Entzündungen wirksam reduzieren.
Sie werden häufig bei akuten Schüben eingesetzt.
Welche Stärke und Anwendungsdauer geeignet sind, hängt unter anderem ab von:
- Körperstelle
- Alter
- Hautzustand
- Ausprägung der Erkrankung
Starke Kortisonpräparate sollten nicht dauerhaft und nicht unkontrolliert verwendet werden.
Vitamin-D-Analoga
Bei Plaque-Psoriasis werden häufig auch Vitamin-D-Abkömmlinge eingesetzt.
Sie beeinflussen unter anderem die übermäßige Vermehrung der Hautzellen.
Diese Präparate sollten entsprechend der ärztlichen Anweisung angewendet werden.
Lichttherapie bei Psoriasis
Bei stärker ausgeprägter Psoriasis kann eine medizinische UV-Lichttherapie eingesetzt werden.
Die kontrollierte UV-Strahlung kann Entzündungsprozesse in der Haut reduzieren.
Die Behandlung erfolgt unter medizinischer Kontrolle.
Ein Solarium ist kein Ersatz für eine medizinische Phototherapie.
Systemische Behandlung und Biologika
Wenn größere Hautflächen betroffen sind oder äußerliche Therapien nicht ausreichen, können Medikamente eingesetzt werden, die im ganzen Körper wirken.
Dazu gehören verschiedene:
- klassische Immunsuppressiva
- immunmodulierende Medikamente
- zielgerichtete Wirkstoffe
- Biologika
Biologika greifen gezielt in bestimmte Entzündungswege ein und können bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis sehr wirksam sein.
Welche Therapie geeignet ist, hängt vom individuellen Krankheitsbild und möglichen Begleiterkrankungen ab.
Psoriasis und Gelenke
Psoriasis kann auch Gelenke betreffen.
Dann sprechen Fachleute von einer Psoriasis-Arthritis.
Mögliche Beschwerden sind:
- Gelenkschmerzen
- Schwellungen
- Morgensteifigkeit
- Schmerzen an Sehnenansätzen
- geschwollene Finger oder Zehen
- Rückenschmerzen
Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, um dauerhafte Gelenkschäden möglichst zu vermeiden.
Welche Begleiterkrankungen können auftreten?
Psoriasis kann mit bestimmten Erkrankungen häufiger gemeinsam auftreten.
Dazu gehören unter anderem:
- Übergewicht
- Bluthochdruck
- Diabetes mellitus
- Fettstoffwechselstörungen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- entzündliche Darmerkrankungen
- Depressionen
Regelmäßige ärztliche Kontrollen und die Behandlung bestehender Risikofaktoren können deshalb sinnvoll sein.
Ernährung bei Psoriasis
Es gibt keine allgemeingültige Psoriasis-Diät.
Eine ausgewogene Ernährung unterstützt jedoch die allgemeine Gesundheit.
Empfehlenswert sind beispielsweise:
- Gemüse
- Obst
- Vollkornprodukte
- Hülsenfrüchte
- hochwertige Eiweißquellen
- pflanzliche Fette
Bei Übergewicht kann eine nachhaltige Gewichtsreduktion sinnvoll sein.
Extreme Diäten oder ein unbegründeter Verzicht auf große Lebensmittelgruppen sind meist nicht notwendig.
Rauchen und Alkohol
Rauchen kann mit Psoriasis und schwereren Krankheitsverläufen verbunden sein.
Ein Rauchstopp ist deshalb aus mehreren gesundheitlichen Gründen sinnvoll.
Auch größere Mengen Alkohol können Schübe möglicherweise begünstigen und Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten verursachen.
Wenn du systemische Medikamente gegen Psoriasis einnimmst, solltest du mögliche Wechselwirkungen mit Alkohol ärztlich oder pharmazeutisch abklären.
Psoriasis und Sonne
Sonnenlicht kann Psoriasis bei manchen Menschen verbessern, weil UV-Strahlung entzündungshemmend wirken kann.
Zu viel Sonne erhöht jedoch das Risiko für:
- Sonnenbrand
- vorzeitige Hautalterung
- Hautschäden
- Hautkrebs
Außerdem kann ein Sonnenbrand über das Köbner-Phänomen neue Psoriasis-Stellen auslösen.
Ein konsequenter Sonnenschutz ist daher wichtig.
Welche Hautpflege ist bei Psoriasis sinnvoll?
Für die tägliche Pflege eignen sich häufig:
- milde Reinigungsprodukte
- rückfettende Cremes
- feuchtigkeitsspendende Lotionen
- Produkte ohne unnötige Duftstoffe
Dusche eher lauwarm als sehr heiß.
Starkes Reiben und aggressive Peelings solltest du vermeiden.
Nach dem Duschen oder Baden kann es hilfreich sein, die Haut sanft trocken zu tupfen und anschließend einzucremen.
Psoriasis der Kopfhaut richtig pflegen
Bei Kopfhautpsoriasis können spezielle:
- medizinische Shampoos
- Lösungen
- Schuppenlöser
- verschreibungspflichtige Präparate
eingesetzt werden.
Kratze dicke Schuppen nicht gewaltsam ab. Dadurch können kleine Verletzungen entstehen und neue Hautveränderungen begünstigt werden.
Psoriasis im Gesicht und Intimbereich
Gesicht und Genitalbereich sind besonders empfindlich.
Hier sollten starke Wirkstoffe nur gezielt und nach medizinischer Empfehlung verwendet werden.
Psoriasis im Intimbereich schuppt häufig weniger stark und kann eher als rote, glatte und empfindliche Hautstelle erscheinen.
Da auch Pilzinfektionen oder andere Hauterkrankungen ähnlich aussehen können, ist eine sichere Diagnose wichtig.
Wann solltest du zum Arzt gehen?
Eine dermatologische Abklärung ist sinnvoll, wenn:
- du erstmals typische Hautveränderungen bemerkst
- größere Hautbereiche betroffen sind
- Beschwerden deutlich zunehmen
- starker Juckreiz oder Schmerzen bestehen
- Nägel auffällig verändert sind
- Gelenkschmerzen oder Schwellungen auftreten
- bisherige Behandlungen nicht ausreichend helfen
- die Haut stark entzündet oder infiziert wirkt
- Fieber oder starkes Krankheitsgefühl hinzukommen
Bei großflächiger Rötung, zahlreichen Pusteln oder deutlichem Allgemeinzustandsverlust solltest du rasch medizinische Hilfe suchen.
Produkte bei Psoriasis bei SANICARE
Bei SANICARE findest du – abhängig vom aktuellen Sortiment – verschiedene Produkte zur unterstützenden Pflege bei Psoriasis und trockener, schuppender Haut.
Dazu können gehören:
- rückfettende Cremes
- Urea-haltige Pflegeprodukte
- feuchtigkeitsspendende Lotionen
- milde Reinigungsprodukte
- Kopfhautpflege
- medizinische Shampoos
- Produkte zur Schuppenlösung
- Sonnenschutz für empfindliche Haut
Welches Produkt geeignet ist, hängt von der betroffenen Körperstelle, deinem Hautzustand und der aktuellen Krankheitsphase ab.
Bei stärker ausgeprägter Psoriasis ersetzen Pflegeprodukte keine ärztlich verordnete Therapie.
Häufig gestellte Fragen zu Psoriasis
Was ist Psoriasis?
Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche, immunvermittelte Erkrankung, die vor allem die Haut betrifft und zu geröteten, verdickten und schuppenden Hautstellen führen kann.
Ist Psoriasis ansteckend?
Nein. Psoriasis ist nicht ansteckend und kann nicht durch Berührung übertragen werden.
Wie sieht Psoriasis aus?
Typisch sind scharf begrenzte rote Hautstellen mit silbrig-weißen Schuppen. Das Erscheinungsbild variiert je nach Körperstelle und Form.
Wo tritt Psoriasis häufig auf?
Häufig betroffen sind Ellenbogen, Knie, Kopfhaut, unterer Rücken, Nägel und Gesäßregion.
Was löst Psoriasis aus?
Die Erkrankung entsteht durch genetische und immunologische Faktoren. Schübe können unter anderem durch Stress, Infekte, Hautverletzungen oder bestimmte Medikamente begünstigt werden.
Was hilft gegen Psoriasis?
Je nach Schweregrad helfen konsequente Hautpflege, äußerliche Arzneimittel, Lichttherapie oder systemische Medikamente.
Welche Creme hilft bei Psoriasis?
Zur Basispflege werden häufig rückfettende und feuchtigkeitsspendende Cremes eingesetzt. Bei entzündlichen Schüben können zusätzlich ärztlich verordnete Wirkstoffe notwendig sein.
Hilft Urea bei Psoriasis?
Urea kann trockene und schuppende Haut geschmeidiger machen. Auf entzündeter oder eingerissener Haut kann es allerdings brennen.
Welche Ernährung hilft bei Psoriasis?
Es gibt keine spezielle Psoriasis-Diät mit nachgewiesener Heilwirkung. Eine ausgewogene Ernährung und Gewichtsreduktion bei Übergewicht können jedoch die allgemeine Gesundheit unterstützen.
Kann Stress Psoriasis verschlimmern?
Ja. Stress kann bei manchen Menschen Schübe auslösen oder bestehende Beschwerden verstärken.
Kann Psoriasis die Gelenke betreffen?
Ja. Bei einer Psoriasis-Arthritis können Gelenke und Sehnenansätze entzündet sein. Gelenkschmerzen, Schwellungen oder Morgensteifigkeit solltest du ärztlich abklären lassen.
Wann sollte ich mit Psoriasis zum Arzt?
Wenn du erstmals typische Veränderungen bemerkst, größere Bereiche betroffen sind, die Beschwerden stark sind oder Gelenkprobleme auftreten, ist eine dermatologische Untersuchung sinnvoll.
Warum du bei SANICARE gut aufgehoben bist
Psoriasis ist mehr als ein kosmetisches Hautproblem. Sie ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die Haut, Nägel und teilweise auch Gelenke oder andere Bereiche des Körpers betreffen kann.
SANICARE unterstützt dich mit verständlich aufbereiteten Gesundheitsinformationen dabei:
- typische Beschwerden besser einzuordnen
- unterschiedliche Psoriasis-Formen kennenzulernen
- geeignete Hautpflege auszuwählen
- Behandlungsmöglichkeiten besser zu verstehen
- die Grenzen der Selbstbehandlung zu erkennen
- Warnzeichen für eine mögliche Gelenkbeteiligung wahrzunehmen
Dieser Ratgeber ersetzt keine dermatologische oder rheumatologische Diagnose und keine individuell verordnete Therapie.
Deine Vorteile bei SANICARE
Bei SANICARE kannst du dich – abhängig vom tatsächlichen Sortiment und Serviceangebot – zu Produkten für trockene, schuppende und empfindliche Haut sowie zur unterstützenden Psoriasis-Pflege informieren.
Deine Vorteile sind:
- Auswahl apothekenüblicher Hautpflegeprodukte
- rückfettende und feuchtigkeitsspendende Pflege
- Produkte für Kopfhaut und Körper
- unterschiedliche Pflegeformen für individuelle Bedürfnisse
- verständliche Produktinformationen
- pharmazeutische Beratung bei Arzneimittelfragen
- sichere Online-Bestellung
- bequeme Lieferung
Fazit
Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, bei der das Immunsystem die Erneuerung der Haut beschleunigt. Typisch sind gerötete, verdickte und schuppende Hautstellen, besonders an Ellenbogen, Knien, Kopfhaut und unterem Rücken. Die Erkrankung ist nicht ansteckend.
Eine konsequente Hautpflege ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Je nach Schweregrad können zusätzlich entzündungshemmende Cremes, Vitamin-D-Analoga, Lichttherapie oder systemische Medikamente erforderlich sein.
Persönliche Auslöser wie Stress, Infekte oder Hautverletzungen können Schübe begünstigen. Ein bewusster Umgang mit solchen Triggern, eine geeignete Hautpflege und regelmäßige medizinische Kontrollen können helfen, die Beschwerden langfristig besser zu kontrollieren.
Besonders wichtig ist es, zusätzliche Gelenkbeschwerden ernst zu nehmen. Schmerzen, Schwellungen oder Morgensteifigkeit können auf eine Psoriasis-Arthritis hinweisen und sollten frühzeitig abgeklärt werden.
Bei SANICARE findest du – abhängig vom Sortiment – verschiedene Produkte zur Pflege trockener, schuppender und empfindlicher Haut sowie Gesundheitsinformationen, die dich bei einem verantwortungsvollen Umgang mit Psoriasis unterstützen.
sofort lieferbar
sofort lieferbar
sofort lieferbar
sofort lieferbar
sofort lieferbar
sofort lieferbar
sofort lieferbar
sofort lieferbar
sofort lieferbar
