Asacol 400mg 300 St Tabletten magensaftresistent

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PZN: 06344255
Darreichungsform: Tabletten magensaftresistent
Hersteller: Tillotts Pharma GmbH

Produktdetails/Produktinformationen Asacol 400mg

Anwendung & Indikation

  • Colitis ulcerosa
  • Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Colitis ulcerosa

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Das Arzneimittel darf nicht zerkaut, zerteilt oder zerkleinert werden.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Einnahme vergessen?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein, sobald Sie daran denken und halten Sie dann Ihren ursprünglichen Zeitplan ein.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Colitis ulcerosa, zur Behandlung akuter Schübe:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene2-3 Tabletten3-mal täglichvor der Mahlzeit
Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Colitis ulcerosa:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene1-2 Tabletten3-mal täglichvor der Mahlzeit
Erwachsene3-6 Tabletten1-mal täglichvor der Mahlzeit
Alternativ zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Colitis ulcerosa:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene3-6 Tabletten1-mal täglichvor der Mahlzeit
Für Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt nach Körpergewicht dosiert.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette
HilfsstoffMesalazin400 mg
HilfsstoffEisen(III)-oxidhydrat, schwarz+
HilfsstoffEisen(III)-oxid+
HilfsstoffMacrogol 6000+
HilfsstoffLactose-1-Wasser+
entsprichtLactose76,4 mg
HilfsstoffCarboxymethylstärke, Natrium Typ A+
HilfsstoffTalkum+
HilfsstoffPovidon K25+
HilfsstoffMagnesium stearat (pflanzlich)+
HilfsstoffTriethylcitrat+
HilfsstoffMethacrylsäure-Methylmethacrylat-Copolymer (1:2)+

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss
    • vor Hitze geschützt
    • vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Stark eingeschränkte Leberfunktion
  • Stark eingeschränkte Nierenfunktion

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Geschwüre im Verdauungstrakt
  • Erhöhte Blutungsneigung
  • Atemwegserkrankungen, wie:
    • Asthma bronchiale
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Eingeschränkte Leberfunktion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Magen-Darm-Beschwerden, wie:
    • Verdauungsbeschwerden durch Medikamente
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Durchfälle
    • Blähungen
    • Bauchschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Missempfindungen
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
    • Juckreiz
    • Hautausschlag
    • Nesselausschlag
  • Haarausfall
  • Veränderung des Blutbildes, wie:
  • Anämie (Blutarmut)
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Fieber
  • Brustkorbschmerzen
  • Erhöhte Anzahl an bestimmten weißen Blutkörperchen aufgrund einer Allergie
  • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Husten
  • Allergische Überempfindlichkeit der Haut (allergische Dermatitis)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
  • Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)!.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff hemmt Entzündungen. Er unterdrückt die Bildung von Botenstoffen, die im Körper maßgeblich bei der Entstehung von Entzündungen beteiligt sind.
Hinweistexte und Pflichtangaben
Arzneimittel
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.