Azithromycin-1 A Pharma 200mg/5ml 15 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

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PZN: 04044313
Darreichungsform: Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
Marke: 1 A Pharma
Hersteller: 1A Pharma GmbH

Produktdetails/Produktinformationen Azithromycin-1 A Pharma 200mg/5ml

Anwendung & Indikation

  • Bakterieninfektionen, wie:
    • Unkomplizierte Infektion im Harnwegs- und Genitalbereich durch Bakterien (Chlamydien)
    • Harnröhrenentzündung
    • Gebärmutterhalsentzündung
    • Bakterieninfektionen der Atemwege, wie:
    • Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
    • Rachenentzündung (Pharyngitis)
    • Mandelentzündung (Tonsillitis)
    • Bronchitis
    • Lungenentzündung
    • Mittelohrentzündung (Otitis media)
    • Bakterieninfektionen der Haut und des Gewebes
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie schwere und langanhaltende Durchfälle auftreten. Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Lassen Sie sich zur Zubereitung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Vor jedem Gebrauch gut schütteln.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die Anwendungsdauer beträgt 3 oder 5 Tage. Bei Harnröhren- und Gebärmutterhalsentzündung wird das Arzneimittel einmalig angewendet.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Hörverlust, Übelkeit, Erbrechen und Diarrhoe kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Für Kinder und Jugendliche bis 45 kg Körpergewicht wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Folgende Orientierungshilfen werden gegeben: Behandlung über 3 Tage:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Kleinkinder mit 10 kg Körpergewicht2,5 ml1-mal täglichtäglich zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit
Kleinkinder mit 12 kg Körpergewicht3 ml1-mal täglichtäglich zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit
Kinder mit 14 kg Körpergewicht3,5 ml1-mal täglichtäglich zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit
Kinder mit 16 kg Körpergewicht4 ml1-mal täglichtäglich zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit
Kinder mit 17-25 kg Körpergewicht5 ml1-mal täglichtäglich zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit
Kinder mit 26-35 kg Körpergewicht7,5 ml1-mal täglichtäglich zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit
Kinder mit 36-45 kg Körpergewicht10 ml1-mal täglichtäglich zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit
Jugendliche und Erwachsene mit mind. 45 kg Körpergewicht12,5 ml1-mal täglichtäglich zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit
Alternativ - Behandlung über 5 Tage: Behandlungsbeginn (der 1.Tag der Therapie):
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Kleinkinder mit 10 kg Körpergewicht2,5 mleinmalige Einnahmezu der Mahlzeit
Kleinkinder mit 12 kg Körpergewicht3 mleinmalige Einnahmezu der Mahlzeit
Kinder mit 14 kg Körpergewicht3,5 mleinmalige Einnahmezu der Mahlzeit
Kinder mit 16 kg Körpergewicht4 mleinmalige Einnahmezu der Mahlzeit
Kinder mit 17-25 kg Körpergewicht5 mleinmalige Einnahmezu der Mahlzeit
Kinder mit 26-35 kg Körpergewicht7,5 mleinmalige Einnahmezu der Mahlzeit
Kinder mit 36-45 kg Körpergewicht10 mleinmalige Einnahmezu der Mahlzeit
Jugendliche und Erwachsene mit mind. 45 kg Körpergewicht12,5 mleinmalige Einnahmezu der Mahlzeit
Folgebehandlung (2.-5.Tag):
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Kleinkinder mit 10 kg Körpergewicht1,25 ml1-mal täglichtäglich zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit
Kleinkinder mit 12 kg Körpergewicht1,5 ml1-mal täglichtäglich zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit
Kinder mit 14 kg Körpergewicht1,75 ml1-mal täglichtäglich zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit
Kinder mit 16 kg Körpergewicht2 ml1-mal täglichtäglich zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit
Kinder mit 17-25 kg Körpergewicht2,5 ml1-mal täglichtäglich zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit
Kinder mit 26-35 kg Körpergewicht3,75 ml1-mal täglichtäglich zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit
Kinder mit 36-45 kg Körpergewicht5 ml1-mal täglichtäglich zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit
Jugendliche und Erwachsene mit mind. 45 kg Körpergewicht6,25 ml1-mal täglichtäglich zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit
Bei Harnröhren- und Gebärmutterhalsentzündung:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene25 mleinmalige Einnahmezu der Mahlzeit
Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 5 ml Fertiglösung
HilfsstoffAzithromycin-2-Wasser209,62 mg
HilfsstoffBananen-Aroma+
HilfsstoffKirsch-Aroma+
HilfsstoffSulfitehöchstens 85 Nanogramm
HilfsstoffVanille-Aroma+
HilfsstoffBenzylalkoholhöchstens 410 Nanogramm
entsprichtAzithromycin200 mg
HilfsstoffSaccharose3710 mg
HilfsstoffXanthan gummi+
HilfsstoffHyprolose+
HilfsstoffTrinatriumphosphat+
HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
HilfsstoffAspartam30 mg
entsprichtPhenylalanin+

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 5 Tage verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Herzschwäche, schwere
  • Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
  • Herzrhythmusstörungen
  • Pulserniedrigung
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Störungen des Salzhaushaltes, wie:
    • Kaliummangel
    • Magnesiummangel
  • Psychische Erkrankungen
  • Erkrankung des Nervensystems (neurologische Erkrankung)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Säuglinge unter 1 Jahr: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Durchfälle
  • Kopfschmerzen
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Blutbildveränderungen
  • Infektionen mit Hefepilzen
  • Infektionen der Scheide
  • Lungenentzündung durch Infektion (Pneumonie)
  • Pilzinfektion
  • Bakterieninfektion
  • Infektiöse Halsentzündung (Pharyngitis)
  • Infektiöse Entzündung des Magen-Darm-Traktes
  • Atemwegserkrankung
  • Schnupfen
  • Hefepilzinfektion (Candidose) der Mundschleimhaut
  • Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
  • Überempfindlichkeitsreaktion
  • Appetitlosigkeit
  • Nervosität
  • Schlaflosigkeit
  • Schwindel
  • Schläfrigkeit
  • Geruchs- oder Geschmacksstörungen
  • Missempfindungen
  • Sehstörungen
  • Ohrerkrankung
  • Drehschwindel
  • Herzklopfen
  • Hitzewallungen
  • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Nasenbluten
  • Verstopfung
  • Blähungen
  • Verdauungsbeschwerden durch Medikamente
  • Magenschleimhautentzündung
  • Schluckstörungen
  • Mundtrockenheit
  • Aufstoßen
  • Geschwür in der Mundschleimhaut
  • Übermäßige Speichelsekretion
  • Weiche Stühle
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
  • Hautausschlag
  • Juckreiz
  • Nesselsucht (Urtikaria)
  • Hautentzündung
  • Trockene Haut
  • Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose) durch Medikamente
  • Gelenkabnutzung (Arthrose)
  • Muskelschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
  • Nierenschmerz
  • Zwischenblutung
  • Hodenerkrankung
  • Wassereinlagerung (Ödem), auch Gesicht und/oder in Armen bzw. Beinen
  • Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
  • Unwohlsein
  • Müdigkeit
  • Brustschmerzen
  • Fieber
  • Schmerzen
  • Veränderte Blutwerte
  • Komplikation nach einem chirurgischen Eingriff
  • Gelenkschmerzen
  • Taubheit
  • Krampfanfälle
  • Leberfunktionsstörung
  • Leberentzündung (Hepatitis)
  • Schwitzen (Hyperhidrose) durch Medikamente
  • Lokaler Gewebezerfall der Haut/blasigen Ablösungen (Stevens-Johnson-Syndrom)
  • Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
  • Ohrengeräusche (Tinnitus)
  • Hörminderung
  • Gehörverlust

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Das Arzneimittel darf nicht vorzeitig abgesetzt werden, weil sonst mit einem (erneuten) Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Makrolid-Antibiotika wie Erythromycin!
  • Vorsicht bei Allergie gegen Sulfit!
  • Benzylalkohol: Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen bei Neugeborenen und Kleinkindern (bis zu 3 Jahren). Risiko für Akkumulation - Anwendung bei Kleinkindern nicht länger als eine Woche, Vorsicht bei Schwangeren, Stillenden und bei Einschränkungen der Leber- oder Nierenfunktion.
  • Sulfite (E 220 - E 228) können Überempfindlichkeitsreaktionen und eine Verkrampfung der Atemwege hervorrufen.
  • Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und bekämpft bestimmte Bakterien, indem er den Aufbau von Eiweißbestandteilen stört. Diese Eiweißbestandteile sind für Wachstum und Vermehrung der Bakterien unerlässlich, durch ihr Fehlen geht die Bakterienzelle zugrunde.
Hinweistexte und Pflichtangaben
Arzneimittel
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Kundenbewertungen: Azithromycin-1 A Pharma 200mg/5ml 15 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

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