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Beschreibung
Pilzinfektionen, vor allem mit Hefepilzen (Candida oder Kryptokokken), wie: Pilzinfektionen der inneren Organe oder des ganzen Körpers, wie: Pilzbefall des Blutes (Candidämie) Pilzinfektionen des Bauchraumes Pilzinfektionen der Lunge Pilzinfektionen der Blase und der Harnwege Pilzvorkommen im Urin (Candidurie) Pilzinfektion des Herzens Pilzinfektionen oberflächlicher Schleimhäute, wie: Pilzinfektionen der Speiseröhre... mehr
Anwendung & Indikation Pilzinfektionen, vor allem mit Hefepilzen (Candida oder Kryptokokken), wie: Pilzinfektionen der inneren Organe oder des ganzen Körpers, wie: Pilzbefall des Blutes (Candidämie) Pilzinfektionen des Bauchraumes Pilzinfektionen der Lunge Pilzinfektionen der Blase und der Harnwege Pilzvorkommen im Urin (Candidurie) Pilzinfektion des Herzens Pilzinfektionen oberflächlicher Schleimhäute, wie: Pilzinfektionen der... mehr

Anwendung & Indikation

  • Pilzinfektionen, vor allem mit Hefepilzen (Candida oder Kryptokokken), wie:
    • Pilzinfektionen der inneren Organe oder des ganzen Körpers, wie:
    • Pilzbefall des Blutes (Candidämie)
    • Pilzinfektionen des Bauchraumes
    • Pilzinfektionen der Lunge
    • Pilzinfektionen der Blase und der Harnwege
    • Pilzvorkommen im Urin (Candidurie)
    • Pilzinfektion des Herzens
    • Pilzinfektionen oberflächlicher Schleimhäute, wie:
    • Pilzinfektionen der Speiseröhre
    • Pilzinfektionen im Mund-Rachenraum, die immer wiederkehren
    • Pilzinfektionen in der Mundhöhle (Soor), die mit Rückgang der Mundschleimhaut einhergeht (vor allem bei Zahnprothesenträgern)
    • Pilzinfektionen der Schleimhäute der oberen Luftwege
  • Pilzinfektion der Hirnhäute (Kryptokokken-Meningitis)
  • Vorbeugung gegen Wiederauftreten einer Pilzinfektion der Hirnhäute, vor allem bei AIDS-Patienten
  • Vorbeugung gegen Pilzinfektionen bei Abwehrschwäche, bedingt durch Krankheit (AIDS, Krebserkrankungen) oder Behandlung mit abwehrunterdrückenden Medikamenten wie z.B. Cortison, Chemotherapie
Zur innerlichen Behandlung, wenn eine äußerliche Therapie nicht ausreichend ist:
  • Pilzinfektionen mit Hefepilzen, Fadenpilzen und anderen Pilzen, wie:
    • Pilzinfektionen der Haut
    • Nagelpilz
    • Fußpilz
    • Hautflechte durch Kleienpilz (Pityriasis versicolor)
    • Pilzinfektionen der Scheide, vor allem durch Hefepilze (Candida)

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Behandlungsdauer: Bei Pilzinfektion der Scheide einmalige Anwendung, bei Fingernagelpilz 3-6 Monate, bei Fußnagelpilz 6-12 Monate.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen unter anderem zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden. Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt: Bei Pilzinfektionen der Scheide - einmalige Gabe:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene1 Kapsel1 Kapselunabhängig von der Mahlzeit
Bei Nagelpilz:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene1 Kapsel1-mal wöchentlicham gleichen Wochentag
Für Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern. Bei Pilzinfektionen der inneren Organe, der Hirnhaut, der Haut oder oberflächlicher Schleimhäute: Für die Behandlung stehen Arzneimittel mit einem geeigneteren Wirkstoffgehalt zur Verfügung.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Kapsel
WirkstoffFluconazol150 mg
HilfsstoffLactose-1-Wasser+
HilfsstoffMaisstärke+
HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
HilfsstoffMagnesium stearat+
HilfsstoffNatriumdodecylsulfat+
HilfsstoffGelatine+
HilfsstoffPatentblau V+
HilfsstoffTitandioxid+
HilfsstoffDrucktinte schwarz+

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss im Dunkeln (z.B. im Umkarton) aufbewahrt werden.

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Herzrhythmusstörungen, wie:
    • Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer), die Herzrhythmusstörungen zur Folge haben kann
  • Pulserniedrigung
  • Herzmuskelerkrankungen
  • Herzschwäche
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Störungen des Salzhaushaltes, wie:
    • Kaliummangel
    • Magnesiummangel
    • Kalziummangel
  • Frauen mit Kinderwunsch oder ohne sicheren Empfängnisschutz

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Magen-Darm-Beschwerden, wie:
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Bauchschmerzen
    • Durchfälle
    • Verstopfung
    • Blähungen
  • Geschmacksstörungen
  • Mundtrockenheit
  • Appetitlosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Schlaflosigkeit
  • Schläfrigkeit
  • Benommenheit
  • Zittern
  • Krampfanfälle
  • Missempfindungen
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
    • Juckreiz
    • Hautausschlag
    • Nesselausschlag
  • Schwitzen
  • Nierenfunktionsstörungen, mit Veränderungen der Nierenwerte (wie Kreatinin, Harnstoff)
  • Leberschäden (von vorübergehendem Anstieg der Leberwerte bis zu Gelbsucht, Hepatitis, Leberversagen), die sich z.B. durch folgende Anzeichen äußern können:
    • Anstieg der Leberwerte
  • Anämie (Blutarmut)
  • Muskelschmerzen
  • Fieber
  • Allgemeine Schwäche

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Das Arzneimittel darf nicht vorzeitig abgesetzt werden, weil sonst mit einem (erneuten) Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Pilzmittel (z.B. Fluconazol, Voriconazol, Posaconazol, Itraconazol)!
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff greift in den Stoffwechsel der Pilze ein, es kommt zu vielen Schäden in der Struktur der Pilze. So wird z.B. die äußere Hülle, die sog. Zellmembran der Pilze in ihrem Aufbau verändert. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, sie wird z.B. für Nährstoffe undurchlässiger - die Zelle hungert. Je nach Wirkstoffkonzentration werden die Pilze dadurch in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung gehemmt oder sie sterben durch zusätzliche Schädigungen des Zellinneren direkt ab.
  • Arzneimittel
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